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  • Entdecken, fühlen, erleben: 15 Jahre Discovery in Deutschland

27.08.2011, 09:00 Uhr, Jana Skoupy

Vor 15 Jahren, am 28. Juli 1996, erblickten eindrucksvolle Dokumentationen und atemberaubende Bilder in Deutschland das Licht der Welt. Mit dem Discovery Channel startete einer der ersten Dokumentationssender im Pay-TV. DIGITALFERNSEHEN.de hat sich mit Discovery auf Entdeckungsreise begeben.

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Von der Entstehung des Lebens bis zum Ende des Universums: Bei "Entdeckt!" trifft moderne Wissenschaft auf Science-Fiction, und die Frage nach dem "Warum?" bringt oft verblüffende Antworten hervor. Die neuen Dokumentarreihe mit bekannte Persönlichkeiten wie Stephen Hawking, Robin Williams oder Morgan Freeman ab 13. November jeden ersten Sonntag im Monat um 17.10 Uhr auf Discovery Channel.
Bild: Discovery Networks

 
Rot glühend spritzt die Lava. Blau-weiß strahlen Gletscher mit unzähmbaren Flüssen. Computeranimierte Urzeit-Riesenvögel laufen fast wie real durch einen Dschungel. Im nächsten Moment knallt es farbenfroh und es entsteht das Universum. Nur ein paar Minuten später sind wir live dabei, wenn Leben entsteht – das ist die Welt von Discovery. Farbenfroh, bildgewaltig und ganz nah dran.
 
"Die Welt zu entdecken – das ist die Herausforderung, der sich Discovery Networks täglich neu stellt", beschreibt Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin von Discovery Networks Deutschland die Einzigartigkeit des Pay-TV-Senders. Die Kunst sei es, Informationen fach- und themengerecht aufzubereiten und gleichzeitig spannende Geschichten zu erzählen. "Als weltweit führendes Non-Fiction-Medienunternehmen" verfügt der US-amerikanische Medienkonzern "über das nötige Know-How", um diesen Qualitätsanspruch umzusetzen. "Das ist einzigartig in der deutschen TV-Landschaft", findet Aigner-Drews.

Bildgewaltige Aufnahmen


 
Discovery "setzt sich mit der Welt auseinander, in der wir täglich leben, weckt Neugier und fasziniert", fasst Oliver Nowotny, Director Programming & Content den Ansatz des Non-Fiction-Senders zusammen. Das Programm von Discovery reicht von Doku- und Wissenschaftssoaps wie "American Chopper" und "Mythbusters" über Dokumentationsreihen wie "Big Sciences" und "Sex Sciences" bis hin zu aufwendig produzierten, internationalen Produktionen in Zusammenarbeit mit Stephen Hawking oder Morgan Freeman.
 
"Unsere internationalen Produktionen, die mit großem Budget realisiert werden, packen die Zuschauer mit ihren Inhalten und bildgewaltigen Aufnahmen", schwärmt Nowotny weiter. Dabei sprächen die Dokumentationen den Zuschauer jedoch stets auf Augenhöhe an. "Darin liegt unser Erfolgsgeheimnis und das unterscheidet uns von vielen Sendern, die ihren Schwerpunkt überwiegend auf den Fiction-Bereich legen".
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In bestimmten Küstenregionen von Australien, Südafrika oder Kalifornien besteht ein relativ hohes Risiko, auf Weiße Haie zu treffen. Die Dokumentation "Cape Cod: Die Rückkehr der Weißen Haie" begleitet am 15. Oktober um 21.00 Uhr den Meeresbiologen Dr. Gregory Skomal bei seiner spannenden Spurensuche im Atlantik: Wo kommen die großen Weißen her?
Bild: Discovery Networks

Es ist also kein Wunder, dass der Dokumentationskanal an einem Tag den geheimnisvollen Jupiter-Monden, auf denen gigantische Vulkane wüten, entlegenen  Sonnensystemen und der Wirkung von Dunkler Materie nachspürt, am nächsten Tag dann mit dem "Drecksarbeits-Experten" Mike Rowe in die widerlichsten und gefährlichsten Beschäftigungen hineinschnuppert.
 
Das Leben schreibt die Themen beim Discovery Channel. Neben Naturaufnahmen mit beeindruckenden Perspektiven, etwa aus dem Maul eines Hais gefilmt, steht auch die Geschichte im Mittelpunkt. So geht der Doku-Kanal dem "D-Day" 1944 und der anschließenden Invasion der Normandie auf den Grund, dann reist der Spartensender zur Eröffnung von "Ground Zero" anlässlich des 10. Jahrestages der Terroranschläge des 11. September in New York. 

