
- Bundesliga: Medienhüter bestätigen Bedenken bei Telekom-Erwerb
09.02.2012, 09:49 Uhr, ar
Die von DIGITALFERNSEHEN.de bereits im Dezember aufgeworfenen rechtlichen Hindernisse beim Erwerb der Pay-TV-Übertragungsrechte durch die Deutsche Telekom hat jetzt auch Deutschlands oberster Medienhüter Thomas Fuchs von der zentralen Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) bestätigt.

- Bild: Auerbach Verlag
"Wenn sich das Volumen der Sportrechte vervielfacht, macht das eine Neubewertung nötig", erklärte der ZAK-Vorsitzende im Hinblick auf die Pläne des Telekommunikations-Konzerns, sich bei der
2009 habe die Deutsche Telekom die Lizenz für das IPTV-Angebot "Liga total!" nur deshalb erhalten, weil die Verantwortung für Produktion und Redaktion an den privatwirtschaftlichen Partner Constantin Medien übertragen worden waren. "Die Genehmigung war 2009 kein Selbstgänger", erklärte Fuchs der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagsausgabe). Durch die größere Bedeutung der Pay-TV-Rechte könne künftig nicht ausgeschlossen werden, dass die Telekom Einfluss auf den Partner nehme.
Fuchs weiter: "Es ist unstrittig, dass die Telekom selbst keine Sendelizenz bekommen würde". Das sei allein aufgrund der Staatsnähe des früheren Monopolisten undenkbar, an dem die Bundesrepublik Deutschland je nach Lesart zwischen 15 und 30 Prozent der Anteile hält. "Es ist dünnes Eis, auf dem sich die Telekom bewegt", warnte auch der ZAK-Programmbeauftragte Thomas Langheinrich gegenüber dem Blatt (
"Wenn die Deutsche Telekom öffentlich den Eindruck erweckt, sie wäre ein Rundfunkveranstalter, vereinfacht das die Sache nicht", betonte der ZAK-Vertreter. Er verwies auf den Umstand, dass "Liga total!" werbetechnisch derzeit als eigenes Telekom-Produkt dargestellt werde, obwohl der Konzern offiziell nicht Anbieter der Fußball-Übertragungen sei. Das wirft aus Sicht der Medienhüter Fragen nach der Unabhängigkeit von Constantin Medien auf.
Man sei kein Inhalteanbieter, sondern eine TV-Plattform", wischte unterdessen ein Telekom-Sprecher gegenüber der "FTD" entsprechende Bedenken vom Tisch. Man habe bereits bei der Genehmigung von "Liga total!" vor drei Jahren schriftlich zugesichert, dass "die wesentlichen Programmentscheidungen bei der Constantin Sport Medien GmbH liegen und bleiben".
Der Fußball-Ligaverband DFL wollte sich zu den Vorbehalten der bundesdeutschen Medienhüter auf Anfrage nicht äußern. Das US-Kreditinstitut Morgan Stanley hatte im Januar ebenfalls erklärt, die Telekom sei aufgrund der medienrechtlichen Rahmenbedingungen ohne Chance, eventuell erworbene Übertragungsrechte für Kabel und Satellit tatsächlich nutzen zu können (
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Was willst du jetzt hören? Stranger things have happened vielleicht? Ein Blick nach GB hilft übrigens für Klarheit zu sorgen

