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Antwort auf/zuklappen Welche Receiver werden zum Multifeed-Empfang benötigt?

Um von zwei oder mehr Satellitenpositionen das gesamte Frequenzspektrum (Low- und Highband) empfangen zu können, werden Receiver mit DISEqC-Technologie benötigt. Bei nur zwei Satellitenpositionen kann alternativ auch Mini-DISEqC (Toneburst) verwendet werden.
Antwort auf/zuklappen Was ist eigentlich Entavio?

Das SES Astra-Projekt Entavio ist eine neutrale Service-und Technikplattform, die offen ist für alle TV-Sender und Anbieter von Mehrwertdiensten. Entavio wird - wenn es erfolgreich ist - die Fernsehlandschaft verändern und dem Empfangsboxen-Chaos ein Ende bereiten. Denn es wird dem Zuschauer möglich sein, das gesamte Angebot der frei empfangbaren Sender (Free-To-Air) als auch alle Angebote der verschlüsselten Pay-TV-Sender zu bekommen.
Antwort auf/zuklappen Was ist Kabel-Internet?

Kabel-Internet ist ein Breitband-Internetzugang über das Kabel-TV-Netz. Der Internet-Zugang erfolgt in diesem Fall also nicht über den herkömmlichen Telefonanschluß, sondern über das Koaxkabel des Kabel-TV-Anbieters.
Antwort auf/zuklappen Was versteht man unter RS232?

Der Begriff RS232 beschreibt den Standard für eine Kommunikationsschnittstelle zwischen einem Heimkino-Gerät und einem PC. Das Heimkino-Gerät (z.B. Receiver) wird dabei an den COM-Port (bzw. RS232-Port) des PCs angeschlossen und fortan können so z.B. Senderlisten, Firmware-Updates oder ähnliches zu ihm übertragen werden. Die korrekte Bezeichnung von RS232 ist inzwischen aber EIA-232, jedoch hat sich RS232 so gefestigt, dass die offizielle Bezeichnung nur selten oder gar nicht verwendet wird.

Antwort auf/zuklappen Benötige ich für Kabel-Internet einen weiteren Provider oder eine Zugangssoftware?

Um Kabel-Internet nutzen zu können, sollten Sie zunächst sicherstellen, dass Kabel-Internet bei Ihnen verfügbar ist. Falls das der Fall sein sollte, benötigen Sie einen Kabel-Internet-Vertrag mit dem entsprechenden Provider, ein Kabelmodem und einen freien USB- oder Netzwerkanschluss. In der Regel wird Ihnen das Kabelmodem von Ihrem Kabelnetz-Betreiber zur Verfügung gestellt und kostenfrei installiert. Sie benötigen also weder ein zusätzliches Modem noch eine ISDN-Karte. Ebenso wenig müssen sie spezielle Software kaufen oder sich einen zusätzlichen Provider suchen.
Aber Achtung:
Bei vielen Anbietern ist der Kabel-Internet-Anschluss an einen TV-Kabelanschluss gekoppelt. Manchmal (beispielsweise bei Kabel Deutschland) kann der Kunde das TV-Signal aber auch sperren lassen und spart somit die Kosten für den TV-Kabel-Anschluss. Ist dies nicht der Fall, können weitere Entgelte für den Nutzer anfallen. Nicht selten, sind diese Kosten aber auch schon in den Mietnebenkosten enthalten und müssen nicht noch einmal separat gezahlt werden.
 
Antwort auf/zuklappen Welches Kabel ist für "3-D über HDMI" erforderlich?

Da 3-D-Videodaten einen ausgesprochen hohen Datendurchsatz erfordern, sollte für deren Übertragung in jedem Fall ein High-Speed-HDMI-Kabel (Kategorie 2) verwendet werden sein.
Antwort auf/zuklappen Kann ich auf der Playstation 3 auch ältere Playstation 2-Spiele starten?

Nur mittels der alten 60 GB-Version der Playstation 3 kann man Playstation 2-Spiele abspielen. Alle neueren Modelle sowie die Playstation 3 Slim können nur Spiele der Playstation 1 wiedergeben, und auch das nicht konsequent fehlerfrei.
Antwort auf/zuklappen Was ist DVR?

Ein DVR ist ein Digital-Video-Rekorder. Mit ihm lassen sich, dank einer in der Set-Top-Box eingebauten Festplatte, jederzeit IPTV-Sendungen aufzeichnen. Die Aufnahme ist unkompliziert und kann außerdem (via Internet) von jedem beliebigen Standort aus durchgeführt werden.
Antwort auf/zuklappen Was bedeutet HDMI?

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten. HDMI ist gleichzeitig der erste volldigitale Standard, der von der Filmindustrie starken Zuspruch bekommt, da durch den Kopierschutz HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) bestimmt werden kann, was der Nutzer mit dem ihm vorliegenden Material machen darf und was nicht.
Antwort auf/zuklappen Wieso erhalten die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Rundfunkgebühren?

In Deutschland unterliegt den öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten der Auftrag zur Grundversorgung der Bevölkerung mit Informationen. Dieser Auftrag ist im Rundfunkstaatsvertrag verankert und geregelt. Um ihn erfüllen zu können und unabhängig von Werbepartnern qualitativ hochwertige Berichterstattungen liefern zu können, werden die Rundfunkgebühren verwendet. Allerdings wird ein Teil der Gebühren u. a. auch zur Finanzierung der Landesmedienanstalten und der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) verwendet.
Antwort auf/zuklappen Was ist Internetradio?

Internetradio (oder auch Webradio) bezeichnet ein Internet-basiertes Angebot an Hörfunksendungen. Die Übertragung erfolgt in der Regel als Live-Stream.

Man unterscheidet bei den Internetradio-Anbietern sogenannte Internet-Broadcaster und Onlineradios. Internet-Broadcaster sind dabei Internet-„Sender“, die entweder nur im Internet senden oder zumindest ihre Erstaufführungen im Internet durchführen, Teile des Programms dann aber später an andere Stationen verkaufen. Als Onlineradio hingegen werden Übertragungen regulärer Hörfunksender bezeichnet, die ihr Programm zusätzlich zur terrestrischen und/oder satellitentechnischen Publikation, über das Internet verbreiten.
Antwort auf/zuklappen Was ist P2P?

