Hintergrund • DreamDroid in der Praxis, Teil 2

Funktionen

 erstellt am 12.03.2013
 
 

Streaming mit Gratis-Player


Wir haben uns für den kostenlosen "Vplayer" entschieden. Dieser streamt Sendungen von der Linux-Box problemlos auch auf mobile Geräte im heimischen Netzwerk. Nach der Installation lässt sich mit DreamDroid auch der Stream wiedergeben, indem man den VPlayer als Wiedergabe-App auswählt. Am besten klicken Sie dabei das Häkchen "Immer für diese Aktion verwenden", dann wird der VPlayer als Standard-Wiedergabeplayer voreingestellt. Streaming klappt mit Sendern in Standard-Auflösung problemlos, sofern eine stabile Verbindung ins WLAN besteht.
 
Sollen hingegen HD-Streams wiedergegeben werden, stößt das System an seine Grenzen. Die Wiedergabe erfolgt - wenn überhaupt - nur abgehackt. Allerdings kann man bei kleinen Tablets oder gar Smartphones ohnehin auf die hochauflösende Variante verzichten, da nur wenige Geräte überhaupt über ein so hochauflösendes Display verfügen. Sollten Sie über einen Receiver mit Single-Tuner verfügen, muss vor dem Wiedergabebeginn zuerst auf den gewünschten Sender umgeschaltet werden, bevor die mobile Wiedergabe beginnen kann. Bei Twin-Tunern hingegen wird der zweite Tuner verwendet und die Umschaltung erfolgt im Hintergrund.

Komfortable Bedienung


Besonders komfortabel lassen sich Timerprogrammierungen vornehmen. Der komplette EPG steht nämlich auch auf dem mobilen Endgerät zur Verfügung. Klickt man auf "EPG anzeigen" beim gewünschten Sender, ist der Zugriff auf den Programm-Guide möglich. Hier lässt sich dann auch direkt eine Aufnahme auf der Box programmieren, ohne dass man die Fernbedienung in die Hand nehmen muss. Sogar ein Zugriff auf die Filmdatenbank IMDb ist möglich, um sich noch intensiver über den Film oder die Serie zu informieren und Userbewertungen abzurufen.

Virtuelle Fernbedienung


Hiermit lässt sich die komplette Box über das Android-Gerät steuern. Auf dem Display erscheint eine einfache Oberfläche mit Ziffern- und diversen Funktionstasten. Einen vollwertigen Ersatz für die Originalfernbedienung dürfen Nutzer hier allerdings nicht erwarten. Dennoch ist es hiermit möglich, schnell Menüeinstellungen vorzunehmen, die Lautstärke zu regulieren oder auch den Kanal zu wechseln. Selbst einige Steuertasten für die Medienwiedergabe sind vorhanden.

Fazit


Praktisch der komplette Betrieb des Receivers ist über DreamDroid steuerbar. Wenn die Hürde des passenden Players beim Streaming genommen ist, kann das laufende Fernsehprogramm sogar in der ganzen Wohnung gestreamt werden und das auch sehr zuverlässig. Mehr kann man eigentlich von einer kostenlosen App nicht erwarten und so können wir diese uneingeschränkt empfehlen.

DreamDroid - Umfangreiche Funktionen

Über die Kanalliste lassen sich die einzelnen Sender aufrufen. Es stehen dabei für jedes Programm auch die zusätzlichen EPG-Daten zum Abruf bereit
Bild: Auerbach Verlag

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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Letzte Änderung: Dienstag, 12.03.2013