Fußabdrücke hinterlassen

Zehn Jahre nach den verheerenden Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York soll "Ground Zero" wieder in neuem Glanz erstrahlen. Die sechsteilige Dokumentarserie "Rising", produziert von Star-Regisseur Steven Spielberg, begleitet die Bau- und Planungs-Trupps ab 11. September immer sonntags um 16.10 Uhr in Doppelfolgen
Bild: Discovery Networks

Angefangen hat das Neugierwecken 1996, als Discovery Networks mit dem Discovery Channel in Deutschland startete. Damals steckte das gesamte "Pay-TV-Buisness noch in den Kinderschuhen", erinnert sich Aigner-Drews. Der Discovery Channel war der erste Dokumentationssender bei DF1, der Keimzelle des heutigen Sky. In den vergangenen 15 Jahren entwickelte sich jedoch nicht nur Discovery weiter, auch die deutsche Pay-TV-Landschaft machte maßgebliche Veränderungen durch. "Wir haben die Entwicklung maßgeblich mitgestaltet, all ihre Höhen und Tiefen miterlebt. Wir waren auf vielen Gebieten Vorreiter, haben Trends gesetzt und können voller Stolz auf die vergangenen 15 Jahre zurückblicken", erklärt die Geschäftsführerin des Medienunternehmens stolz.
 
Mittlerweile betreibt das Unternehmen mit mehr als 70 Mitarbeitern vom Münchner Büro aus drei Pay-TV- sowie einen Free-TV-Sender. Nach dem Discovery Channel startete 2004 der Animal Planet und 2005 mit Discovery HD der hochauflösende Ableger des Dokumentationskanals. 2006 wagte das Medienunternehmen den Schritt ins Free-TV und rief den Männersender Dmax ins Leben.
 
"Unsere vier Kanäle sind inzwischen fester Bestandteil der deutschen Senderlandschaft, wir wachsen kontinuierlich, entwickeln unsere Marken weiter und steigern unsere Verbreitung und Erlöse", zeigt sich die Deutschland-Chefin selbstbewusst. Während die Kanäle auf allen "relevanten Plattformen" zu empfangen sind, präsentieren sich die Angebote auch auf eigenen Internetseiten – dmax.de, discovery.de und animalplanet.de. "15 Jahre Discovery Networks in Deutschland haben einen einzigartigen Fußabdruck hinterlassen, sowohl in der Discovery-Welt als auch in der deutschen Medienlandschaft", greift sie zu verbalen Superlativen.

Im wahrsten Wortsinne "Grenzen-los"


 
Dabei arbeitet das Unternehmen natürlich auch mit dem Mutterkonzern in Amerika zusammen. "Discovery ist ein Konzern wie hierzulande BMW", erklärt Nicole Agudo Berbel, Director Affiliate Sales and Business Developement. Als weltweit führendes Non-Fiction-Medienunternehmen profitiere Discovery Deutschland von den Kollegen in den USA. "Die Erfahrungen, die wir dort sammeln, und die vielen guten Kontakte sind extrem hilfreich für unser Geschäft in Deutschland", erklärt Agudo Berbel die Zusammenarbeit.
 
Dokumentationen können auch nicht an einem Ort entstehen. Für "Shark Attack" reisen die Doku-Filmer beispielsweise an die Westküste der USA und Mexikos, für "Out of Egypt - Die ältesten Kulturen der Welt" sind sie dann in Ägypten den Pharaoen auf der Spur. Und Morgen Freeman fliegt mit seiner Serie "Mysterien des Weltalls" ins Universum. Dabei legt der Konzern Wert auf eine globale Sichtweise. "Deshalb sind unsere Produktionen im wahrsten Sinne des Wortes grenzen-los", verdeutlicht Oliver Nowotny.

Die Welt von der Couch entdecken

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Wie ist unsere Sonne entstanden? Was passiert, wenn ganze Galaxien kollidieren? Die Discovery-Dokumentarserie "Das Universum - Eine Reise durch Raum und Zeit" zeigt ab 18. September um sonntags um 22.40 Uhr spektakuläre Bilder aus den Tiefen des Kosmos und gibt Aufschluss über die grundlegenden Bausteine unseres Universums.
Bild: Discovery Networks

 
Nicht ganz so grenzenlos scheint jedoch die Verbreitung des hochauflösenden Discovery-Ablegers. Dieser ist bisher nur über Sky zu empfangen. Und dies wird wohl auch erst einmal so bleiben. Dann mit dem Pay-TV-Anbieter wird "der Premium-Aspekt des Sender Discovery HD mit seinen hochwertigen Dokumentationen besonders hervorgehoben", erklärt Nicole Agudo Berbel.
 