P2P (Peer2Peer oder auch Rechner-Rechner-Verbindung) definiert die Kommunikation zwischen verschiedenen Computern oder Servern. Dabei werden digitale Inhalte ausgetauscht, wobei alle Computer oder Server gleichberechtigt sind. Sie können also Dieste sowohl in Anspruch nehmen als auch zur Verfügung stellen. 
Antwort auf/zuklappen Welche DV-Speichermedien gibt es?

Beim digitalen Video gibt es größere Kassette, die den Namen "DV Standard" tragen, und kleinere, die "Mini DV" heißen. DV-Medien werden in allen Aufnahme-Bereichen verwendet, also vom Amateur bis zum Profi. Mini-DVs hingegen werden ausschließlich im mobilen Bereich verwendet, also von Amateuren und Semiprofis, schließlich wurden sie als kleine Ausgaben ihrer großen Verwandten entwickelt um genau in diesem Gebiet vorteilhaft zu sein.
Antwort auf/zuklappen Was ist eine BD-RE?

Anders als die BD-R, stellt die BD-RE das wiederbeschreibbare Format der Blu-ray-Technologie dar. Die Abkürzung RE steht hierbei für Rewritable.
Antwort auf/zuklappen Wie schnell muss meine Internetverbindung für den Empfang von Internetradio sein?

Der Genuss von Internet-Radio ist quasi nur für Internet-Nutzer empfehlenswert, die über eine Datenflatrate verfügen. Schließlich kann, je nach Qualität des Senders, schnell ein Verbrauch von 50 - 100 MB pro Stunde entstehen. Liegt eine solche Flatrate vor, dürfte es allerdings zu keinerlei Performance-Problemen kommen.

Um dies kurz rechnerisch nachzuweisen:
Ein DSL 384 ("DSL Light") - Kunde verfügt über einen maximalen Downstream von 384 kbit/s und einen maximalen Upstream von 64 kbit/s. Dies entspricht einem stündlichen Downstream von 164,8 MB pro Stunde. Es wäre also kein Problem Internetradio zu empfangen.

Wird bei einer derartig langsamen DSL-Verbindung allerdings parallel zum Radioempfang im Internet gesurft oder ein Download gestartet, kann es sehr wohl zu Empfangsproblemen kommen.
Antwort auf/zuklappen Was ist eine Set-Top-Box?

Eine Set-Top-Box dient dazu, ein DVB- oder IPTV-Signal auf dem Fernseher auszugeben. Sie ist also unverzichtbar für Kunden, die noch kein TV-Gerät mit integriertem digitalen Empfangsteil besitzen. Viele Kabelnetzprovider bieten Ihren Kunden spezielle Set-Top-Boxen an, die für den Empfang von Digitalfernsehen genutzt werden müssen.
 
Die Set-Top-Box wird bei Abschluss eines Vertrages häufig als günstige Mietversion angeboten, seltener auch kostenlos zur Verfügung gestellt. Set-Top-Boxen für den Satellitenempfang können im Fachhandel erwerben werden.
Antwort auf/zuklappen Was ist der Unterschied zwischen DVD und DV?

Bei Verwendung einer DVD (Digital Versatile Disc) werden Daten auf einer Disc gespeichert, während bei einer DV (Digital Video) Aufzeichnungen auf einer Bandkassette vorgenommen werden. Eine Disc hat ein sehr viel geringeres Speichervolumen als eine Bandkassette. Daher wird bei DVD- ein deutlich stärkeres und auch effektiveres  Komprimierungsschema (MPEG 2) verwendet als bei DV-Aufzeichnungen. Das führt dazu, dass auf eine DV lediglich 60 - 90 Minuten Film passen, wohingegen eine DVD ein Fassungsvermögen von ca. 120 Minuten aufweist. Vorteilhaft an der DV ist allerdings, dass hier Einzelbildkompression angewendet wird, was dazu führt, dass Bildgenau geschnitten werden kann. Bei einer DVD ist dies allenfalls alle 4 Bilder möglich.
Beide Verfahren, sowohl DVD als auch DV werden in Zukunft jedoch immer mehr an Bedeutung verlieren, da der stetig sinkende Preis die Verwendung von Flashspeichern als Aufnahmemedien immer attraktiver machen.
Antwort auf/zuklappen Welche Blu-ray-Varianten gibt es?

Die Blu-ray Disc gibt es in drei Varianten:
  • als nur lesbare BD-ROM
  • als einmal beschreibbare Variante BD-R
  • und als wiederbeschreibbare BD-RE.
Antwort auf/zuklappen Wie viel kostet ein guter Projektor?

Einstiegsgeräte für den Heimkinobereich mit Full-HD-Auflösung sind bereits ab 1200 Euro erhältlich. Die Mittelklasse betreten Sie ab 2 500 Euro, entsprechende LCD- und DLP-Projektoren sind meist kontraststärker und warten teilweise mit einer motorisierten Optik auf. Ab 5 000 Euro beginnt der Einstieg in die Oberklasse. Neben einer sauberen Abstimmung ab Werkt warten entsprechende Produkte mit einer aufwändigen Konstruktion auf: Bautiefen von einem halben Meter und über zehn Kilogramm Gewicht sind im High-End-Bereich keine Seltenheit.
Antwort auf/zuklappen Was bedeutet HDTV?

Ausgesprochen steht die Abkürzung für "High Definition Television" oder zu deutsch "hochauflösendes Fernsehen". Die dargestellten Bilder weisen eine höhere Detaildichte und damit eine verbesserte Schärfewirkung auf. Dies ermöglicht nicht nur brillantere, sondern vorrangig größere Bilder. Besaßen Röhrenfernseher noch durchschnittliche Bildgrößen von 82 Zentimetern Bilddiagonale, wächst die Diagonale bei Flachbildfernsehern bereits auf einen Meter und mehr. HDTV bietet genügend Potenzial, um Bilddiagonalen zu ermöglichen, die dem Sitzabstand entsprechen, ohne dass das Bild maßgeblich an Schärfe einbüßt.
Antwort auf/zuklappen Was sind die optimalen Einstellungen für meinen Projektor?

