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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit 3D (Blu-ray)





X-Men: Zukunft ist Vergangenheit 3D Dieser Artikel bei Amazon.de
Originaltitel:
X-Men: Days Of Future Past
Genre:
Science-Fiction
Land/Jahr:
GB, US 2014
Vertrieb:
20th Century Fox Home
Bild:
MVC, 2.40:1
Ton:
Englisch DTS-HD-Master Audio 7.1, Deutsch DTS 5.1, Türkisch DD 5.1
Regie:
Bryan Singer
Darsteller:
Patrick Stewart, Ian McKellen, Hugh Jackman
Laufzeit:
ca. 131 Min
FSK:
Freigegeben ab zwölf Jahren
Wendecover:
Ja
Anzahl der Disks:
2

Verkaufstart:
02.10.2014

INHALT



Trailer / Video:

Kurzinhalt zu "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit":

In X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT kämpft das ultimative X-MEN Ensemble auf zwei Zeitebenen ums Überleben. Die beliebten Charaktere der originären X-MEN Trilogie verbinden sich mit ihren Vorgängern aus X-MEN - ERSTE ENTSCHEIDUNG für einen alles entscheidenden Kampf, der die Vergangenheit verändern muss - um unsere Zukunft zu retten.

KRITIK


Treff en der Generationen im "X-Men"-Universum: Der neue und der alte Cast der Reihe arbeitet in "Zukunft ist Vergangenheit" erstmals zusammen, um die größte Bedrohung abzuwenden, der sich unser aller Lieblings-Mutanten jemals gegenübersahen. Ring frei!
 
Bryan Singer is back! Der gebürtige New Yorker, der kurz nach der Jahrtausendwende mit "X-Men" und "X-Men 2" quasi den Startschuss für die folgende Flut der modernen Comicverfilmungen gab, kehrt nach zwölf Jahren Kunstpause wieder zu "seinem" Lieblings-Franchise zurück. Mit "Zukunft ist Vergangenheit" gelingt ihm eine brillante Verschmelzung zweier Casts. Zum ersten Mal kämpft nämlich die Originalbesetzung aus den ersten Teilen (inklusive Hugh Jackman, der hier bereits zum siebten Mal in sein "Wolverine"-Alter-Ego schlüpft!) mit dem "Quasi-Reboot"-Ensemble rund um Michael Fassbender und James McAvoy, die ihren ersten großen Auftritt vor drei Jahren in "X-Men: Erste Entscheidung" hatten. Um es vorwegzunehmen: Dieser Film ist ein famoses Actionfest mit Herz und Hirn, und von Anfang bis Ende ein beinahe perfekter Comic-Blockbuster, wie man ihn sich größer, spektakulärer und mitreißender kaum ausmalen könnte!
 
 
Days Of Future Past
 
Die Story wirft einen mitten hinein ins Geschehen, in eine gar nicht so weit entfernte dystopische Zukunft. Atmosphärische Bilder eines apokalyptischen New York und eines kaum wiederzuerkennenden Moskau machen einem sofort klar, dass sich die Dinge ganz und gar nicht gut entwickelt haben. In einer genial choreografierten und äußerst temporeichen Kampfsequenz zum Auftakt setzen sich die X-Men mit den gefährlichen "Sentinels" auseinander, einer wandlungsfähigen Mutanten-Roboter-Kombination, die inzwischen die Kontrolle über den Planeten übernommen hat und erbarmungslos Jagd auf die letzten verbliebenen X-Men macht.
 
 
Willkommen im Club!
 
Eine Handvoll neuer Mutanten wird hier gleich mit Pauken und Trompeten eingeführt. Da ist zum Beispiel Warpath, der mit seinen extrem geschärften Sinnen Ausschau nach den Sentinels hält. Bishop ist Herr über eine mächtige Energiewaffe, die er mittels der Kräfte der anderen Mutanten auflädt; Sunspot kann seine Haut in die Oberfläche der Sonne verwandeln; Blink generiert Wurmlöcher im Handumdrehen und Quicksilver verfügt über eine schier unfassbare Schnelligkeit, sodass für ihn alles andere in Zeitlupe abzulaufen scheint. Bis auf letzteren (dargestellt von Evan Peters) sind diese Neuzugänge für die Handlung zwar nicht wirklich wichtig, dennoch stellen sie eine schöne und unterhaltsame Erweiterung des stetig wachsenden "X-Men"-Teams auf der großen Leinwand dar. Die Sentinels als mehr als herausfordernde und scheinbar übermächtige Gegner bringen zudem deutliche Science-Fiction-Elemente in die Handlung ein, was das ohnehin pralle und fantasievolle X-Men-Universum noch weiter bereichert. Dies unterstreicht auch der komplexe Zeitreise-Plot, der die Handlung bald parallel in Vergangenheit und Zukunft vorantreibt: Um die sichere Auslöschung der Mutanten doch noch abzuwenden, wird Wolverine zurück in die 1970er Jahre geschickt, um das Projekt "Sentinel" im Keim zu ersticken und die Geschichte von Grund auf neu zu schreiben.
 
 
Teuer = gut?
 
