Astra 2G muss notlanden

28.10.2014, 16:46 Uhr, ps

Ein Transportflugzeug des Typs Antonov, das den neuen Satelliten Astra 2G zum Weltraumbahnhof nach Baikonur transportiert, musste am Dienstag in Russland notlanden. Der Orbiter soll voraussichtlich am 27. November in die Umlaufbahn starten.


Der neue Telekommunikationssatellit Astra 2G musste am Dienstag offenbar schon vor seinem eigentlichen Start notlanden. Dies berichtete der Nachrichtendienst RIA Novosti unter Berufung auf russische Behörden. Demnach war das Transportflugzeug vom Typ Antonov, das den Orbiter trasportiert, auf seinem Flug zum Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur gezwungen, im russischen Uljanowsk notzulanden.


Nach Vorläufigen Angaben hätte ein Triebwerksausfall die Notlandung der Maschine erzwungen. Das Flugzeug werde aktuell von Fachleuten untersucht. Die Notlandung sei insgesamt allerdings glimpflich abgelaufen. So sei keiner der 20 Insassen der Maschine verletzt worden. Auch die Fracht soll nicht beschädigt worden sein.
 
Astra 2G soll laut Angaben des Launch-Unternehmens ILS am 27. November von Baikonur aus an Bord einer Proton-M-Rakete in die Umlaufbahn starten. Der Satellit des Betreibers SES ist für die Orbitalposition 28,5 Grad Ost vorgesehen und soll dort vornehmlich TV- und Telekommunikationsdienste für Großbritannien und Irland bereitstellen.

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