Im Gegensatz zu Flachbildfernseher ist die Bildqualität bei einer Großbildprojektion maßgeblich vom Raum abhängig. Farbige Tapete und Wände verändern das Ergebnis, sodass eine Farbkalibrierung vor Ort notwendig ist. Unabhängig von der Raumanpassung sollten Sie den neutralsten Bildmodus wählen (meist Film oder Kino) und den Raum abdunkeln.
Antwort auf/zuklappen Wie viel "Lichtleistung" sollte ein Projektor besitzen?

Die benötigte "Lichtleistung" bzw. der Lichtstrom ist abhängig von der Raumbeleuchtung und Bilddiagonale. Generell gilt: Im abgedunkelten Heimkino bei Bildbreiten von zwei Metern reichen 500 Lumen bereits aus, bei Bildbreiten von drei Metern, sollte der Projektor 1 000 Lumen und mehr bereitstellen. Abhängig von der Technologie (LCD, DLP, D-ILA/SXRD) und den Einsatz von Lichtblenden schwankt die reale Lichtleistung bei korrekten Farben. So kann ein D-ILA-Projektor mit 1 000 Lumen in der Praxis eine ähnliche Helligkeit wie ein LCD-Projektor mit 1 500 Lumen erreichen. Sollte Ihr Raum viel Restlicht aufweisen, hilft es meist die Bildfläche zu verringern oder kontrastverstärkende Leinwände einzusetzen.
Antwort auf/zuklappen Welche Leinwand ist die richtige?

Das Zusammenspiel von Leinwand und Raumhelligkeit bestimmt maßgeblich die spätere Bildqualität. Meist sind rein weiße Wände oder Leinwände mit einem Gain-Faktor von 1.0 bis 1.3 die richtige Wahl, robuste Tücher sind bereits ab 100 Euro (zwei Meter Bildbreite) erhältlich. Je nach Projektionstechnologie kann eine sichtbare Struktur der Leinwand Interferenzen und Artefakte erzeugen, die Oberfläche sollte somit "unsichtbar" sein. Wer große Bilder in Wohnzimmern mit viel Restlicht verwirklichen möchte, sollte graue Leinwände wie die Stewart Firehawk verwenden, die das Licht bündeln. Der Bildkontrast steigt, die Blickwinkelabhängigkeit allerdings ebenfalls.
Antwort auf/zuklappen Macht HDTV auf einem Röhrenfernseher Sinn?

Sicherlich können Sie auch auf einem Röhrenfernseher einen Zugewinn an Bildqualität erfahren, wirklich sinnig ist es jedoch nicht. Hochauflösende Bilder sehen Sie nur mit einem TV-Gerät mit  HD-ready Siegel.
Antwort auf/zuklappen Wie lange hält eine Projektionslampe?

Im Schnitt sollten Sie Lampen nach 1 000-1 500 Betriebsstunden ersetzen. Die Lampenlebensdauer gibt an, nach wie viel Stunden ein Projektor die Hälfte seiner ursprünglichen Helligkeit erreicht. Da jede Lampe altert und die Helligkeit abnimmt, ist ein Austausch nach knapp 1 500 Betriebsstunden realistisch – die Herstellerangaben suggerieren meist eine theoretische Lebensdauer unter Laborbedingungen. LED-Projektoren vervielfachen die Lebenserwartung auf 20 000 bis 50 000 Betriebsstunden. Die neue Technik ist allerdings noch sehr kostspielig.
Antwort auf/zuklappen Welchen Fernseher benötige ich?

Für HD-TV benötigen Sie einen Flachbildfernseher mit HD-ready-Logo. Nur diese Geräte sind fit für HDTV.
Antwort auf/zuklappen Was ist ein Flachbildfernseher?

Als Flachbildfernseher bezeichnet man vorrangig LCDs und Plasmas, welche ähnlich eines Bilderrahmens nur noch wenige Zentimeter tief sind. Je nach Modell schwankt die Bautiefe zwischen acht und dreizehn Zentimeter. Dies ist deutlich geringer als bei einem Röhrenfernseher, welcher meist eine Tiefe von einem halben Meter aufweist.
Antwort auf/zuklappen Was ist ein LCD-TV?

LCDs sind eine Sonderform der im Computerbereich bereits seit Jahren etablierten Flachbildmonitore. Das Licht einer statischen Hintergrundbeleuchtung wird durch Flüssigkristalle gesteuert, was helle oder dunkle Bildpunkte ermöglicht. Eine Farbfolie erlaubt die Buntdarstellung des Bildes.

Antwort auf/zuklappen Was ist ein Plasma?

Plasmafernseher richten sich in ihrem Grundprinzip nach einer Röhre. Jeder Bildpunkt des Fernsehers ist selbstleuchtend, weshalb Farbfilter oder eine Hintergrundbeleuchtung entfallen. Äußerlich sind Plasmafernseher durch Glasscheiben erkennbar, welche im schlimmsten Fall nicht entspiegelt sind.
Antwort auf/zuklappen Welche Technologie ist für mich die bessere?

