3sat: Thementag mit prämierten Schweizer Produktionen

15.02.2018, 09:00 Uhr, jk

Zum Konzept von 3sat gehört schon seit Sendestart, Vorzüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vereinen - gut kuratierte Thementage aber mindestens genauso sehr. Mit einem ebensolchen werden nun besondere Schweizer Unterhaltungs-Produktionen gewürdigt.


Am Samstag werden bereits ab 6.15 Uhr morgens preisgekrönte Programme aus der Schweiz gezeigt. Neben neuen Produktionen sollen auch Klassiker, Unterhaltungsprogramme, Dokumentarfilme und Musikproduktionen zu sehen sein. Etwas geheimniskrämerisch sind zu guter Letzt auch noch "Filme zum Nachdenken" angekündigt.


Zum wach werden und als Start des Thementages läuft eine zweieinhalbstündige Live-Aufzeichnung von Puccinis "La Bohème" aus einem Berner Hochhaus. Die Inszenierung des Opern-Klassikers wurde als "Beste Live-Show 2010" mit der "Rose d'Or" ausgezeichnet. Um 8.45 Uhr ist "Der Meisterfälscher" zu sehen. 2015 wurde der Film von der European Broadcasting Union (EBU) zum besten neuen TV-Format gewählt.

Um 10.45 Uhr kommt dann die Dokumentation "Wer ist der Wolf?". Sie erhielt den Preis der Akademien der Wissenschaften der Schweiz. Ebenfalls prämiert wurde "Gotthard" über den gleichnamigen Tunnel. Der Zweiteiler steht ab 14.50 Uhr auf dem Programm. Die Dokumentation "Neuland" zeichnet das Leben von Asylsuchenden in der Schweiz nach, erhielt dafür den Civis-Medienpreis und läuft ab 18.40 Uhr.

Den Programmhöhepunkt gibt es selbstverständlich zur Primetime. Um 20.15 Uhr läuft auf 3sat "Zwiespalt". Im letzten November wurde der Fernsehfilm von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als "bester deutschsprachiger Film" ausgezeichnet.

Auch danach ist der Thementag noch nicht vorbei. Zu später Stunde schließt der Kultur-Sender mit dem Filmessay "Giovanni Segantini - Magier des Lichts" (23.15 Uhr) und dem 1945 entstandenen Klassiker "Die letzte Chance" (2.15 Uhr) den Schweizer Thementag ab.

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