
- Spezial Blu-rock: John Mayer, Amy Winhouse, B. B. King & Co.
- Today's Specials
erstellt am 19.10.2009 von Christoph Hüter
Immer mehr Musiker machen blau und veröffentlichen ihre Kunst auf Blu-ray. Kein Wunder, denn insbesondere die verlustfreie Speicherung des Audiomaterials macht die blaue Scheibe zum perfekten Medium für Konzertmitschnitte. Sei es Jeff Becks unverwechselbarer Gitarrensound oder die Stimmgewalt des Ausnahmetalents Amy Winehouse – die Blu-ray hat Soul! Leisten sie uns deshalb Gesellschaft bei der Eröffnung unserer Blu-note-Lounge und entspannen sie sich zu den Klängen der internationalen Superstars aus Funk, Blues und Soul.

- B. B. KingBild: Edel Records

- Jeff BeckBild: Edel Records

- John MayerBild: Sony BMG
Jeff Beck live at Ronnie Scott’s

- Gitarrenunterricht in geselliger Runde - Jeff Becks makellose Spieltechnik sucht ihresgleichenBild: Edel Records/Auerbach Verlag
Aus finanziellen Gründen verfolgen die meisten Veranstalter leider das Ziel, möglichst viele zahlende Gäste auf einmal zu bespaßen. Zum Glück gibt es hin und wieder mal einen Künstler mit Sinn für Nostalgie, der sich trotz Superstar-Status nicht für einen Gig in kleinen Hallen zu schade ist. Jeff Beck spielte eine ganze Woche lang jeden Abend im Londoner Jazzclub "Ronnie Scott’s".
Die Club-Atmosphäre zeigt sich bereits im Hauptmenü – an stelle sich ständig wiederholender Musikfetzen hören wir hier Ambient-Sounds vom Veranstaltungsort. Gelungen ist auch die Tonmischung des Konzertes. Obwohl die Band sehr monophon (also hauptsächlich aus dem Centerspeaker) daherkommt, werden die Surround-Boxen mit reichlich Hallanteil aus dem Konzertsaal beschickt.
Auf extreme Effekte hat man verzichtet und so schallt aus den Boxen ein sehr authentischer, atmosphärischer Klang.

- Bereits mit Anfang zwanzig steht die Australierin Tal Wilkenfeld mit den Musiklegenden unserer Zeit auf der BühneBild: Edel Records/Auerbach Verlag
Ab und zu jedoch scheint die Gitarre aus ihrer tonalen Umgebung auszubrechen und erhält einen wunderbar schwebenden Surround-Effekt. Dank guter Mischung und HD-Sound entsteht hier eine wirklich glaubhafte Club-Atmosphäre.
Die Musikalische Qualität der Show bewegt sich ebenfalls auf hohem Niveau. Beck’s einzigartiges Gitarrenspiel reicht von getragenen, verträumten Linien bis hin zum furiosen Staccato.
Mal liegt die Melodie sicher im Rhythmus der Band, mal scheint sie stur dagegen anzukämpfen. Abgerundet wird das ganze durch die Background-Band samt Ausnahmebassistin Tal Wilkenfeld.
Sowohl klanglich als auch optisch wird das Konzert durch die Gastauftritte von Joss Stone und Imogen Heap aufgewertet. Überdies beehrt noch "Slowhand" Eric Clapton die Show mit zwei Songs.
Nicht nur der Ton sondern auch das Bild der Disc überzeugen. Als Extras gibt es Interviews mit Jeff Beck und den restlichen Bandmitgliedern sowie ein 20minütiges Rockabilly Set mit den "Big Town Playboys".
Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.


