Mit kolportierten 200 bis 250 Millionen Dollar Produktionskosten ist "Zukunft ist Vergangenheit" der teuerste Teil der Saga geworden. Allein während der Kinoauswertung hat er allerdings eine Dreiviertelmilliarde Dollar an den Kinokassen hereingespült und krönte sich dadurch zum erfolgreichsten Teil des Franchise überhaupt. Und das das wundert einen angesichts der fantastischen Unterhaltung, die man hier über zwei Stunden lang non-stop geboten bekommt, überhaupt nicht. Das Drehbuch ist komplex, tiefgründig und doch zu jeder Zeit nachvollziehbar und logisch… zumindest innerhalb der ganz eigenen Gesetze eines nicht ganz einfachen Zeitreiseplots. Großartige Szenen wie die genial konzipierte, wunderschön gefilmte und auch noch zum Brüllen komische Superzeitlupen-Sequenz mit Quicksilver im Pentagon (oder das schwebende Football- Stadion, das Magneto mal eben aus den Angeln hebt), brennen sich ins Gedächtnis ein und bleiben einem auch nach dem nächsten und übernächsten Comic-Blockbuster, den man zwangsläufig sehen wird, noch lange im Gedächtnis. Das Tüpfelchen auf dem "i" ist aber die famose Figurenzeichnung, die einem sämtliche Hauptfiguren samt ihrer Motive, Probleme und Entscheidungen wirklich näherbringt - natürlich auch ein Verdienst des umwerfenden All-Star-Casts rund um Ian McKellen, Patrick Stewart, Jennifer Lawrence und all die anderen.
 
 
Der Höhepunkt der Reihe
 
Um es auf den Punkt zu bringen: "Zukunft ist Vergangenheit" erweist sich als der definitiv beste Teil des Franchise - da muss sich Bryan Singer für den bereits angekündigten Nachfolger "Apocalypse", der im Mai 2016 in die Kinos kommen soll, wirklich gewaltig strecken! (Achten Sie auf jeden Fall auf die kurze Sequenz nach den End-Credits von "Zukunft ist Vergangenheit". In dieser im alten Ägypten spielenden Szene kann man bereits einen ersten Blick auf den kultigen Antagonisten "Apocalypse" werfen, einen übermächtigen Ur-Mutanten, der im X-Men-Fan-Universum einen Ruf wie Donnerhall hat!) Nach einem witzigen Stan-Lee-Cameo hält man diesmal übrigens vergeblich Ausschau: Der Urvater der X-Men taucht schlicht und einfach nicht auf in "Zukunft ist Vergangenheit". (Laut Lee übrigens eine perfide Taktik des Studios, um die Fans gleich mehrmals ins Kino zu locken, da es doch eigentlich immer einen witzigen Gastauftritt von ihm zu entdecken gibt!)   tw 

Film
Wertung 8.5/10

BILD


Gedreht wurde dieser neueste Teil der Saga mit einem ganzen Arsenal von sündhaft teuren Hightech-Kameras. Das spiegelt sich in der nahezu makellosen Präsentation denn auch deutlich wider: Mit lupenreiner Schärfe, perfekter Ausleuchtung und entsprechenden Kontrasten in so gut wie jeder Szene ist diese Blu-ray für jeden HD-Enthusiasten ein Fest.

Bildqualität
Wertung 10/10

3D


Der nativ in 3D produzierte Film bietet zusätzlich ein wunderbar organisches dreidimensionales Erlebnis, das die Bilder noch eine Spur lebendiger und spektakulärer wirken lässt, ohne dabei zu plakativ aufgesetzte Pop-up-Effekte zu setzen, die einen eher aus dem Erlebnis herausreißen als eine größere Immersion zu erzielen.

3D-Qualität
Wertung 8/10

TON


Auch der fantastische Score von John Ottman trägt zur apokalyptischen Stimmung des Films bestens bei: Düster, unheilvoll, aber doch auch angemessen majestätisch und heroisch erklingen seine Themen im heimischen Wohnzimmer.

Tonqualität
Wertung 9.5/10

BONUS


Wie entscheidend eine herausragende Special-Effect-Abteilung bei solch einem gigantischen Hollywood-Blockbuster ist, machen einem die entfallenen Szenen auf dieser Scheibe ganz besonders deutlich. Das actionreiche Treiben der mächtigen Mutanten einmal nur mit rudimentären Effekten zu erleben, ist mehr als interessant und lässt einen den gewaltigen Aufwand in Sachen Post-Produktion hinter solch einem Film zumindest ansatzweise erahnen. Was die Blu-ray an Bonusinhalten sonst noch alles zu bieten hat, zeigen wir Ihnen in einem Extra-Kasten unten auf dieser Seite. Nur so viel sei gesagt: Die Auswahl ist groß, der Informationsgehalt stimmt und Spaß machen die verschiedenen Beiträge durch die Bank.

  • Entfallene Szenen mit optionalem Kommentar von Bryan Singer
  • Die Entstehung der Küchen-Szene
  • Spaß am Set
  • Ein ungleiches Duo: Xavier und Magneto
  • Die X-Men sind wieder vereint
  • Die neuen Mutanten
  • Die Sentinels
  • "Trask Industries"-Bildergalerie
  • Original Kinotrailer
  • Second Screen App
Bonusmaterial
Wertung 8/10

INHALT

Film
8.5/10

Wow: 14 Jahre nach der Kinopremiere der "X-Men" gelingt Bryan Singer tatsächlich ein echter Blockbuster-Paukenschlag, der nicht nur innerhalb des Franchise für ordentlich Aufsehen sorgt.
Bonusmaterial
8/10
Technik
9/10
Bildqualität
Wertung 10/10
Tonqualität
Wertung 9.5/10
3D - Qualität
Wertung 8/10
Gesamt

GALERIE

Quelle des Film-Inhalts: der jeweils in der technischen Beschreibung angegebene Filmvertrieb/Filmverleih