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  • Hintergrund • DVB-T-Einsatzgebiete

  • Verbesserung der Empfangsqualität

 erstellt am 23.09.2009 von Thomas Riegler

DVB-T stellt zuallererst die Grundversorgung mit Fernsehprogrammen dar. Da sie über terrestrische Sendeanlagen übertragen werden, sind sie besonders leicht zu empfangen. Man braucht weder eine Sat-Schüssel, noch einen Kabel-TV- oder Breitband-Anschluss.

DVB-T punktet vor allem beim mobilen Fernseh-Empfang
Bild: Bayrischer Rundfunk

Zuerst einmal ersetzt DVB-T das alte analoge Fernsehen. Es bringt nicht nur ein mehr an Programmvielfalt, sondern in den meisten Haushalten auch eine sichtbare Verbesserung der Empfangsqualität. Zum Empfang wird eine kleine DVB-T-Box benötigt, die an den Fernseher anzuschließen ist. Vermehrt werden DVB-T-Empfangsteile bereits in TV-Geräte ab Werk eingebaut.
 
DVB-T erlaubt erstmals, Fernsehen im großen Stile auch mobil zu nutzen. Wie gut dies funktioniert, hängt jedoch vom Ausbaugrad der Sendernetze und den verwendeten Übertragungsparametern ab. Wobei die in Deutschland verwendeten Parameter den mobilen Empfang gut unterstützen.
 
Kleine LCD-Fernseher mit Bilddiagonalen von rund 5 bis 17 cm erlauben mit eingebautem Akku ein mehrstündiges Fernseh-Vergnügen. Sie haben eine kleine Antenne bereits eingebaut oder sie lässt sich bequem am Gerät anstecken. Da die Geräte überaus klein und leicht sind, finden sie sogar schon in der Hosentasche Platz. Fernsehen im Freibad, beim Campingausflug oder einfach nur in der Wiese im Garten, ist so jederzeit möglich. Wobei man sich stets am einwandfreien Bild erfreuen darf.
 
Mit kleinen USB-DVB-T-Empfängern wird jeder Rechner zum komfortablen Fernseher
Bild: Thomas Riegler

Handyfernsehen hat großes Zukunftspotential. Obwohl dafür von der EU der auf DVB-T basierende Standard DVB-H favorisiert wird, bietet sich hier DVB-T durchaus als Alternative an. Erste DVB-T-Handys, mit denen man jedenfalls ohne Zusatzkosten fernsehen kann, werden bereits seit 2008 angeboten.
 
Fernsehen am PC oder Notebook ist dank DVB-T ebenfalls zum Alltag geworden. Meist kommen dazu preiswerte USB-DVB-T-Sticks zum Einsatz, die einfach an den Rechner angedockt werden. Toller Nebeneffekt: Man kann damit auch auf die Rechner-Festplatte TV-Sendungen aufzeichnen. DVB-T kann man beispielsweise in einem kleinen Fenster am PC laufen lassen, während man gerade mit ihm arbeitet. Interessant sind DVB-T-USB-Sticks auch für Vielreisende, die ihr Notebook ständig dabei haben. Nachdem Hotelfernseher oft nicht so funktionieren, wie man es erwartet, kann man sich so zumindest am Rechner eines einwandfreien DVB-T-Empfangs und guter Bildqualität erfreuen.
 
Fernsehen im Auto ist mit DVB-T ebenfalls bereits machbar geworden. Zumindest im Nahbereich der Sendeanlagen ist guter Empfang gewährleistet. Mit geeigneten Receivern kann man schon heute zum Beispiel die Kinder im Fond auf längeren Fahrten mit dem Kinderkanal besänftigen.
 

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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