Abhängig von Ihrer Vorliebe (Film, Fernsehen, Videospiele, Computer) kann ein LCD oder Plasma die richtige Wahl darstellen. Stehen die ersten beiden Punkte im Vordergrund, ist ein sehr guter Plasma LCD-TVs noch immer überlegen. Die Farbdarstellung wirkt meist natürlicher und der Blickwinkel ist nicht auf frontale Sitzpositionen beschränkt.
Für Spiele- und Computeranwendungen stechen LCDs Plasmas jedoch aus. Kurzeitiges Nachleuchten von hellen Schriften tritt bei LCDs nicht zutage und das komplett flimmerfreie Bild ermöglicht ein rundum stressfreies Sehen. Die zu erwartende Bildwirkung ist jedoch nur ein Punkt. LCDs besitzen Vorteile durch entspiegelte Kunststoffscheiben und verbrauchen meist weniger Energie, indem die Hintergrundbeleuchtung und der Leistungsbedarf selbst vom Nutzer bestimmt werden können. Auch die Auflösung des Fernsehers ist bei LCDs meist doppelt so hoch wie bei gleichgroßen Plasmas. Dies kommt nicht nur der Bildschärfe, sondern auch der Darstellungsweise des Bildes entgegen – Full-HD-Fernseher ermöglichen eine Darstellung ohne Bildbeschnitt. Einsteigerplasmas bieten demgegenüber die bessere Preis-Leistung, denn gute 42-Zoll-Fernseher sind bereits ab 1 300 Euro erhältlich, Premium-Plasmas und qualitativ gute LCDs kosten rund 1 000 Euro mehr. 
Antwort auf/zuklappen Wie groß sollte der Fernseher für ein optimales Bilderlebnis ausfallen?

Ausgesprochen steht die Abkürzung für "High Definition Television" oder zu deutsch "hochauflösendes Fernsehen". Die dargestellten Bilder weisen eine höhere Detaildichte und damit eine verbesserte Schärfewirkung auf. Dies ermöglicht nicht nur brillantere, sondern vorrangig größere Bilder. Besaßen Röhrenfernseher noch durchschnittliche Bildgrößen von 82 Zentimetern Bilddiagonale, wächst die Diagonale bei Flachbildfernsehern bereits auf einen Meter und mehr. HDTV bietet genügend Potenzial, um Bilddiagonalen zu ermöglichen, die dem Sitzabstand entsprechen, ohne dass das Bild maßgeblich an Schärfe einbüßt.
 
Bildschirmentfernung und empfohlene Bildschirmgröße
100 cm=15 Zoll (38,2 cm)
150 cm=22,6 Zoll (57,4 cm)
200 cm=30 Zoll (76,5 cm)
250 cm=37,6 Zoll (95,6 cm)
300 cm=45,2 Zoll (114,7 cm)
350 cm=52,7 Zoll (133,9 cm)
400 cm=60,2 Zoll (153 cm)
Ab einer gewissen Entfernung nimmt man die im Vergleich zu HD-Ready höhere Bildschirmauflösung von Full-HD nicht mehr wahr. Vergleichbar ist es mit der Wahrnehmung der Kästchen von Millimeterpapier in der Entfernung. Ab einer bestimmten Distanz erkennt man die feine Strukturierung nicht mehr.
Antwort auf/zuklappen Was kostet der Umstieg auf HDTV?

Der Umstieg wird Sie mindestens 500 Euro kosten, wenn man nur den Fernseher einberechnen und die notwendige Set-top-Box über Ihren Kabel- oder Pay-TV-Anbieter vergünstigt erhalten. Dann werden auf die jedoch weitere monatliche Gebühren zukommen. Langfristig günstiger ist die Anschaffung einer Satellitenschüssel samt passenden HD-Sat-Receiver. Mit Selbstmontage ist mit weiteren 200 bis 300 Euro zu rechnen, wenn HD+ im Spiel sein soll (private HD-Sender RTL HD, Pro Sieben HD) auch noch 100 Euro mehr.

Antwort auf/zuklappen Wie kann ich HDTV empfangen?

Über Satellit ist es bereits möglich, freie sowie kostenpflichtige HD-Sender in angemessener Zahl zu empfangen. Ihre bereits vorhandene Satellitenschüssel und den LNB können Sie beibehalten, falls diese für den digitalen Sat-Empfang geeignet sind. Alles was Sie zusätzlich benötigen, ist ein HDTV-Empfänger. Diese sind für Satellit und Kabel erhältlich und bieten in der neuesten Generation die Möglichkeit, mehrere Sender in hochauflösender Bildqualität aufzuzeichnen. Sender wie ProSiebenSat.1 bieten neben dem normalen Programm die Möglichkeit, die Sendungen auch in HD zu verfolgen. Dazu müssen Sie Ihren Sendersuchlauf starten und auf den Vermerk Sat.1 HD oder ProSieben HD achten. Gleiches gilt für HD-Anbieter wie Anixe oder dem Bezahlfernsehen Premiere. Die HD-Kanäle sind auf eigenen Frequenzen abgelegt und müssen erst in die Programmliste übernommen werden.

Antwort auf/zuklappen Was hat es mit 1 080p24 auf sich?

Filme auf Blu-ray und HD DVD sind in voller HD-Auflösung mit 1 080 Bildzeilen abgelegt. Statt der üblichen 50- bzw. 60-Hertz-Bildfrequenz laufen die Filme jedoch nur mit 24 Bildern pro Sekunde ab. Ältere Fernsehgeräte und Player rechneten das Signal um und erzeugten Bildruckler. Geräte mit 1 080p24-Wiedergabe ermöglichen die verlustfreie Darstellung der Bilddaten – Filme wirken wie im Kino.
Antwort auf/zuklappen Was ist DVB-T?

Das digitale terrestrische Antennenfernsehen (DVB-T) löste 2006 das bislang vorherrschende analoge Fernsehen ab. Wurde beim früheren analogen Fernsehen pro Kanal ein Sender übertragen, können durch den neuen Standard ca. vier TV-Sender pro Kanal übertragen werden. Indem die Sender in einem "Multiplex" gebündelt senden, lassen sich die bisherigen Frequenzen also besser ausnutzen.
Antwort auf/zuklappen Wie laut darf ein Projektor sein?

Die Angabe der Lautstärke bestimmt nicht allein, wie störend ein Projektor in Erscheinung tritt. Je nach Aufstellungsort und Frequenz des Nebengeräusches kann bereits ein geringer Pegel störend wirken. Allgemein gelten Projektoren mit 17-19 Dezibel (dB) Geräuschpegel (Herstellerangabe) als nahezu geräuschlos. Werte von 25 dB (Herstellerangabe) können bei Aufstellung nahe des Sitzplatzes bereits als unangenehm empfunden werden.
Antwort auf/zuklappen Wie empfange ich DVB-T?

