Durch Vermittlung der Bundesnetzagentur: UKW-Streit endet

10.07.2018, 18:29 Uhr, bey

Das Schlimmste ist abgewendet - durch Vermittlung der Bundesnetzagentur konnten die Konfliktparteien im UKW-Streit zueinander finden. Nun sind auch die Verträge unterschrieben.


Seit dem vergangenen Wochenende ist der Streit um Nutzungsgebühren für UKW-Antennen für Radiosender beendet. Die Bundesnetzagentur konnte erfolgreich zwischen den Konfliktparteien vermitteln.


Ein kleiner Rückblick: Nach dem Rückzug von Media Broadcast wurde der Sende- und Antennenbetrieb aufgespaltet. In erster Linie hatten sich dann die beiden Firmen Divicon und Uplink als neue UKW-Sendenetzbetreiber in Position gebracht. Sich dann jedoch geweigert die von den neuen Antenneninhabern teils viel höher angesetzten Nutzungsgebühren aufzubringen. Zwischenzeitlich eskalierte der Streit, eine Abschaltung vieler Hörfunk-Sender drohte.

Nun wurde sich auf Basis eines vor kurzem aufgesetzten Grundlagenpapiers geeinigt. Die Verträge zwischen den Antennen- und den Netzbetreibern sind nun unterschrieben. Alle Parteien seien laut Bundesnetzagentur dazu bereit gewesen einander entgegen zu kommen und dabei teilweise bis an ihre Schmerzgrenzen zu gehen.

  • Gefällt mir