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  • Boom für Hybrid-Receiver - 23 Millionen Geräte allein in USA

24.01.2012, 12:38 Uhr, su

Der Markt für hybride Set-Top-Boxen sieht laut Branchenexperten auch in den kommenden Jahren einem Wachstum entgegen. Die Marktforscher des US-amerikanischen Instituts In-Stat prognostizieren, dass in diesem Jahr allein in Nordamerika 23 Millionen Empfänger ausgeliefert werden, die Internet und klassischen TV-Empfang kombinieren.


Bis 2015 rechnen die Analysten von In-Stat mit dem Überschreiten der Schwelle von 100 Millionen jährlich weltweit ausgelieferten Hybrid-Set-Top-Boxen. Das ergab eine Studie, die der Marktforscher Dienstag veröffentlichte. Im asiatisch-pazifischen Großraum gehen die Branchenexperten von einem jährlichen Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar aus. Hybrid-Receiver mit Satelliten-Empfangsteil würden hier rund 58 Prozent der Gesamtverkäufe ausmachen.

"Da der Vormarsch der Set-Top-Boxen-Industrie weiter anhält, wird der nächste logische Schritt sein, traditionelle TV-Dienstleistungen durch den Zugriff auf Internetinhalte zu verbessern und zu erweitern", erklärte Forschungsleiter Gerry Kaufhold die wachsende Nachfrage nach Empfangsgeräten, die Vorzüge von klassischen Broadcasting-Angeboten und interaktiven Online-Diensten miteinander kombinieren.
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strotti
strotti · Silber Member · DF-Forum
Solche Meldungen amüsieren mich: Ich habe schon zwei internetfähige UE-Geräte (Mediaplayer und Blu-Ray-Player) obwohl diese Fähigkeit für mich beim Kauf keine Rolle spielte. Bestimmte andere Eigenschaften waren für mich dagegen unabdingbar, und da waren es halt diese beiden Geräte, die just diese Eigenschaften hatten. Ich hätte sie auch ohne Internetfähigkeit gekauft,

Und bei Fernsehern hat man inzwischen ja den Eindruck, dass man ohne Internetfähigkeit gar nicht mehr Fernsehen kann. Dabei geht es im Wesentlichen ohnehin nur darum, die Leute auf Videoplattformen (am Besten kostenpflichtige) zu locken.

Strotti
 
Tom123
Tom123 · Wasserfall · DF-Forum
Nicht unbedingt. Bei uns haben mittlweile die meisten Boxen (sky wie auch freeview und freesat) einen Ethernetanschluss...meist kann man damit einfach zusatzdienste wie VOD ohne Zusatzkosten etc nutzen. Ich finde das mitunter ganz praktisch und fuer die Betreiber deutlich wirtschaftlicher als es mit dem normalen Fernsehsignal zu uebertragen. Der Nutzer hat dann den Vorteil von echtem VOD - zusaetzliche Einnahmequellen sind das meist nicht.
 
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