DVB-T löste 2006 das bislang vorherrschende analoge Fernsehen ab. Genügte früher eine einfache Antenne am TV-Gerät wird seit der Umstellung eine digitaltaugliche Zimmerantenne sowie ein Digitalreceiver für DVB-T benötigt. Diese gibt es fast überall zu kaufen und preislich liegen die Geräte meist unter 100 Euro. Der Anschluss ist sehr einfach und für jedermann geeignet. Mittlerweile sind sogar TV-Geräte auf dem Markt, die über einen integrierten DVB-T-Tuner verfügen (sogenannte IDTVs), sodass man sich den Erwerb eines extra Receivers sparen kann.
 
Antwort auf/zuklappen Was spricht für einen DLP-Projektor?

Die statische Bildschärfe ist mit DLP-Projektoren meist exzellent, fällt die Optik hochwertig aus, sehen Sie keinen Farbversatz. Die Gitterstruktur ist nahezu Unsichtbar, was große Bilddiagonalen bei geringen Abständen ermöglicht. Bereits günstige DLP-Projektoren bieten neutrale Farben und gute reale Bildkontrast ohne Blauschimmer im Schwarz. DLP-Projektoren gelten aufgrund ihres Aufbaus als robust und unanfällig gegen Staub.
Antwort auf/zuklappen Benötige ich eine Zimmer- oder Dachantenne?

In und um größeren Städten kann DVB-T problemlos mit Zimmerantennen empfangen werden. Hier kann es lediglich sinnvoll sein das Signal mit einer aktiven Antenne zu verstärken. Anders sieht es da in Randzonen aus, die weiter weg von den Sendestandorten der DVB-T-Sendemasten liegen. Hier sorgt eine Dachantenne für sicheren Empfang. Ob bei Ihnen eine Dachantenne empfehlenswert ist, können Sie unserer DVB-T-Übersichtskarte entnehmen. Für Dachantennen können prinzipiell die gleichen Antennentypen wie beim analogen TV eingesetzt werden, wenn sie für die jeweiligen Kanäle geeignet sind.
 
Antwort auf/zuklappen Was spricht gegen einen DLP-Projektor?

Die meisten DLP-Projektoren setzen auf ein rotierendes Farbrad zur Farbdarstellung, dabei werden die Informationen zeitversetzt zur Leinwand geworfen und es entstehen störende Farbblitzer. Die Lösung des Problems sind drei Bildchips für die gleichzeitige Darstellung jeder Farbe oder eine LED-Beleuchtung, die die Grundfarben in sehr kurzen Abständen zur Leinwand wirft. Beide Verfahren sind allerdings noch sehr teuer (>10 000 Euro). DLP-Projektoren sind meist vergleichsweise lauter und aufstellungsunfreundlicher als LCD- oder D-ILA-Beamer.

Antwort auf/zuklappen Was ist eine aktive Antenne?

Eine aktive Antenne verstärkt das empfangene Signal, was vor allem in DVB-T-Randgebieten für eine stabileren Empfang sorgen kann. Meist lässt sich die Antennenspannung über den Receiver regeln, der dann eine 5-Volt-Spannung für die aktive Antenne bereitstellt, andere Antennen benötigen dagegen eine eigene Stromversorgung.
 
 
Antwort auf/zuklappen Was spricht für einen LCD-Projektor?

Die Farbdarstellung ist mit den meisten LCD-Projektoren sehr gut und Sie müssen keinerlei Farbblitzer befürchten. Der Bildkontrast unter Optimierung des Lichtweges ebenfalls sehr gut und kann sogar DLP-Projektoren ausstechen. Moderne 100-Hertz-LCD-Beamer erzeugen eine sehr gute Bildschärfe bei bewegten Bildinhalten – die statische Bildschärfe kann durch Farbsäume gemindert werden. LCD-Projektoren gelten als aufstellungsfreundlich, leise und günstig.
Antwort auf/zuklappen Ich habe einen Satellitenreceiver. Kann ich diesen auch zum Empfang von DVB-T verwenden?

Nein. DVB-T, DVB-S sowie DVB-C und IPTV sind verschiedene Standards, die nicht miteinander kompatibel sind. Für jeden der vier Empfangswege sind im Handel spezielle Empfänger erhältlich. Es gibt allerdings auch sogenannte Kombigeräte, mit denen sowohl Satellitenfernsehen als auch terrestrisches Antennenfernsehen mit nur einem Receiver möglich ist.
 
Antwort auf/zuklappen Was spricht gegen einen LCD-Projektor?

Die Qualität der Schwarzdarstellung schwankt je nach Anbieter immens, ohne den Einsatz einer Iris stört oftmals ein auffälliger Blauschimmer im Schwarz. Bei mangelhafter Abstimmung der Farbfilter können farblose Bildinhalte Cyan- oder Magentafarben erscheinen (Shading). LCD-Projektoren sind anfällig gegenüber Staub – Schmutzpartikel können auf die Panel gelangen und störend in Erscheinung treten. Die Gitterstruktur ist bei LCD-Projektoren meist bei geringer Distanz und großer Bilddiagonale sichtbar.
Antwort auf/zuklappen Welche Sender kann ich via DVB-T empfangen?

Der Empfang von digitalem terrestrischen Fernsehen hängt vom Standort ab. Während in einigen großen Städten bis zu 30 öffentlich-rechtliche sowie private Fernseh- sowie Radiosender empfangen werden können, sind vor allem in ländlichen Gebieten weitaus weniger Kanäle empfangbar.
Antwort auf/zuklappen Was spricht für einen D-ILA/SXRD-Projektor?

Diese Projektionsarten vereinen viele Vorteile der LCD- und DLP-Technologie ohne deren Nachteile zu übernehmen. Die Farbdarstellung gelingt bei guter Werkseinstellung ebenso tadellos wie die kontraststarke Abbildung von Filminhalten. Schwarz erscheint tiefschwarz, ohne störende Aufhellung oder Blauschimmer. Durch die hohe Effizienz bei der Bilderzeugung ist die erzielbare Gesamthelligkeit ebenso mustergültig. Die hohe Flexibiltät bei der Aufstellung und das niedrige Betriebsgeräusch macht D-ILA- und SXRD-Projektoren zum idealen Spielpartner für Heimkinos.

