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  • DI vor 5 Jahren: Blau oder rot? Der DVD-Formatkrieg

26.01.2012, 16:00 Uhr, mh

Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2007 erreichte der Streit um das DVD-Nachfolgeformat seinen Höhepunkt. Die Branche teilte sich in die Unternehmen, welche die Blu-ray Disc unterstützten und solche, die HD DVD auf ihre Fahnen schrieben. Und dann gab es noch Warner Bros.


In Las Vegas trumpfte das Blu-ray-Disc-Lager mit Kassenschlagern wie "Fluch der Karibik 1 + 2", "Spiderman 3" oder den Bond-Film "Casino Royal" auf. Hinzu kam der Verkaufsstart der Playstation 3, wenngleich die Konsole eine holprigen Weg bis in die Regale der Händler zurücklegen musste. Insider sahen das Blu-ray-Format aber in der Rolle des Favoriten.

Auf der CES 2007 fielen insbesondere diejenigen auf, die versuchten, beide Formate zu unterstützen. LG Electronics war zuvor auf der HD-DVD-Seite zu finden, präsentierte in Las Vegas mit dem BH 100 aber einen DVD-Player, der beide Nachfolgeformate abspielen konnte. Warner Bros. hingegen verschmolz Blu-ray und HD DVD auf eine Disc und taufte das Ganze Total HiDef Disc. Das Filmstudio war überzeugt, dass der Kunde bereit wäre, hierfür einen Aufpreis zu zahlen.

Es sollte aber noch ein Jahr dauern, bis Toshiba mit der Aufgabe der HD-DVD-Entwicklung den Tod des Formats besiegelte. Zünglein an der Waage war ausgerechnet Warner Bros. bzw. die Muttergesellschaft Time Warner, die Anfang 2008 ankündigte, dass die Studios New Line Cinema und eben Warner Bros. in Zukunft nur noch die Blu-ray-Disc unterstützen werden. Deutsche Filmverleiher wie Constantin und Senator folgten diesem Weg. Damit war die Frage "Blau oder rot?" beantwortet.

In der Rubrik DIGITAL INSIDER vor 5 Jahren blickt die Redaktion des Branchendienstes einmal im Monat auf Themen zurück, die seinerzeit die Branche bewegt haben. Während manche Entwicklungen bis heute nichts von Ihrer Relevanz eingebüßt haben, entlarvt unsere Rückschau auch Totgeburten und verfehlte Erwartungen. Den DIGITAL INSIDER können Sie unter diesem Link abonnieren.
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LSDLSD

#1 AW: DI vor 5 Jahren: Blau oder rot? Der DVD-Formatkrieg

geschrieben am 26.1. 2012 um 16:13
1. Warum blau gegen rot? Sowohl Blu-ray als auch die HD DVD nutzen einen blau-violetten Laser (mit jeweils 405nm Wellenlänge). Rote Laser finden sich bei der alten CD und DVD.
2. Warum ist hier weiterhin von DVD-Playern die Rede? Das eine waren HD-DVD-Player, das andere Blu-ray-Player. Wobei es auch Kombinationen gab und natürlich fast alle auch DVDs und CDs wiedergeben konnten.
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XaphoxXaphox

#2 AW: DI vor 5 Jahren: Blau oder rot? Der DVD-Formatkrieg

geschrieben am 26.1. 2012 um 16:53
zu 1.) Ich glaube, das zielt eher auf die Vermarktung ab. Wenn ich mich recht erinnere, waren HD-DVD-Filme in roten DVD-Cases. Die Blu-ray-Filme sind ja in blauen.

zu 2.) Das beantwortet du ja schon selbst: (Fast) alle spielten auch DVDs ab. So gesehen waren es natürlich auch DVD-Player. Sozusagen die DVD als Überbegriff und Blu-ray sowie HD DVD als Weiterentwicklungen der DVD.
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sunday2sunday2

#3 AW: DI vor 5 Jahren: Blau oder rot? Der DVD-Formatkrieg

geschrieben am 26.1. 2012 um 18:16
Rot stimmt, aber die Cases sind genauso groß wie die von Blu-Rays.

Ich habe wohl immer noch 40 Filme davon.

Unglaublich, dass es schon 5 Jahre her ist.
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WatzWatz

#4 AW: DI vor 5 Jahren: Blau oder rot? Der DVD-Formatkrieg

geschrieben am 27.1. 2012 um 7:30
und das Beste ist;

Wir hätten weder das eine,
noch das andere Format benötigt.

Die Filme benötigen auf einer BD
zwischen 12 und 22 GigaByte im MPEG2.

In MPEG4 AVC sind das dann nur noch 7-8 GigaByte.
Nicht zu viel für eine DVD.

Für die Extras wäre eine Wende-DVD dann auch noch möglich.

Die haben sich, auf unsere Kosten,
'n schönen neuen Markt erschlossen.

Meinen Glückwunsch.
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chab12345chab12345

#5 AW: DI vor 5 Jahren: Blau oder rot? Der DVD-Formatkrieg

geschrieben am 27.1. 2012 um 8:05
Was für ein Unsinn. Für einen 90 Minuten-Film in H.264 AVC mit variabler Datenrate und 2 DTS HD Master Audio 5.1-Spuren braucht man etwa 13 GB. Außerdem braucht man eine höhere Datenrate.

Natürlich könnte man auch China-Qualität bieten, für PAL hätte auch die Video-CD gereicht.

Aber der normale Konsument will eine höhere Qualität haben.
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