Einen Augenschmaus bleiben die Dokumentationen von Discovery allemal. Ob es in die unergründlichen Tiefen der Ozeane geht, in die Weiten des Weltalls oder die Geheimnisse der menschlichen Natur – der Discovery Channel ergründet mit bildgewaltigen und manchmal skurrilen, meist aber sehr beeindruckenden Dokumentationen unsere Welt. Der Spartensender bietet Einblicke, die aufrütteln, mitreißen und einen immer mal wieder in Staunen versetzen. In diesem Sinne lässt sich auch von der Couch aus "die Welt neu entdecken".
 
DIGITAL FERNSEHEN stellt Ihnen an dieser Stelle regelmäßig Spartensender aus der TV-Landschaft vor. Das letzte Portrait zum öffentlich-rechtlichen Dokumentationskanal Phoenix lesen Sie hier. 
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Der 6. Juni 1944 ging als „D-Day“ in die Geschichte ein: Um die Wende im Zweiten Weltkrieg zu erzwingen, holten die Truppen der Alliierten zum Schlag gegen die Nazis aus - die Invasion in der Normandie begann. Die Dokumentation "D-Day: Invasion in der Normandie" rekonstruiert am 23. Oktober um 16.25 Uhr den erbarmungslosen Kampf um Omaha Beach.
Bild: Discovery Networks
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Unkraut vernichten, Tierkäfige von Exkrementen befreien, Straßen asphaltieren - Es gibt Jobs, die einem allein beim Zuschauen Schweißperlen auf die Stirn treiben. Drecksarbeits-Experte Mike Rowe stürzt sich in neuen Folgen der Doku-Serie immer freitags um 20.15 Uhr mitten in die widerlichsten und gefährlichsten Beschäftigungen hinein und schuftet Schulter an Schulter mit den Leuten, die solche Knochenjobs täglich verrichten müssen.
Bild: Discovery Networks
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Lady on a Rooftop
Lady on a Rooftop · Platin Member · DF-Forum
Früher fand ich Discovery mal wirklich gut, inzwischen kann ich mich aber nicht mehr erinnern, wann ich dort das letzte Mal seit der Schließung von Discovery Geschichte eine richtige Dokumentation gesehen habe. Das Programm besteht fast nur noch aus diesen Dokusoaps.
 
Gorcon
Gorcon · Lexikon · DF-Forum
Was mich an 90% der Dokus extrem ärgert das man das Sendematerial um mindestens 500% aufbläst und ständig einige Sachen innerhalb der Doku wiederholt. Diesen Stiel finde ich einfach unmöglich.
 
Tom123
Tom123 · Wasserfall · DF-Forum
Liegt wohl daran, dass alles mit Werbeunterbrechungen konzipiert ist.
 
red_tiger82
red_tiger82 · Gold Member · DF-Forum
Tja aber trotzdem, sowas nervt.
Ich bekomme zwar kein Discovery Channel, aber auch bei DMAX sieht man diese Dokumentationen mit den etlichen Wiederholungen.
 
McF
McF · Junior Member · DF-Forum
Ja, dieser nervende "Wiederhol"-Stil ist wohl ziemlich eindeutig auf die eingeplanten US-Werbebreaks zurückzuführen.
Sehr "schön" konnte man das neulich auch auf der Dino-Sendereihe auf arte sehen ("Jurassic Fight Club"). Da wurde, eben aufgrund dieser Tatsache, teilweise innerhalb einer Minute ein Sachverhalt, den der Sprecher eben erst erwähnt hatte, nochmals wiederholt.
Außerdem wird in diesen Dokus ein spezieller Spannungsaufbau hergestellt, wenn es auf die Werbeunterbrechung zugeht.

Wenn man das ganze dann am Stück sieht, ist das schon sehr nervig bzw. kommt man sich teilweise in der Tat für dumm verkauft vor. So als ob man kein Kurzzeitgedächtnis hätte quasi.

Naja, eigentlich traurig - gerade bei Dokumentationen, wo man doch Sachlichkeit erwartet.
 
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