Antwort auf/zuklappen Reicht ein Receiver für mehrere Fernsehgeräte aus?

Nein, pro Fernsehgerät benötigen Sie einen Receiver, um TV- und Radiosender empfangen zu können.
Antwort auf/zuklappen Was spricht gegen einen D-ILA/SXRD-Projektor?

Der Einstiegspreis für aktuelle und hochwertige Beamer beginnt erst bei 5 000 Euro, zudem sind die Modelle klobig (knapp 50 Zentimeter Bautiefe) und schwer (über 10 Kilogramm). Wie bei allen Projektionstechnologien hängt die Bildqualität von der Güte der Optik und der Genauigkeit bei der Produktion ab: Farbversatz- und Shading-Probleme sind somit nicht ausgeschlossen.
Antwort auf/zuklappen Wie viel kostet ein guter Lautsprecher?

Die Frage ist, wie und wo wollen Sie Musik hören oder Filme schauen? Zudem ist Klangempfinden subjektiv und Ihre Hörerfahrung bzw. ihr Anspruch spielt eine große Rolle. Wenn Sie etwa im Arbeitszimmer nebenbei Stereo-Musik genießen wollen, könnten bereits Regallautsprecher für etwa 100 Euro genügen. Kompaktlautsprecher für den bewussten Musikgenuss schlagen mit rund 600 Euro zu Buche, für ein vollwertiges 5.1-Set sollten Sie rund 3 000 Euro einplanen.
Als Faustregel gilt: Der Wert der Lautsprecher sollte mindestens dem Wert Ihrer restlichen Unterhaltungselektronik (AV-Receiver, Blu-ray-Player usw.) entsprechen. Es kommt natürlich auch immer drauf an, wie hochwertig Ihr Verstärker ist. So verpufft etwa die Leistung eines High-End-Lautsprechers an einem Einsteiger-Gerät. Für den absoluten Hi-Fi- und Surround-Genuss im Wohnzimmer sind preislich keine Grenzen gesetzt.

Antwort auf/zuklappen Welche Geräte braucht man als Grundausstattung für DVB-T?

Zum Empfang braucht man einen DVB-T-Receiver und eine Antenne. Die Box wird üblicherweise über eine Scart-Leitung mit dem Fernseher verbunden. Das TV-Gerät selbst muss nicht ausgewechselt werden. Für jeden Fernseher wird eine eigene DVB-T-Box benötigt.

Antwort auf/zuklappen Wie kann ich im Laden erkennen, welche Boxen qualitativ hochwertig sind?

Machen Sie sich ein Bild vom Gehäuse und klopfen Sie es ab. Es sollte nicht allzu hohl und klapperig klingen, das zeugt von minderer Materialqualität. Sind die Wände zu dünn, kann das Gehäuse durch Vibrationen mitschwingen. Ein Hörtest ist natürlich Pflicht. Nehmen Sie dazu am besten Musik mit die Sie sehr gut kennen, so können Sie die Lautsprecher am besten einschätzen.
Antwort auf/zuklappen Welche Arten von DVB-T-Empfängern gibt es?

Neben der klassischen DVB-T-Box gibt es auch Kombi-Receiver, mit denen man auch digitales Satellitenfernsehen empfangen kann. Für den digitalen Fernsehempfang am PC werden kleine USB-DVB-T-Sticks angeboten. Weiter gibt es kleine Taschenfernseher mit Bildschirm-Diagonalen ab rund 5 cm. Auch Handys mit DVB-T-Empfänger gibt es. Vermehrt werden DVB-T-Tuner ab Werk in den Fernsehgeräten eingebaut. Weshalb man bei neueren Geräten meist auf die externe DVB-T-Box verzichten kann.
Antwort auf/zuklappen Ich möchte den Klangvorteil meiner Lautsprecher nicht durch schlechte Kabel zunichte machen. Worauf muss ich achten?

Sie sollten nicht zum günstigsten Lautsprecherkabel was Ihnen über den Weg läuft greifen, denn diese sind meist sehr dünn und ziehen die Übertragungsqualität in Mitleidenschaft. Wenn Sie über hochwertige Lautsprecher verfügen, lohnt es sich Geld in Kabel mit einem Querschnitt von vier Quadratmillimeter zu investieren. Aber seien Sie dabei auf der Hut vor esoterischen Audio-Versprechen, denn die Hersteller gehen geschickt auf Kundenfang.
Antwort auf/zuklappen Welche Antenne ist für DVB-T nötig?

Ob man eine Zimmer-, Außen- oder Dachantenne benötigt, hängt von der Entfernung des zu empfangenden Senders ab. Die veröffentlichten Versorgungskarten weisen drei Empfangsregionen aus. Wobei nur in der direkt um den Sender liegenden Kernversorgung der zuverlässige Empfang mit Zimmerantennen möglich ist. An sie schließt die Versorgung für Außenantennen an. An den Randzonen der Versorgung benötigt man eine große Dachantenne. Also eines jener Gebilde, die früher auch für den analogen Fernseh-Empfang genutzt wurden.
Ob eine schon vorhandene Dachantenne weiter verwendbar ist, hängt von ihrem Alter und der Ausführung ab. Grundsätzlich können auch Gemeinschafts-Antennenanlagen weiter für DVB-T-Empfang genutzt werden. Eventuell sind jedoch Modifikationen erforderlich.

Antwort auf/zuklappen Wie beeinflusst der Raum den Klang?

