
- Analogabschaltung: Für 1,8 Millionen wird es langsam knapp
09.02.2012, 08:55 Uhr, fm
Obwohl bis zur endgültigen Abschaltung der analogen Satellitensignale nur noch 12 Wochen Zeit bleibt und zahlreiche Informationskampagnen von Sendern, Herstellern und Medien die Zuschauer aufklären, haben noch immer knapp zwei Millionen Haushalte keine Maßnahmen zur Umrüstung ihrer Empfangsanlagen getroffen.
Zum Jahresende 2011 empfingen nur noch knapp 1,8 Millionen Satelliten-Haushalte ihr TV-Programm analog, wohingegen bereits 15,8 Millionen auf digital umgerüstet hatten. Das geht aus der
Über andere Empfangswege stellt sich das Problem nicht: Wer sein Programm über breitbandige Telefonnetz wie IPTV empfängt, bezieht schon immer digitales Fernsehen. Das terrestrische Antennenfernsehen ist seit 2008 mit der Einführung von DVB-T ebenfalls komplett digitalisiert. Lediglich im Kabel ist der Anteil der Analogzuschauer noch größer. Hier empfangen lediglich 46 Prozent der Haushalte ihr Programm digital. Die großen Kabelnetzbetreiber wollen bis auf weiteres auch an der analogen Parallelverbreitung festhalten.
Die Bilanz der bisherigen Umstellung ist gut. Doch nun gelte es, die verbleibenden 1,8 Millionen der Haushalte zu erreichen - und es bleibt nicht mehr viel Zeit. Seit Ende Januar werden bereits verstärkt Kampagnen von öffentlich-rechtlichen wie privaten TV-Sendern gefahren. Die Informations-Trailer und redaktionelle Aufklärungs-Laufbänder werden regelmäßig im Programm platziert, um die betreffenden Zuschauer endlich dazu zu animieren, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Bekannt dürfte die nahende Analogabschaltung auf jeden Fall sein.
Handel und Handwerk dürfen mit dem Näherrücken des Stichtags noch einmal eine hohe Konjuktur erwarten, wenn Hunderttausende, die bisher nicht gehandelt haben, noch kurz vor knapp nach einer schnellen Lösung suchen, so die TV-Plattform. Doch der Umsatz steigt nicht von allein, die Kunden müssen in die Läden gelockt werden. Genau darin sieht die Initiative in den nächsten Wochen die Aufgabe aller Beteiligten: Animieren und Informieren.
Sich schnell mit dem Wechsel auseinanderzusetzen, liegt auch im Interesse der TV-Zuschauer. Noch kann mit der vollen Bandbreite an Geräten und Serviceleistungen gerechnet werden. Für Hilfe bei der Installation sieht es dagegen schon eng aus, denn der eisige Winter erschwert auch die Arbeit der Fachkräfte auf dem Dach.
Die deutsche TV-Plattform ist ein Zusammenschluss von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern, Geräteherstellern, Infrastrukturbetreibern, Service- und Technik-Providern, Forschungsinstitutionen und Behörden sowie anderen Unternehmen, die sich mit digitalen Medien befassen. Sie haben sich dem Ziel verschrieben, die Einführung von digitalen Technologien auf Grundlage offener Standards zu unterstützen.
Der Auerbach-Verlag als Herausgeber von DIGITALFERNSEHEN.de informiert Sie im Rahmen der Initiative
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Nelli22.08 · Lexikon · DF-Forum
Wo haben die die Zahlen her?
Das es noch 1,8 Millionen sind bezweifle ich sehr stark.
Wer von analog auf digital Umrüstet, meldet sich ja nicht bei Astra und bei dem Forschungsinstitut schon gar nicht.. "Hu Hu ich habe umgerüstet"
Das es noch 1,8 Millionen sind bezweifle ich sehr stark.
Wer von analog auf digital Umrüstet, meldet sich ja nicht bei Astra und bei dem Forschungsinstitut schon gar nicht.. "Hu Hu ich habe umgerüstet"
Nelli22.08 · Lexikon · DF-Forum
Wie sollen die die zählen??
Witzbold.
Gibt ja keinen Rückkanal.
Witzbold.
Gibt ja keinen Rückkanal.
Das sind wahrscheinlich die Zahlen, die Astra gestern veröffentlicht hat im Zuge der Überholung der Kabelhaushalte. Die Zahlen gelten für Ende 2011, seitdem hat sich bestimmt schon etwas getan.

Die Frage ist nur für wen und warum. Ich denke mal die Panelhaushalte in Deutschland sehen wohl nicht mehr analog, also dürfte das auch kein Auswirkungen auf die Quote haben. Und wenn doch, kann es eigentlich auch nur für die Privaten beunruhigend sein, wenn zwei Millionen nicht mehr ihre Programme empfangen. Fast überall in Deutschland gibt es via DVB-T eine gewisse Grundversorgung mit Sendern, dass da nicht alle Privaten zu empfangen sind, ist ja nicht das Problem der Zuseher, sondern eher das Problem der Sender, die hier Geld sparen wollen.
Und bitte nicht vergessen: Alle Beteiligten glauben mit ihrem Angebot der Nabel der Welt zu sein. Dem ist aber nicht so, Fernsehen ist ein nebenbei Beriesler geworden, der zwar häufig eingeschaltet wird, aber doch eher unwichtig ist. Im Mai wird man feststellen, das der Ausstieg aus dem analogen TV relativ reibungslos vonstatten ging und man sich im nachhinein fragen muss, ob es richtig war diese sinnlose Ausstrahlung so lange fortzuführen.
Juergen
Und bitte nicht vergessen: Alle Beteiligten glauben mit ihrem Angebot der Nabel der Welt zu sein. Dem ist aber nicht so, Fernsehen ist ein nebenbei Beriesler geworden, der zwar häufig eingeschaltet wird, aber doch eher unwichtig ist. Im Mai wird man feststellen, das der Ausstieg aus dem analogen TV relativ reibungslos vonstatten ging und man sich im nachhinein fragen muss, ob es richtig war diese sinnlose Ausstrahlung so lange fortzuführen.
Juergen






























