"Babylon Berlin": Online historisch gut, im TV nachlassend

09.11.2018, 12:32 Uhr, PMa

Mit dem Staffelfinale von "Babylon Berlin" zieht die ARD Bilanz. Diese kann sich durchaus sehen lassen: 14,53 Millionen Zuschauer sahen mindestens eine Folge der Serie.


Im Ersten feierte "Babylon Berlin" deutsche Free-TV-Premiere. Gestern lief das zwischenzeitliche Finale der Serie und die ARD feiert die Quoten. So sahen nach Angaben des Kanals im Schnitt fast fünf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (4,92 Millionen) die 16 Folgen, auch wenn zum Ende hin die Quoten-Kurve konstant bergab ging.


Bei einem Marktanteil von 15,9 Prozent können sich diese Zahlen durchaus sehen lassen. Der Marktanteil beim 14- bis 49-jährigen Fernsehpublikum lag bei zwölf Prozent. Zählt man nun die Aufrufe in der ARD-Mediathek dazu, zählt "Babylon Berlin" zu den größten Erfolgen der Sendeanstalt. Auf allen Kanälen sahen insgesamt 14,53 Millionen Zuschauer mindestens eine Folge der Erfolgsserie.

Nachdem "Babylon Berlin" vor gut einem Jahr bei Sky seinen Auftakt feierte, zeigte das Erste ab Ende September die 20er-Jahre-Serie im Free-TV. Genauer gesagt spielt die Geschichte im Jahre 1929 und erzählt ein bisher einmalig aufwendig umgesetztes Thriller-Drama rund um die Figuren Gereon Rath und Charlotte Ritter.

In den 16 Episoden der ersten beiden Staffeln, die frei den Krimi-Roman "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher adaptieren, geht es um den Wandel, in dem sich die Hauptstadt befindet. Ökonomie und Kultur, Politik und Unterwelt.

Vor allem online war die Serie ein Hit für die ARD. Über zehn Millionen Abrufe konnte das Erste verzeichnen. Auch die Hörspielserie Der nasse Fisch (Radio Bremen, WDR, rbb) ist mit mittlerweile fast einer halben Million Abrufe Spitzenreiter in der Audiothek. Und die Zahlen werden noch steigen. Die TV-Folgen 9 bis 16 von "Babylon Berlin" können noch bis zum 15. November in der Mediathek angeklickt werden.

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