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Die Eiskönigin - Völlig unverfroren 3D (Blu-ray)





Die Eiskönigin - Völlig unverfroren 3D Dieser Artikel bei Amazon.de
Originaltitel:
Frozen
Genre:
Animation
Land/Jahr:
US 2013
Vertrieb:
Disney Home
Bild:
MVC, 2.24:1
Ton:
DTS-HD 7.1 - Deutsch, Englisch, DTS 5.1 - Italienisch, Türkisch
Regie:
Chris Buck, Jennifer Lee
Sprecher:
Yvonne Greitzke, Dina Kürten, Hape Kerkeling, Robin Kahnmeyer
Laufzeit:
ca. 102 min
FSK:
Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Wendecover:
Nein
Anzahl der Disks:
2

Verkaufstart:
03.04.2014

INHALT



Trailer / Video:

Kurzinhalt zu "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren":

Lose inspiriert durch das bekannte und beliebte Märchen "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen, erzählt Disneys "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" die Geschichte der furchtlosen Königstochter Anna. Zusammen mit dem schroffen Naturburschen Kristoff und seinem treuen Rentier Sven begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise, um ihre Schwester Elsa zu finden, deren eisige Kräfte das Königreich Arendelle im ewigen Winter gefangen halten. In einem spannenden Rennen um die Rettung des Königreichs ringen Anna und Kristoff nicht nur mit den Naturelementen, sie begegnen auch mystischen Trollen und dem urkomischen Schneemann Olaf, der zu einem unverzichtbaren Begleiter wird.

KRITIK


Bereits zu Lebzeiten Walt Disneys war dessen Animationsstudio an einer Adaption von Hans Christian Andersens Märchenklassiker "Die Schneekönigin" interessiert, jedoch wurde die Idee nie umgesetzt. Über 70 Jahre mussten erst vergehen, bis sich die Disney-Studios erneut an den Stoff herantrauten und ihn für die Kinoleinwand aufbereiteten. Dabei orientierten sich die Filmemacher nur sehr lose an der Andersen-Vorlage und schufen ein ganz eigenes Werk.
 
In "Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren" geht es um die beiden Schwestern Elsa und Anna, die am liebsten in der Nacht - während alle anderen schlafen - im Königschloss von Arendelle herumtoben und dabei den Ballsaal in eine abenteuerliche Schneelandschaft verwandeln. Thronfolgerin Elsa besitzt nämliche magische Kräfte, mit denen sie alles zu Schnee und Eis machen kann. Beim wilden Spiel trifft sie jedoch aus Versehen die kleine Anna mit einem Eisblitz am Kopf. Ihre Schwester wird sofort bewusstlos und kalt. Zum Glück bemerkt das Königspaar den Unfall und bringt die Kinder zu den Trollen, die Anna durch ein Heilungsritual vom Kältebann erlösen können. Allerdings ist der Preis für die Rettung hoch: Anna verliert jede Erinnerung an Elsas Zauberkräfte und kann deshalb nicht verstehen, warum ihre Schwester von nun an distanziert und zurückgezogen in einem separaten Raum lebt. Selbst nach dem plötzlichen tragischen Tod der Eltern ändert sich das kalte Verhältnis zwischen den Geschwistern nicht. Anlässlich der Krönungszeremonie von Thronfolgerin Elsa öffnet das Königreich Arendelle nach vielen Jahren der Abgeschiedenheit die Tore für Besucher aus aller Welt. Unter ihnen ist auch der charmante Prinz Hans, in den sich Anna sofort unsterblich verliebt. Die Hingabe ist dabei so groß, dass beide noch am selben Abend beschließen, zu heiraten. Elsa findet diese Verlobung aber viel zu voreilig und verweigert die Zustimmung für die Eheschließung. Es kommt zum Streit zwischen den Schwestern und Elsa kann ihre eisigen Kräfte nicht länger im Zaum halten: Sie verwandelt ganz Arendelle in ein ewiges Winterland und flüchtet auf den weit entfernten Nordberg. Anna glaubt trotz frostiger Kälte an das Gute in Elsa und folgt ihr, um Arendelle aus dem Winterschlaf zu befreien. Auf ihrem Weg durch Schnee und Eis wird sie von dem schroffen Naturburschen Kristoff und seinem treuen Rentier Sven begleitet.
 
Auf den Spuren von Andersen
 
Nur wenige Parallelen weist "Die Eiskönigin" zu Andersens "Die Schneekönigin" auf, da sich Disneys Adaption nur lose an der Vorlage orientiert. Allerdings erinnert die Figur der Anna an das Mädchen Gerda, das im Original alles unternimmt, um ihren Freund Kai vor der eisigen Königin zu retten. Ihre Eigenschaften - Optimismus, Liebe und Entschlusskraft - zeichnen auch Anna aus. Elsa weist außer ihren magischen Fähigkeiten keine Ähnlichkeiten mit Andersens Schneekönigin auf. Sie versucht ihre Mitmenschen zu schützen und verbannt sich aus Angst vor ihren eigenen Kräften selbst in die Einsamkeit. Obwohl der Sidekick-Charakter Olaf in der Vorlage keine Rolle spielt, könnte er glatt aus einem anderen Andersen-Märchen entsprungen sein: In "Der Schneemann" geht es um einen selbigen, dessen Leib um einen Ofenhaken herum gebaut wurde. Durch das Schüreisen in seinem Körper verspürte er glühende Sehnsucht nach der Wärme eines Ofens. Dabei ist es ihm egal, dass die Nähe zu einer Feuerstelle seinen sicheren Tod bedeutet. Schneemann Olaf träumt zwar nicht von einem Platz am Ofen, aber von einem Leben im Sommer. Er möchte gern die verschiedensten Aktivitäten ausprobieren, die in der sonnigen Jahreszeit möglich sind. Allerdings ist ihm dabei nicht bewusst, dass es im Sommer keine Schneemänner geben kann, da sie ja bereits durch die erste Frühjahrs-Wärme dahinschmelzen… Aber genau diese Naivität macht Olaf zum absoluten Publikumsmagneten. Alles in allem kann man sagen, dass den beiden Regisseuren Chris Buck und Jennifer Lee gelungen ist, die Inspiration des klassischen Stoffes, gepaart mit wunderbaren Songs, zu einem herzergreifenden Feel-Good-Movie zu kombinieren.   lf 

