Hintergrund • De-luxe-Klanggenuss am Schreibtisch

Sechs Multimedia-Lautsprechersysteme im Test

 erstellt am 23.08.2011 von Torsten Pless/Jens Voigt
Internetradios erfreuen sich großer Beliebtheit, die MP3-Sammlung wächst und Youtube steht bei den täglichen Ausflügen ins Netz hoch im Kurs. Wir vergleichen sechs PC-Lautsprechersysteme mit Subwoofer, die dafür sorgen, dass der gute Ton auch im Arbeitszimmer nicht zu kurz kommt.
 
 

Sechs Multimedia-Lautsprechersysteme im Test


Laut einer aktuellen Studie nutzen 98 Prozent der Jugendlichen den Computer für schulische oder private Zwecke. Auch unser Alltag ist längst von der digitalen Rechenmaschine geprägt, egal ob auf der Arbeit oder nach Feierabend. Wir nutzen den Computer tagtäglich und schenken ihm dabei meist unsere volle akustische Aufmerksamkeit. Dies führt zu einer Dauerbeschallung im Alltag, die nichts mehr mit dem entspannten Hören vergangener Jahre gemein hat. Unsere Zeit ist mitunter zu schnelllebig geworden, um sich eine bewusste Auszeit zu gönnen und diese dem Hi-Fi-Genuss zu widmen.
 
Damit die akustische Reizüberflutung nicht zum zusätzlichen Stressfaktor wird und auch kleinere Lautsprechersysteme zur Entspannung beitragen, gilt es, einige grundlegende Regeln zu beachten. Die erste Frage, die man sich stellen sollte: Was will ich eigentlich hören? Zur Wiedergabe des Computer-Starttons oder für Mail- und Kalendererinnerungen reicht bereits ein einfaches und kostengünstiges Lautsprecherpaar aus, denn auf gehobene Klangqualität kommt es hierbei nicht an. Für den täglichen Musikgenuss sind Billigboxen vom Discounter jedoch nicht geeignet.
 
In dieser Disziplin verlangen unsere Ohren nach mehr. Die Anzahl der Lautsprecher ist ebenfalls nicht unwichtig und sollte vor dem Kauf gründlich überlegt sein. Gerade, wer den Computer nicht nur zur reinen Musikwiedergabe, sondern auch als Gaming-Zentrale oder Blu-ray-Player nutzt, sollte das Paar Stereolautsprecher unbedingt um einen Subwoofer erweitern. Die Satelliten, so werden die Mini-Lautsprecher ohne eigenen Tieftöner auch genannt, schaffen es nicht, ohne zusätzliche Unterstützung in die tiefsten Frequenzbereiche vorzudringen.
 
Für den ambitionierten Film-, Musik- und Spielefreund steht diese zusätzliche Anschaffung deshalb außer Frage. Wer jetzt um den freien Platz auf seinem Schreibtisch fürchtet, kann beruhigt sein, denn der Subwoofer findet aus akustischen Gründen unter dem Tisch seinen Platz. Rein optisch müssen sich die 2.1-Lautsprechersysteme längst nicht mehr verstecken. Moderne Kombinationen passen sich mittlerweile perfekt ihrer Umgebung an und werten den schnöden Arbeitsplatz zum Teil sogar erheblich auf.
 
Die Zeiten von einfallslosen grauen Gehäusen links und rechts des Monitors sind längst vorbei. Wir haben sechs zum Teil extravagant gestaltete Varianten mit jeder Menge Zusatzfunktionen für unseren Vergleichstest zusammengetragen und wurden dabei auch akustisch positiv überrascht: Mini-Systeme können brüllen!

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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