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Maleficent - Die Dunkle Fee (Blu-ray)





Maleficent - Die Dunkle Fee Dieser Artikel bei Amazon.de
Originaltitel:
Maleficent
Genre:
Fantasy
Land/Jahr:
GB, US 2014
Vertrieb:
Disney Home
Bild:
MPEG-4, 2.40:1
Ton:
Deutsch: DTS-HD 5.1, Englisch: DTS-HD 7.1, Türkisch: Dolby Digital 5.1, Spanisch: DTS-HD 5.1
Regie:
Robert Stromberg
Darsteller:
Angelina Jolie, Elle Fanning, Sharlto Copley
Laufzeit:
ca. 97 Min
FSK:
Freigegeben ab zwölf Jahren
Wendecover:
Nein
Anzahl der Disks:
1

Verkaufstart:
02.10.2014

INHALT



Trailer / Video:

Kurzinhalt zu "Maleficent":

"Maleficent - Die dunkle Fee" ist die bisher noch nie erzählte Geschichte von Maleficent, der bösen Fee aus dem Disney-Klassiker "Dornröschen". Es ist die Geschichte des Verrats, der ihr reines Herz einst zu Stein verwandelt hat. Auf Rache sinnend versucht sie mit allen Mitteln, ihr Reich aus Moor und Wald zu beschützen, und belegt schließlich Aurora, das neugeborene Kind des Königs, mit dem grausamen Fluch, den wir alle kennen: An ihrem 16. Geburtstag soll Aurora sich an einer Spindel stechen und in einen todesähnlichen Schlaf fallen. Als die Königstochter allerdings über die Jahre heranwächst, erkennt Maleficent nach und nach, dass Aurora der Schlüssel zum Frieden ist – und auch zu ihrem eigenen Glück. Oscar®-Preisträgerin Angelina Jolie glänzt in der Titelrolle der wunderschönen und düsteren Maleficent.

KRITIK


"Maleficent"… übersetzt heißt das schlicht "bösartig". Ein treffender Name also, wenn man die Idee des Originalmärchens kennt. Doch war die durchtriebene Fee aus Dornröschen schon immer so? Eine Art Prequel zu einem der beliebtesten Märchen der Welt, das ist doch mal was!
 
Lediglich zwölf Feen waren eingeladen, die böse dreizehnte kam trotzdem. Jede von ihnen brachte ein Geschenk zur Geburt der Königstochter, so auch die letzte: Noch vor Ende ihres 15. Geburtstags würde sich Dornröschen an der Nadel eines Spinnrades stechen und in einen todesgleichen Schlaf fallen, so das Grimm'sche Märchen. Aber was beabsichtigte die dunkle Fee? Was veranlasste sie dazu, einen solch finsteren Fluch auszusprechen? Genau das fragte sich auch Regisseur Robert Stromberg und erarbeitete eine überzeugende Antwort. In einigen Details abgewandelt und eher als Neuinterpretation des Disney-Klassikers "Dornröschen" (1959) zu sehen, präsentiert sich "Maleficent - Die dunkle Fee" aus der Sicht ebenjener Fee. Kannte man vorher eigentlich immer nur die allseits beliebte Ur-Version des Dornröschen-Märchens, so eröffnet sich dem Zuschauer nun eine völlig neue Betrachtungsweise.
 
 
Denkt an meine Worte!
 
Die junge Fee Maleficent (bezaubernd: Isobelle Molloy) lebt in Eintracht mit vielen anderen fantastischen Wesen in einem verzauberten Tal. Immer mit einem Auge vom König der Menschenwelt bedacht, existieren beide Welten friedvoll nebeneinander. Eines Tages verirrt sich ein aufgeweckter Bauernjunge in das Tal. Maleficent ist zunächst misstrauisch, freundet sich aber schnell mit dem jungen Stefan (Michael Higgins) an. So verbringen sie Tag für Tag und Jahr für Jahr miteinander, bis sich aus der kindlichen Freundschaft eine jugendliche Liebe entwickelt. Der Bauernjunge schwört der Fee, irgendwann im Schloss zu wohnen und die Welten der Zauberwesen und Menschen zu vereinen. Nach einer für die Armeen des Königs verheerenden Schlacht mit den mächtigen Kreaturen des Tals, ist König Henry (Kenneth Cranham) so erzürnt, dass er demjenigen die Krone verspricht, der die inzwischen erwachsene Maleficent (Angelina Jolie) tötet. Hin und hergerissen zwischen Liebe und Machtgier macht sich Stefan (Sharlto Copley) auf, die prächtigen Flügel der Fee als gefälschten Beweis seines Sieges zu stehlen. Als Maleficent den unfassbaren Betrug bemerkt, schwört sie der neuen Königsfamilie ewige Rache. Am Tage der Geburt der Prinzessin betritt die verbitterte, inzwischen düstere Fee das Schloss und belegt die kleine Aurora - nicht Dornröschen - mit dem Fluch, der von keiner Magie der Welt gebrochen werden kann. Im Verborgenen beobachtet sie, wie die kleine Prinzessin von allen Spinnrädern des Landes abgeschottet in der Obhut der anderen drei Feen aufwächst. Mit der Zeit überdenkt sie ihren Fluch und langsam aber sicher regt sich ihr gebrochenes Herz wieder. War es ein Fehler? Sollte dieses kleine, unschuldige Wesen wirklich für die Taten ihres nichtsnutzigen Vaters büßen?
 
