
- Hintergrund Aufstieg in den Kino-Olymp: The Dark Knight Rises
- Der neue Batman
erstellt am 26.10.2012 von Falko Theuner, Tiemo Weisenseel
Seit
Einen äußerst lebendigen Eindruck davon, wie tief diese Figur und inzwischen auch Christopher Nolans Filme in der amerikanischen Popkultur verwurzelt sind, konnte man erst unlängst während der MTV Movie Awards 2012 in Los Angeles bekommen: Als Quasi-Höhepunkt der Show teaserten
Hit oder Hype?
"The Dark Knight Rises" wird der immensen Erwartungshaltung absolut gerecht, und das ist angesichts des brillanten Vorgängers beileibe keine Selbstverständlichkeit ("Der Pate unter den Comicverfilmungen", wie
Nolans Handschrift
Christopher Nolans Batman-Filme ranken sich nicht etwa einfach nur um einen makellosen Fledermaushelden, der des Nachts ein paar Schurken vermöbelt - quasi das übliche Hollywood-Gut-gegen-Böse, das heute so viele Superheldenfilme routiniert abspulen. Nein, diesem Filmemacher ging es stets um die genaue Charakterisierung und eine stringente Entwicklung seiner Hauptfigur, in einem Kontext, der die Trademarks des Regisseurs zwar immer wieder durchscheinen lässt, trotz allem Neo-noir-Touch aber immer noch verdammt nah dran ist an einem möglichst realistischen Gegenentwurf zum sonstigen Over-the-Top-Comic-Ansatz.
So lässt sich die gesamte Trilogie als komplexe Metamorphose des Multimillionärs Bruce Wayne zur ikonisch aufgeladenen Heldenfigur des Batman lesen, eine Wandlung, die Nolan fachkundig inszeniert, psychologisch und inhaltlich ungeheuer auflädt und mithilfe der Kamera filmisch atemberaubend erforscht. Die weitreichenden Konsequenzen aus den grundlegenden Anfängen seiner Story-Arc in
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