
- Spezial 4K angeschaut
- Das bringen die 3840 x 2160 Bildpunkte wirklich
erstellt am 08.03.2013 von Dennis Schirrmacher
Woher kriege ich echte 4K-Bilder?

- Bild: Frauenhofer
Der Videocodec für die ultra-hochauflösenden Bilder wurde bereits am Fraunhofer Heinrich Hertz Institut entwickelt, ist aber noch nicht standardisiert - dies soll aber bis spätestens Anfang 2013 der Fall sein. Der Videokompressionsstandard wird mit der Bezeichnung HEVC (High Efficiency Video Coding) oder auch H.265 geführt und bildet somit den direkten Nachfolger von H.264/ MPEG-4 AVC, dem Videocodec der Blu-ray Disc.
Mit H.265 codierte Videos benötigen indes nur noch die halbe Bandbreite des Vorgängercodecs. Damit würden vor allem die Übertragungskosten beim digitalen Fernsehen immens sinken. Für den Empfang sind dann aber auch neue DVB-Receiver notwendig im Zuge einer TV-Übertragung über den Bildschirm flimmern, wird also noch etwas Zeit vergehen. An dieser Stelle könnten wiederum IPTV-Anbieter punkten, denn ein aktueller Computer mit leistungsfähigen Komponenten ist schon heute in der Lage, die Videosignale im H.265-Codec zu decodieren und diese auch ruckelfrei abzubilden.
Größere Bilder durch 4K
Mit einem herkömmlichen Full-HD-Fernseher gilt die dreifache Bildhöhe als optimaler Sitzabstand - der Blickwinkel ist dabei auf 30 Grad eingeengt
Bild: Auerbach Verlag
4K im Sichttest
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