
- Hintergrund Bestandteile einer Satellitenanlage
- Sat-Schüssel: Je größer, desto mehr Leistung
erstellt am 17.02.2010
Zu einer Satellitenanlage gehört eine Offsetantenne – besser bekannt als Satellitenschüssel oder Sat-Spiegel, ein LNB, ein Digitalreceiver, Koaxialkabel und natürlich das Fernsehgerät.
Sat-Antenne
Für die Satellitenschüssel gilt: Je größer, desto mehr Leistung. Warum? Die zu empfangenen Satelliten befinden sich rund 36 000 Kilometer von der Erde entfernt in einer so genannten geostationären Umlaufbahn. Um ihr ausgesandtes Signal zu empfangen, wird eine Satellitenantenne benötigt.
Der Empfang der Mikrowellen im Bereich von circa 10 bis 12 Gigahertz funktioniert nach optischen Bedingungen. Die Bezeichnung "Spiegel" trifft für eine Satellitenantenne durchaus zu, wenngleich die Bezeichnung "Hohlspiegel" noch treffender wäre, denn wie ein optischer Hohlspiegel reflektiert er die eintreffenden Strahlen und bündelt diese aufgrund seiner konkaven Form auf einen Brennpunkt, in dessen Zentrum letztendlich das eigentliche Empfangselement, der LNB, sitzt.
Satellitenantennen sind in der Regel in einem Durchmesser von 60 bis 90 Zentimetern gebräuchlich. Für empfangsstarke Satelliten in Deutschland, wie z.B. die Flotte auf Astra 19,2 Grad Ost genügen jedoch schon Parabolspiegel ab 30 Zentimetern Durchmesser, während exotischere Positionen, die hauptsächlich für außereuropäische Länder senden durchaus schon mal mehr als 120 Zentimeter Durchmesser benötigen, um die gesendeten TV- und Radiosignale darzustellen.
Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
Letzte Änderung: Mittwoch, 09.11.2011

















