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Gravity 3D (Blu-ray)





Gravity 3D Dieser Artikel bei Amazon.de
Originaltitel:
Gravity
Genre:
Drama
Land/Jahr:
US, GB 2013
Vertrieb:
Warner Home Video
Bild:
MVC, 2.40:1
Ton:
DTS-HD MA 5.1 & ADS DD 5.1 EX- Englisch, DD 5.1 - alle anderen
Regie:
Alfonso Cuarón
Darsteller:
Sandra Bullock, George Clooney
Laufzeit:
ca. 90 min
FSK:
Freigegeben ab zwölf Jahren
Wendecover:
Nein
Anzahl der Disks:
2

Verkaufstart:
21.02.2014

INHALT



Trailer / Video:

Kurzinhalt zu "Gravity":

Als die beiden Astronauten Dr. Stone (Sandra Bullock) und Matt Kowalsky (George Clooney) zu einem Außeneinsatz gerufen werden, wissen sie noch nicht, was für eine Katastrophe sie erwartet. Ihr Space-Shuttle wird von einem Metallschauer zerstört, alle anderen Kollegen sind innerhalb weniger Minuten tot. Plötzlich sind Stone und Kowalsky völlig auf sich allein gestellt. Ihre Verbindung zur Erde ist abgebrochen, der Sauerstoffgehalt in Stones Raumanzug sinkt viel zu schnell und ihre einzige Hoffnung ist es, zur Internationalen Raumstation ISS zu treiben.

KRITIK


Niemand, der es nicht selbst erlebt hat, kann wohl begreifen, was es bedeutet, die Erde mit den eigenen Augen vom All aus betrachten zu können. Das muss zweifellos die fantastischste und beneidenswerteste Aussicht für einen jeden auf zwei Beinen laufenden Nacktaffen wie unsereins sein. Doch Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) hat dafür im Moment weder den Nerv noch die Zeit. Sie hat auf ihrem ersten richtigen Einsatz im All andere Dinge im Kopf, wie die Reparaturarbeiten am Hubble-Weltraumteleskop und die Anstrengung, ihr Frühstück im Magen zu behalten. Kollege Matt Kowalski (George Clooney) geht Dr. Stone auf seiner letzten Shuttlemission ein wenig zur Hand und kann es nicht lassen, nebenbei charmant mit seinem leicht nervösen Gegenüber zu flirten. Da kommt eine kurze Durchsage von Houston. Die Russen haben versehentlich einen ihrer Satelliten abgeschossen und die Trümmerteile fliegen nun unkontrolliert weiter. Aber es wird Entwarnung gegeben – keine Kollisionsgefahr. Doch schon unmittelbar danach wird es hektisch. Houston meldet, andere Satelliten wurden ebenfalls getroffen und fliegen nun in rasanter Geschwindigkeit auf das Shuttle zu. Schon schlägt das erste Bruchstück ein. Kowalski eilt einem Kollegen zu Hilfe und Dr. Stone versucht sich hastig von ihrer Einhakung zu lösen. Der nächste Einschlag folgt sofort. Stone wird vom Shuttle getrennt und in einem Wahnsinnstempo ins All hinaus geschleudert. Wie wild dreht sie sich um die eigene Achse. Sie steht kurz vorm Hyperventilieren. Der Kontakt zu den anderen ist abgebrochen, keiner kann sie mehr hören. Sie wird mehr und mehr zu einem kleinen weißen Punkt in der Ferne. Bald kann man sie nicht mehr sehen. Doch da plötzlich erklingt Kowalskis Funkspruch. Sie bewegt sich wieder auf die Kamera zu. Kowalski sagt, sie soll ihre Lampe anmachen, damit er sie orten kann. Kurze Zeit später stößt er mit ihr zusammen und hält nur noch ein panisch verstörtes Bündel in den Armen.
 
 
Um unsere Erde kreist eine Müllhalde
 
Unsere Illusion eines friedlichen Sternenhimmels können wir vergessen. Der Erdorbit ist ein Schrottplatz und ein Schlachtfeld. Wie Gewehrkugeln rasen die Trümmer durchs All, kollidieren, überschlagen sich in einem gewaltigen Strudel und wir sind mit Dr. Stone mittendrin. Regisseur Alfonso Cuarón ("Children of Men") packt uns mit seinem neuesten Film direkt an der Hand und zerrt uns energisch hinter sich her, sodass wir gar nicht mehr loslassen können. Geschmeidig wie ein Balletttänzer und zugleich stürmisch wie ein freilaufendes Wildtier kreist die Kamera um die Protagonistin herum, lässt sie dann an der langen Leine hinausgleiten, um sie schließlich wieder strikt an sich heran zu ziehen und bis in ihre Perspektive zu schlüpfen. Wir erfahren eine ungeahnte Immersion und tauchen ein in den Weltraum, in seine entfesselte, menschenfeindliche Gewalt, und dringen bis in Dr. Stones Kopf selbst vor. Wir erleben ihre Angst, ihre Panik, ihre Trauer und ihre Hoffnung. Sie ist unsere Stellvertreterin, unser Avatar im Film. Dabei beherrscht Cuarón den Spagat zwischen packend inszenierter Action und ruhiger Kontemplation nahezu perfekt. Beides hat gleichberechtigt Platz und ergänzt sich. Nicht zuletzt weil die Technik komplett auf seiner Seite steht.  fr 

Film
Wertung 9.5/10

BILD


Ansonsten erfreuen der hohe Detailgrad und der perfekte Schwarzwert, der hier natürlich besonders wichtig ist. Das Farbbild fängt die Kälte und Lebensfeindlichkeit des Alls ebenso spürbar ein, wie die anziehende Lebendigkeit der Erde.

Bildqualität
Wertung 9.5/10

3D


In 3D fliegt einem jedes Trümmerteil einzeln um die Ohren und wir versinken in der Tiefe des Alls. Die Erde wirkt faszinierend plastisch. Einziges wirkliches Manko: Im Kino war's noch beeindruckender.

3D-Qualität
Wertung 9.5/10

TON


Der Surround-Sound legt noch eine Schippe oben drauf, baut sich langsam dramatisch auf und schlägt dann doch wie ein Hammer ein. "Gravity" ist ein unglaublich eindringlicher Überlebenskampf im Mittelpunkt eines tosenden Sturms. Eigentlich gibt es nur einen Wermutstropfen, und der ist Geschmackssache. Irgendwann wird es dramaturgisch immer pompöser und zuweilen schwülstig. Das könnte dem einen oder anderen zu dick aufgetragen sein.

Tonqualität
Wertung 10/10

BONUS



Bonusmaterial
Wertung 9/10

INHALT

Film
9.5/10

Einer der intensivsten, wenn nicht der bisher intensivste Survival-Trip auf der Leinwand in dem wohl plastischsten All, das bis dato erlebbar war. Auch dank beeindruckendem 3D.
Bonusmaterial
9/10
Technik
9.5/10
Bildqualität
Wertung 9.5/10
Tonqualität
Wertung 10/10
3D - Qualität
Wertung 9.5/10
Gesamt

GALERIE

Quelle des Film-Inhalts: der jeweils in der technischen Beschreibung angegebene Filmvertrieb/Filmverleih