BeoutQ: ArabSat steckt hinter Verbreitung des Piratensenders

16.09.2019, 17:00 Uhr, bey

Ein Untersuchungsbericht der Top-Ligen und internationalen Fußball-Verbände hat ArabSat als Quelle hinter dem Piratensender BeoutQ ausgemacht.


Ein unabhängiger Untersuchungsbericht zur Geschäftstätigkeit von BeoutQ hat "zweifelsfrei bestätigt, dass die rechtswidrigen Übertragungen von BeoutQ über Satelliteninfrastruktur im Besitz und unter der Kontrolle von Arabsat erfolgt sind", wie es in einer gemeinsamen Erklärung der FIFA, UEFA, Bundesliga, und anderen internationalen Ligen und Verbänden heißt.


Der Piratensender überträgt seit geraumer Zeit Fußball- und Sport-Events, wie zum Beispiel die Weltmeisterschaft 2018 und Champions League, ohne die Erlaubnis der Inhaber der TV-Rechte. Mit einer Urheberrechtsbeschwerde in Saudi-Arabien, wo der Sitz des Senders vermutet wird, sind die Verbände und Ligen gescheitert. Mit Nachdruck werden Arabsat und alle anderen Satellitenanbieter nun aufgefordert die Verbreitung zu stoppen.

Die gemeinsame Erklärung schließt mit den Worten: "Die Unterbindung des Zugangs zu Übertragungsdiensten wäre ein wichtiger Schritt im Kampf gegen BeoutQ. Wir werden weiterhin alles daran setzen, der internationalen Sportpiraterie einen Riegel zu vorzuschieben."

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