Der Raum prägt den Klang, im Gegensatz zu Kabel und Zubehör, maßgeblich. Töne breiten sich in Wellenform aus, deren Größe je nach Frequenz (Schwingungen in der Sekunde: Hertz) variiert. Tiefe Töne haben eine lange Wellenlänge, bei 100 Hertz dreieinhalb Meter, und können zwischen parallelen Wänden stehende Wellen (Moden) bilden. Der Bassbereich wummert dann und klingt undifferenziert oder ist an einigen Stellen im Raum nicht zu hören. Mittlere und hohe Töne können aufgrund von Wandreflexionen zu Kammfiltereffekten (Frequenzverfälschungen und Signalauslöschungen) führen, außerdem beeinflussen die Reflexionen das Stereo- bzw. Surroundbild negativ. Sogenannte Diffusoren verteilen den Klang homogener im Raum, Absorber reduzieren Reflexionen und mit Resonatoren bekommen Sie Moden in den Griff.
Antwort auf/zuklappen Was ist eine Außenantenne?

Sie ist meist eine Antenne ohne Richtwirkung etwa in der Größe eines DIN-A5-Blattes und in einem wasserdichten Gehäuse verpackt. Sie ist im Freien zu montieren. Wobei sie idealerweise auf der senderzugewandten Seite des Hauses möglichst hoch angebracht werden sollte. Die Polarisation (vertikal bzw. horizontal) ist bei der Montage zu beachten. Zimmer- und Außenantennen unterscheiden sich meist kaum voneinander. Lediglich in der Witterungsbeständigkeit hat die Außenantenne die Nase vorn.
Antwort auf/zuklappen Reichen Satellitenlautsprecher für guten Klang aus?

Da Satellitenlautsprecher bauartbedingt klein sind, fehlt ihnen das nötige Volumen, um adäquat tiefe Töne zu produzieren. Die Kleinen schneiden oft bei etwa 100 Hertz ab, was allerdings den Vorteil hat, dass der Raum nur schwach angeregt wird. Satellitenlautsprecher treten meist in Verbindung mit einem Subwoofer auf, der ab der Trennfrequenz einsteigt und das Bassfundament bildet.
Antwort auf/zuklappen Funktioniert bei DVB-T die VPS-Aufzeichnung noch?

Auch beim digitalen Fernsehen ist es technisch möglich, den Videorekorder sendungsgenau zu steuern. Das VPS-Signal des analogen Fernsehens wird bei DVB-T durch eine vergleichbare Lösung ersetzt und senderseitig ausgestrahlt. Leider verarbeiten bisher kaum DVB-T-Boxen diese übertragenen Informationen. Womit sie auch kein VPS-Signal an den Videorekorder weiterleiten.
Damit timerprogrammierte Aufnahmen wirklich gelingen, ist die VPS-Funktion bei der Programmierung abzuschalten. Weiter sind ausreichende Vor- und Nachlaufzeiten sinnvoll.
Antwort auf/zuklappen Kann ich mir meine Lautsprecher nicht selber bauen?

Theoretisch brauchen Sie dazu Membranen, ein Holz-Gehäuse, etwas Dämmmaterial und eine Frequenzweiche. In der Praxis werden Sie an dem Vorhaben eine gut klingenden Lautsprecherbox zu bauen aber schnell scheitern, da der Schnitt des Gehäuses, die Abstimmung der Frequenzweiche und der Verbau der Dämmung viel elektroakustisches Wissen sowie Erfahrung erfordert. Um die Box optimal klingen zu lassen, brauchen Sie zudem Messequipment und spezielle schallarme Räume – die Kosten sind untragbar.
Antwort auf/zuklappen Warum beteiligen sich die deutschen Privatsender nicht bundesweit an DVB-T?

Für Privatsender sind vor allem große Ballungsräume von Interesse, in denen sie mit geringen Kosten ein Maximum an Zuschauern erreichen. Weiter konnten sie während der ersten Einführungsphase von DVB-T in Deutschland auf Fördergelder zugreifen, die es inzwischen nicht mehr gibt.
In dünn besiedelten, vornehmlich ländlichen Regionen spricht der Kosten-Nutzen-Faktor gegen eine Ausstrahlung der Privatsender. Vielerorts kann man sie sich dennoch mit größeren Antennenanlagen von benachbarten Ballungsräumen heranholen.
Antwort auf/zuklappen Warum hört selbst der Nachbar im Erdgeschoss noch meine Musik?

Tiefe Tönen haben eine Wellenlänge von mehreren Metern. Aufgrund dessen "wandern" sie vom Obergeschoss bis ins Erdgeschoss. Um diese absorbieren zu können, bräuchten Sie Dämmelemente, die mehrere Meter in den Raum ragen. Praxistauglicher sind in diesen Fällen Equalizer und Einmesssysteme, die den Basserhöhungen elektronisch entgegenwirken.
Antwort auf/zuklappen Kann ich auch die österreichischen DVB-T-Programme empfangen?

Die Reichweite des ersten österreichischen Multiplexes, der neben ORF1, zwei Versionen von ORF2 und ATV enthält, hat in Süddeutschland etwa die selbe technische Reichweite, wie das früher analog verbreitete ORF 1. Damit werden in erster Linie die grenznahen Regionen Bayerns und Baden-Württembergs terrestrisch mit den Programmen aus Österreich versorgt. Wobei vor allem die Senderstandorte Gaisberg bei Salzburg, Pfänder bei Bregenz und Zugspitze von Bedeutung sind. Ob der Empfang österreichischer DVB-T-Programme möglich ist, wird stark von den topografischen Gegebenheiten vor Ort und letztlich auch der Dimensionierung der Antennenanlage bestimmt.
Antwort auf/zuklappen Was bringen mir zwei oder gar drei Subwoofer?

Mehrere Subwoofer, sinnvoll verteilt im Raum, bieten im Bassbereich wesentlich mehr Leistung, da Sie sich die Arbeit untereinander teilen. Der Raum wird zudem gleichmäßiger angeregt und der Bass klingt sauberer.
Antwort auf/zuklappen Kann ich auch DVB-T-Programme aus der Schweiz empfangen?