Film
Wertung 8/10

BILD


Optisch weiß das neueste Werk aus der Disney- Schmiede zu überzeugen. Vor allem die Inszenierung von Schnee und Eis gelingt außerordentlich realistisch. Um die verschiedenen Arten von Schnee authentisch darstellen zu können, entwickelte das Studio eigens die Special-Effekt- Software "Matterhorn", wodurch der Zuschauer mit Leichtigkeit auf der Leinwand Pulverschnee von Nassschnee zu unterscheiden vermag. Für die malerischen Kulissen ließ sich das Filmteam von den wunderschönen Landschaften, der einzigartigen Architektur, Kultur und Mythologie Norwegens inspirieren. Auch bei der Gestaltung der Figuren wurden von dort stammende volkstümliche Trachten und Frisuren zum Vorbild genommen.

Bildqualität
Wertung 10/10

3D


Transferiert in die dritte Dimension wirken die Animationen und Charaktere besonders lebendig. Schon zu Beginn des Filmes zeigen die Disney-Studios, was handwerklich im 3D-Bereich alles möglich ist: Der Betrachter schaut durch eine dicke Eisschicht, die plötzlich durch mächtige Eissägen durchbrochen wird. Durch eine gute Tiefendynamik ragen die stattlichen Werkzeuge dabei aus dem heimischen Bildschirm heraus. Besonders hochwertig ist der 3D-Detailgrad des Animationsfilmes, der selbst kleinste Schneeflocken im Hintergrund realistisch und vielschichtig niederfallen lässt.

3D-Qualität
Wertung 8.5/10

TON


Akustisch ist sich Disney seinen klassischen Märchen- Verfilmungen treu geblieben, so wird also auch in "Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren" viel gesungen. Die Songs stammen dabei aus der Feder von Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez. Besonders der Titel "Lass jetzt los" verkörpert einen großen Befreiungsschlag und wurde zu Recht von den Jurys mit einem Golden Globe und einen Oscar ausgezeichnet. Auch Olafs Lied "Im Sommer" ist ein wahrer Ohrwurm, der mit seiner Doppelbödigkeit nicht nur die kleine Zuschauerschaft zu begeistern weiß. Den gefühlsbetonten Instrumentalscore steuerte übrigens der Komponist Christophe Beck ("Hangover"-Trilogie) bei. Beck gelingt es dabei, typisch norwegische Instrumente wie das Bukkehorn mit traditionellen Vokaltechniken zu vereinen.

Tonqualität
Wertung 8.5/10

BONUS


Im Bonusmaterial beruft sich Disney gleichwohl auf traditionelle Werte: So enthält die Blu-ray-Box den für einen Oscar nominierten Kurzfi lm "Get A Horse!", in dem sogar Walt Disneys Originalstimme zu hören ist. Der Cartoon handelt von Mickey Mouse und seinen Freunden, die singend auf einem Heuwagen durch das Land fahren. Doch diese Idylle wird von Kater Karlo gestört, der es wieder einmal auf Minni abgesehen hat. Karlo drängt Mickeys Wagen von der Straße ab, wobei die Maus aus der Leinwand fällt und zur farbigen 3D-Figur wird… Außerdem gibt es noch das Making-Of "Das Eis brechen", das Featurette "Aufgetaut: Disneys Reise von Andersen zu ‚Die Eiskönigin - Völlig unverfroren‘", zusätzliche Szenen, verschiedene Musikvideos zu dem Song "Let It Go", den beliebten Originalteaser zum Film und eine gewöhnungsbedürftige Musical-Variation à la "High School Musical" wobei der Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen des Animationsstreifens werfen kann.

  • Original Kurzfilm: "Get A Horse!"
  • Hinter den Kulissen bei "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren"
  • Aufgetaut: Disneys Reise von Hans Christian Andersen zu "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren"
  • Das Eis brechen (Das "echte" Making Of zu "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren")
  • Zusätzliche Szenen
  • "Let It Go" Musikvideos
  • Original Teaser Trailer
Bonusmaterial
Wertung 6/10

INHALT

Film
8/10

Disneys neuester Streich ist ein herzergreifendes Musical für die ganze Familie, dass von Andersens Märchenklassiker "Die Schneekönigin" inspiriert wurde.
Bonusmaterial
6/10
Technik
9/10
Bildqualität
Wertung 10/10
Tonqualität
Wertung 8.5/10
3D - Qualität
Wertung 8.5/10
Gesamt

GALERIE

Quelle des Film-Inhalts: der jeweils in der technischen Beschreibung angegebene Filmvertrieb/Filmverleih