 
Lady Jolie in Höchstform
 
Unzählige Rollen hatte Angelina Jolie bereits in ihrer langen Karriere. Oft mimte sie die Femme fatale oder die eiskalte Killer-Agentin, verblüffte dann wiederum in äußerst dramatischen Produktionen. Zurecht zählt sie zu den besten (und bestbezahlten) Schauspielerinnen unserer Zeit, was sie auch in ihrer Rolle der Fee Maleficent unter Beweis stellt. Ihre Ausstrahlung ist durchgehend so markant, dass man sich wahrlich keine andere Darstellerin für diese Rolle hätte vorstellen können. Besonders den Wandel, den die Fee durchmacht, inszeniert sie einfach großartig. So verkörpert sie die zunächst glückliche, dann vom Schmerz des Verlusts und des Betrugs erfüllte und schließlich zutiefst verbitterte und rachsüchtige Fee mit ausgesprochenem Feingefühl. Mit viel Liebe zum Detail wurden aber auch alle anderen Schauspieler ausgewählt. So werden hier bekannte Klischees bedient, um die Charaktere gewollt so kitschig wie möglich zu gestalten. Die drei gutmütigen Feen Flittle (Lesley Manville), Knotgrass (Imelda Staunton) und Thistletwit (Juno Temple) werden herrlich engstirnig und tollpatschig dargestellt. Prinzessin Aurora (Elle Fanning) ist die kindlich-naive, von allem auf der Welt faszinierte und doch leicht argwöhnische Komponente des Films - der trottelige Prinz Phillip (Brenton Thwaites) wiederum jene ohne Verstand, dafür aber mit schicker Lackfrisur. Weiterhin überzeugt wieder einmal der völlig unterschätzte Sam Riley in der Rolle des Rabenmenschen Diaval, der das Engelchen auf der Schulter Maleficents verkörpert. Natürlich darf man auch Sharlto Copley als Stefan nicht vergessen, der die stetig anwachsende Gier und Paranoia in der Figur des neuen Königs brillant in Szene setzt.  ts 

Film
Wertung 8/10

BILD


Nicht nur die Darsteller sind wunderbar in Form, sondern auch die minutiös gestalteten Landschaften, die vor Ideenreichtum nur so sprühen. Dabei ist die Farbgebung an die Vorstellung eines typischen Märchens angepasst und hebt sich dadurch stark von der Natur ab. In besonders actionreichen Szenen, wie einer Schlacht zwischen Menschen und übernatürlichen Dunkelwesen, zieht die klangliche Dynamik ebenso rasant an wie die filmische. Hierbei überzeugen toll gestaltete Spezialeffekte, die keinerlei Unschärfen aufweisen.

Bildqualität
Wertung 8/10

TON


Der 5.1-Surround-Sound überzeugt zudem (in der genannten Kampfszene) mit klirrenden Schwertern, brüllenden Monstern und verängstigt fliehenden Soldaten.

Tonqualität
Wertung 8.5/10

BONUS


Die Blu-ray erscheint in zwei Auflagen. Aufgrund der tollen Bebilderung und einiger rasanter Kamerafahrten, ist hierbei neben der regulären Blu-ray auch die 3D-Version (UVP: 27 Euro) interessant, die uns für unseren Test aber leider nicht zur Verfügung stand. Beide Varianten sind ungekürzt und haben dadurch im Vergleich zur DVD-Ausgabe (FSK-6) eine FSK-12-Einstufung. Im Gegensatz zu vielen anderen Veröffentlichungen der letzten Zeit setzten die Macher bei dieser Blu-ray zudem weniger auf die üblichen Standard-Extras, sondern vielmehr auf gut selektierte, eventuell ein wenig zu kurz geratene Featurettes. So erfährt der Zuschauer u.a. wie es "Vom Märchen zum Kinofilm" kam, wie "Maleficents Stil" realisiert wurde und dass "Eine epische Schlacht" nicht immer und ausschließlich computeranimiert sein muss. Zusätzlich ergänzen die entfernten Szenen dieses wundervolle Abenteuer.

  • Vom Märchen zum Kinofilm
  • Eine epische Schlacht
  • Maleficents Stil
  • Hinter den Kulissen von Maleficent
  • Aurora: Wie sie zur Schönheit wird
  • Zusätzliche Szenen
Bonusmaterial
Wertung 5/10

INHALT

Film
8/10

Einfach zauberhaft! Ein rundum mehr als gelungenes Update des beliebten Märchen-Klassikers für die ganze Familie, frei erzählt nach den Schriften der Gebrüder Grimm.
Bonusmaterial
5/10
Technik
8/10
Bildqualität
Wertung 8/10
Tonqualität
Wertung 8.5/10
Gesamt

GALERIE

Quelle des Film-Inhalts: der jeweils in der technischen Beschreibung angegebene Filmvertrieb/Filmverleih