
- Hintergrund Die kleine Klasse von 2011
- Fünf LC-Displays für Einsteiger im Test
erstellt am 03.08.2011 von Dennis Schirrmacher
32-Zoll-Geräte machen sich in kleinen Räumlichkeiten besonders gut und sind auch als Zweitfernseher bestens geeignet. Wir haben fünf Flachbildfernseher ins Testlabor beordert und prüfen, mit welchen Einschränkungen Sie in der Einstiegsklasse leben müssen. Natürlich verstehen sich alle Kandidaten auf die Full-HD-Darstellung mit 1 920 × 1 080 Pixeln.
Die kleine Klasse von 2011
Wir bitten zum großen Vergleichstest und klopfen die aktuelle Einstiegsriege im 32-Zoll-Bereich ab – die Preisspanne bewegt sich dabei zwischen 400 und 600 Euro. Erstmals heißen wir den chinesischen Hersteller Changhong in unserem Testlabor willkommen, der das untere Ende des Spektrums markiert. Technisch scheint das LC-Display bis auf die mittlerweile veraltete Hinterleuchtung auf Leuchtstoffröhrenbasis (CCFL) alles richtig zu machen. Der Hersteller verspricht mit einer 100-Hertz-Zwischenbildberechnung eine hohe Bewegtbildschärfe und bei der Ausstattung macht vor allem die Personal-Video-Funktion Lust auf mehr. Wir beantworten für Sie die Frage, ob der Einstand in den deutschen Markt gelungen ist.
Auch die Firma Hannspree ist vielen TV-Liebhabern noch kein Begriff – das soll sich in Zukunft aber ändern. Der Vertreter des Spezialisten für PC-Monitore will mit einer effizienten Edge-LED-Bauweise beeindrucken und bei einem brillanten Bild gleichzeitig auch Strom sparend zu Werke gehen. In puncto Design verspricht der 32-Zöller einiges und vor allem der Glasfuß zieht die Blicke auf sich. Sharps Beitrag ähnelt dem Modell von Hannspree nicht nur in der grafischen Darstellung des Menüs, auch die Messwerte fallen annähernd identisch aus – hier setzen beide Hersteller auf das gleiche Panel. Beide Modelle ordnen sich preislich in den Sphären des Changhong ein und sind bereits zu Straßenpreisen im 400-Euro-Bereich erhältlich.
Die alteingesessenen Hersteller Sony und Philips beeindrucken vor allem bei der Ausstattung – hier können insbesondere die umfangreichen Internetfunktionen überzeugen. Mittels eines optionalen WLAN-USB-Adapters nehmen die beiden Edge-LED-LCDs auch kabellos Kontakt zu verschiedenen Onlinediensten auf. Als einzige Kandidaten im Testfeld offerieren sie zudem jeweils einen digitalen Satellitentuner und bieten so besonders flexible Empfangsmöglichkeiten.
Sonys Einstiegsmodell ermöglicht dank der HbbTV-Unterstützung gar die Darstellung des Videotextes des 21. Jahrhunderts und mit einer eingesteckten SD-Karte können Sie beim Philips HD-Filme per Video-on-Demand abrufen. Das Plus an Ausstattung schlägt sich natürlich im Preis nieder, weshalb Sie rund 200 Euro mehr als beim vorgenannten Trio investieren müssen. Leider verzichtet Sony bei der getesteten Einstiegsklasse komplett auf eine Zwischenbildberechnung und läuft Gefahr, an dieser Stelle wertvolle Punkte zu verlieren. Umfangreiche Einstellmöglichkeiten lassen jedoch eine neue Referenz bei der statischen Bildschärfe am Horizont auftauchen.
Insgesamt gesehen bieten alle Testkandidaten eine solide Bildqualität, Totalausfälle gibt es an dieser Stelle nicht. Dennoch konnten wir im Testlabor einige Patzer ausfindig machen, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten natürlich nicht vorenthalten möchten. Das Rennen um die Krone im günstigen 32-Zoll-Segement wird in jedem Fall spannend – und so viel gleich vorweg: Der Gewinner konnte sich nur hauchdünn an die Spitze des Feldes setzen.
Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
Letzte Änderung: Montag, 08.08.2011



















