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  • Digitalradio: Startangebot mit 13 Sendern steht - letzte Zuschläge

16.03.2011, 14:50 Uhr, ar

Die privaten Rundfunkanbieter Klassik Radio und Norfom Medien erhalten die letzten freien Übertragungskapazitäten auf der bundesweiten Digital-Radioplattform. Diese Entscheidung gaben die Landesmedienanstalten am Mittwoch bekannt.


Norfom Medien plant mit Radio 3.0 und UIP – Urban Independent Pop gleich zwei Formate. Nicht berücksichtigt werden konnten nach Angaben der zuständigen Gremienvorsitzendenkonferenz die Anträge der beiden weiteren Bewerber, der Internationalen Christlichen Rundfunkgesellschaft e.V. für die digitale bundesweite Verbreitung des Hörfunkprogramms Radio Horeb und des 90elf-Betreibers Regiocast Digital für das Angebot Caruso.

Regiocast sei aus Anbieter-Vielfaltsaspekten leer ausgegangen, weil das Unternehmen bereits in der ersten Bewerbungsrunde Zuweisungen für Radioprogramme und Telemediendienste bekommen hatte, hieß es. Klassik Radio und Norfom ließen durch programmliche Innovation in höherem Maße eine Stärkung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit und der Attraktivität des neuen Übertragungsstandards DAB Plus erwarten als Radio Horeb, so die Medienhüter weiter.

Für Radio Horeb sei die Tür aber nicht zugeschlagen. Der Sender könne nachrücken, falls in dem ausgeschriebenen bundesweiten Multiplex Kapazitäten im beantragten Umfang frei würden. Die Auswahlentscheidung durch die GVK war notwendig geworden, weil sich die vier Bewerber innerhalb der von der ZAK gesetzten Frist nicht über die Aufteilung der Kapazitäten verständigen konnten (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).
 
Mit der heutigen Entscheidung der Gremienkonferenz steht die Belegung für den bundesweiten Digitalradio-Multiplex im Standard DAB Plus fest. Neben Klassik Radio, Radio 3.0 und UIP dürfen sich die Nutzer auf Lounge FM, ERF Radio, Radio Rauschgold, Energy, 90elf - Dein Fußballradio, RemiX und den Literaturkanal Litera freuen. Hinzu kommen eine Reihe von Telemediendiensten der genannten Anbieter sowie die öffentlich-rechtlichen Programme Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und D-Radio Wissen.

Der Rundfunk-Dienstleister Media Broadcast hat bereits mit den technischen Vorbereitungen für den Aufbau des Digitalradio-Sendernetzes. In der ersten Ausbaustufe sollen 38 Millionen Hörer über 27 Senderstandorte erreicht werden. Geplant ist derzeit ein Sendestart am 1. August 2011 - rechtzeitig zur diesjährigen Internationalen Funkausstellung. Allein 36 Millionen Euro aus Gebührengeldern fließen in das Projekt (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).
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hdtv4me
hdtv4me · Senior Member · DF-Forum
wow ! was für ein Angebot.
Da bleibe ich doch lieber bein Internetradio mit tausenden von Sendern.
 
franzjaeger
franzjaeger · Silber Member · DF-Forum
Brrr, das schüttelt ja den Hund vor seiner Hütte. Noch solch ein Käse. DAB ist eine Fehlgeburt, da hilft auch das + dahinter nicht.
 
Kreisel
Kreisel · Talk-König · DF-Forum
Von den Sendern her liest sich das für mich durchaus interessant. Ich mag Spartensender und gebe dem Angebot eine Chance. Ich hoffe nur, dass es nicht so endet wie in der Vergangenheit.
 
Markus_x
Markus_x · Gold Member · DF-Forum
Was sind den das für Sender, weiß jemand, was die für ein Format haben ?
 
MRM
MRM · Senior Member · DF-Forum
Also Radio Rauschgold soll Album orientierte Musik spielen

Radio Rauschgold beantragt Lizenz - Radio Kö will Format ändern

Lounge sielt eher ruhige Musik ( kann man im Web probehören, da es den Sender in Österreich schon gibt )

Radio LoungeFM - Österreich entspannt.

Remix ist wohl ein ELectronic Musik Format. ( ohne gewähr, da ich nicht mehr weiß, wo ich das herhabe )

Energy gibts schon als UKW Sender in einigen Städten

ENERGY.de: RADIO ENERGY im Webradio, als Podcast in den Starnews und allen Playlisten.

Bewerben sich selbst als "Hit Music Only" - fand den aber nie so wirklich prickelnd ( ist sicher auch geschmackssache )

Klassik ist denke ich klar, gespannt bin ich auf den Literatursender - wird das so eine Art Hörbuchsender? Wäre zumindest eine Marktlücke

Unter Radio 3.0 kann ich mir aber auch nichts vorstellen

UIP geht eigentlich aus der Meldung hervor - ( Indipendent Pop ) - vielleicht so ähnlich wie 917 xfm oder Motor FM

Generell find ich die Auswahl schon mal nicht so schlecht - man hat jedenfalls ein wenig darauf geachtet, daß recht verschiedenartige Programme den Zuschlag bekommen. Kann natürlich nicht mit zehntausenden Webradiosendern mithalten, aber man hat ja nicht immer und überall internet ( ich zumindest nicht )

Hatte ursprünglich schlimmeres erwartet - sowas wie 10 ähnlich klingende Dudelfunksender nach dem Motto " die abgedudelsten Hits der 80er und 90er und das schlimmste von heute" ( oder so ähnlich )
 
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