17 Millionen Abrufe: Fußball-WM auch als Livestream gefragt

10.07.2014, 09:19 Uhr, fm

Neben den Übertragungen im TV bieten ARD und ZDF die Spiele der Fußball-WM auch als Livestream im Internet an. Der Bedarf dafür scheint groß, so wurde allein der ZDF-Stream bisher knapp 17 Millionen Mal abgerufen.


Das große WM-Finale steht zwar noch aus, dennoch können ARD und ZDF bereits jetzt mit dem vierwöchigen Fußball-Spektakel zufrieden sein. Das Interesse der Zuschauer war riesig, Quoten zwischen 50 und 80 Prozent gehörten zu den Spieltagen fest dazu und mit dem deutsch-brasilianischen Halbfinale gelang es dem ZDF am Dienstag sogar, Geschichte zu schreiben. Denn mit 32,57 Millionen hatte das Spiel so viele Zuschauer wie keine andere TV-Sendung jemals zuvor. Doch nicht nur im TV, sondern auch online sind die öffentlich-rechtlichen Angebote zur WM gefragt. So wurde in den ersten dreieinhalb WM-Wochen allein der ZDF-Livestream knapp 17 Millionen Mal abgerufen, wie die Mainzer am Mittwoch bekannt gaben.


Neben dem reinen Livestream, über den die jeweiligen Partien auch komplett via Internet verfolgt werden können, waren vor allem auch die MyView-Highlights bei den Nutzern gefragt. Zu diesen gehört unter anderem die Möglichkeit, sich verschiedene Szenen aus bis zu 20 Kamera-Perspektiven ansehen zu können. Der Nutzer kann dabei selbst entscheiden, aus welchem Blickwinkel er den Moment verfolgen möchte. Auf diese Weise bietet das ZDF allen Interessenten die Möglichkeit, mehr Bilder von der WM zu sehen, als im linearen TV angeboten werden. Dank dieser Angebote konnte das ZDF an WM-Tagen, an denen die Mainzer live übertrugen, online dreimal so viel Nutzer zählen wie an normalen Tagen.
 
Die Option des Livestreams und der 20 Kamera-Perspektiven hat sich aber nicht nur auf das Online-Angebot der Mainzer positiv ausgewirkt, sondern auch auf deren Mediatheken-App. Bereits nach der Vorrunde konnte das ZDF 650 000 neue Nutzer zählen, die die Anwendung installiert haben. Kurz vorm Ende des brasilianischen Fußball-Reigens beläuft sich deren Zahl nun auf 1,3 Millionen. Insgesamt kommen die Mainzer nun auf 4,8 Millionen Installationen.

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