... sind mal wieder olle Kamelle die hier wieder aufgewärmt werden.
Was man als Neueigkeit betrachten könnte wäre:Aber daraus Bedenken der Medienhüter herauszuleiten, ist übertrieben, denn es handelt sich hier um einen ganz normalen Vorgang. Die ZAK müsste z.B. auch Sky Sport News neu bewerten, wenn sich Sky entscheiden sollte, dieses Programm künftig FtA zu verbreiten.
BTW: Sky Deutschland ist doch eine AG und gem. Rundfunkstaatsvertrag darf Aktiengesellschaften (außer sie geben nur Namensaktien bzw. stimmrechtlose Vorzugsaktien aus, was bei Sky Deutschland nicht der Fall ist) keine Sendelizenz erteilt werden. Die Sky Deutschland AG darf also auch gar keine Bundesliga anbieten.
Was man als Neueigkeit betrachten könnte wäre:Aber daraus Bedenken der Medienhüter herauszuleiten, ist übertrieben, denn es handelt sich hier um einen ganz normalen Vorgang. Die ZAK müsste z.B. auch Sky Sport News neu bewerten, wenn sich Sky entscheiden sollte, dieses Programm künftig FtA zu verbreiten.
BTW: Sky Deutschland ist doch eine AG und gem. Rundfunkstaatsvertrag darf Aktiengesellschaften (außer sie geben nur Namensaktien bzw. stimmrechtlose Vorzugsaktien aus, was bei Sky Deutschland nicht der Fall ist) keine Sendelizenz erteilt werden. Die Sky Deutschland AG darf also auch gar keine Bundesliga anbieten.
southkorea · Talk-König · DF-Forum
Langsam aber sicher...wird es arg Langweilig liebe DF....
Zumal, es sollte jedem klar sein, das wenn sky die Rechte nicht erhalten wird, das sky jede nur möglich Instanz auf den Plan rufen wird um die Vergabe an zb. die Deutsche Telekom oder KF15 anzufechten...
sky war und ist schon immer ein Schlechter Verliere gewesen.
Anstatt Partnerschaften einzugehen und die hätte man schon lange mit der Telekom eingehen könne....Ich denke hier nur an einige Sportarten, wo sky die IPTV-Rechte erworben hat und diese aus Sturheit und Egoismus nicht verwertet...
Aber was ihr hier für Schlüsse zieht, muss ich nicht mehr verstehen...ihr seid schon sehr sky lastig geworden in eurer immer werdenden Positiven Berichtserstattung für sky
Zumal, es sollte jedem klar sein, das wenn sky die Rechte nicht erhalten wird, das sky jede nur möglich Instanz auf den Plan rufen wird um die Vergabe an zb. die Deutsche Telekom oder KF15 anzufechten...
sky war und ist schon immer ein Schlechter Verliere gewesen.
Anstatt Partnerschaften einzugehen und die hätte man schon lange mit der Telekom eingehen könne....Ich denke hier nur an einige Sportarten, wo sky die IPTV-Rechte erworben hat und diese aus Sturheit und Egoismus nicht verwertet...
Aber was ihr hier für Schlüsse zieht, muss ich nicht mehr verstehen...ihr seid schon sehr sky lastig geworden in eurer immer werdenden Positiven Berichtserstattung für sky

... das wage ich doch stark zu bezweifeln. Bei Sky braucht nur jemand "pubs" zu machen und schon wird das von der DF-Redation als Beweihräucherung verkauft
Der Hinweis dient eigentlich dazu, dass man bei dieser Diskussion bei Unternehmen auf einer Ebene zu vergleichen.
Die Sky Deutschland AG ist nur Plattformbetreiber. Der Veranstalter der Sky-Programme, inkl. Sky Bundesliga, ist die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co KG.
Sollte die Telekom die Rechte erhalten, ist das im Prinzip nicht anders. Das was bei Sky die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co KG ist, ist bei der Telekom Constantin Medien.
Aber hier gibt es einen gravierenden Unterschiede. Die Sky DEutschlanf Fernsehen GmbH & CO KG gehört zu 100% der Sky Deutschland AG und hat dem entsprechend auch EInfluss auf die Programmgestaltung.
Constantin Medien ist dagegen nicht mit der Telekom verpflechtet und auch nimmt die Telekom, wie die KEK seinerzeit festgestellt hat, keinerlei Einfluss auf die Programmgestaltung ...
Der Hinweis dient eigentlich dazu, dass man bei dieser Diskussion bei Unternehmen auf einer Ebene zu vergleichen.
Die Sky Deutschland AG ist nur Plattformbetreiber. Der Veranstalter der Sky-Programme, inkl. Sky Bundesliga, ist die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co KG.
Sollte die Telekom die Rechte erhalten, ist das im Prinzip nicht anders. Das was bei Sky die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co KG ist, ist bei der Telekom Constantin Medien.
Aber hier gibt es einen gravierenden Unterschiede. Die Sky DEutschlanf Fernsehen GmbH & CO KG gehört zu 100% der Sky Deutschland AG und hat dem entsprechend auch EInfluss auf die Programmgestaltung.
Constantin Medien ist dagegen nicht mit der Telekom verpflechtet und auch nimmt die Telekom, wie die KEK seinerzeit festgestellt hat, keinerlei Einfluss auf die Programmgestaltung ...






