Für den Empfang der schweizer Programme SF1, SF2, SFi, TSI 1 und TSR 1 spielt im angrenzenden Südbayern und dem österreichischen Vorarlberg vor allem der Senderstandort Säntis eine bedeutende Rolle. In Baden-Württemberg sind auch weitere Senderstandorte in Betracht zu ziehen. Die Reichweite des schweizer Fernsehens in Süddeutschland hat sich mit der Digitalisierung etwas verringert. Auch hier bestimmen die topografischen Gegebenheiten vor Ort, sowie der Umfang der Antennenanlage über den Erfolg.
Antwort auf/zuklappen Wie arbeitet ein Subwoofer nach dem Downfire-Prinzip?

Das Chassis wird bei diesem Prinzip so montiert, dass es nach unten strahlt und den Boden zum Mitschwingen anregt. Der Bass hat so wesentlich mehr Intensität. Das Klangbild wird aber verfälscht, denn Bässe klingen wesentlich undifferenzierter.

Antwort auf/zuklappen Was ist DVB-H?

DVB-H steht für Digital Video Broadcasting – Handheld. Der auf DVB-T basierende Standard wurde speziell für den Empfang mit kleinen und mobilen Geräten optimiert. Wobei hier das Handyfernsehen im Vordergrund steht. Nachteil von DVB-H: Es benötigt ein sehr dichtes Sendernetz um wirklich überall mobil empfangbar zu sein. Da DVB-H von den Handy-Providern vermarktet wird, muss man für den Empfang extra zahlen. Entweder in Form einer hohen Grundgebühr oder in bestellten Zusatzpaketen. Die erste DVB-H-Einführung ist in Deutschland bereits 2008 gescheitert.
Antwort auf/zuklappen Was ist ein Sweetspot?

Ein Sweetspot beschreibt den optimalen Hör-Bereich. Befinden Sie sich in der Mitte von zwei Lautsprechern, entfaltet der Stereo-Effekt seine beste Wirkung. Der Sweetspot ist meist klein bemessen, schon geringe Abweichungen von der Mitte verfälschen den Stereo-Effekt.

Im Heimkinobereich verkompliziert sich das Ganze mit zunehmender Boxen-Anzahl. Sie sollten bei Ihrem AV-Receiver darauf achten, die Entfernung zu den Lautsprechern und deren Pegel optimal einzustellen, sonst kommt es zu Laufzeitunterschieden und Lautstärkeschwankungen, die das Surroundbild empfindlich stören.
Antwort auf/zuklappen Was ist DVB-T2?

DVB-T2 ist eine Weiterentwicklung von DVB-T. Es bietet bezüglich der Kanalcodierung weitere Möglichkeiten, womit es dateneffizienter ist als der heute genutzte Standard. Bei einem Systemwechsel würde sich weiter anbieten, von der derzeit genutzten Quellcodierung MPEG-2 auf MPEG-4 umzustellen. Was eine weitere Effizienzsteigerung mit sich bringen würde.

Die Standardisierung von DVB-T-2 ist inzwischen abgeschlossen. Bis es zur Marktreife perfektioniert ist, kann es aber noch etwas dauern. DVB-T2 ist vor allem für jene Länder eine Option, die noch nicht mit der Einführung des digitalen Antennenfernsehens begonnen haben. Deshalb wird der Standard primär außerhalb Deutschlands eine Rolle spielen. In Großbritannien wird DVB-T2 ab 2009 eingeführt.
Antwort auf/zuklappen Kann ich DVDs auf Blu-ray-Playern wiedergeben?

Trotz einem anderen Laser für Blu-rays können Player auch DVDs wiedergeben. In der Lesevorrichtung sind zwei Laser verbaut, die die Kompatibilität zu DVDs sicherstellen. Oft ist das erzielte visuelle Ergebnis sogar besser als bei älteren DVD-Playern, da BD-Player das Bild einer DVD auf HD-Niveau skalieren. Je nach Qualität des verbauten Videochips können Filme von DVDs so im neuen Glanz erstrahlen.

Antwort auf/zuklappen Wie ist die Empfangsqualität?

Da bei DVB-T weder Schatten, Geisterbilder oder verrauschte Bilder auftreten können, ist die Empfangsqualität jedenfalls besser als zu analogen Zeiten. Wegen der hohen Datenkompressionen kann es zu einzelnen Klötzchenbildungen bei schnellen Bewegungen kommen, die als störend empfunden werden können.
Antwort auf/zuklappen Was benötige ich für die Wiedergabe von Blu-ray?

Zur einfachen Wiedergabe einer Blu-ray wird ein entsprechender Blu-ray-Player benötigt. Dieser spielt auch DVDs ab. Um das volle Potenzial der Blu-ray ausnutzen zu können muss außerdem ein HD-fähiger-Fernseher, im Idealfall mit Full-HD-Auflösung, mit HDMI-Anschluss vorhanden sein. Nur damit lässt sich die volle Bilderpracht darstellen. Für den Raumklang sollte eine 5.1-Anlage (oder 7.1 etc.) vorhanden sein. Der dazu gehörige AV-Receiver sollte DTS-HD und Dolby True HD verarbeiten können, ist dies nicht der Fall, sollte der Blu-ray-Player über einen analogen Mehrkanalausgang verfügen oder über HDMI bereits dekodierte HD-Tonsignale ausgeben können. Hierfür ist dann ein HDMI-Eingang (mind. Version 1.1) am AV-Receiver notwendig. Um BD-Live-Features nutzen zu können, benötigt der Player einen Netzwerkanschluss mit BD-Profil 2.0, der die Verbindung zum Internet herstellt.

Antwort auf/zuklappen Was kostet das?

DVB-T-Boxen gibt es schon ab rund 25 Euro. Eine einfache Zimmerantenne ist ab rund 10 Euro erhältlich. Weitere Kosten entstehen nicht! Die zu zahlenden Rundfunkgebühren bleiben natürlich davon unberührt.
Antwort auf/zuklappen Wieso dauert der Ladevorgang einer Blu-ray so lange?

Die Inhalte einer Blu-ray werden mit aufwendigen Programmiersprachen zum Leben erweckt. Mittels dem sogenannten BD-Java, einer spezialisierten Form der IT-Programmiertechnik Java, werden u. a. Menüs erstellt und Zusatzfeatures wie Bild-in-Bild realisiert. Dadurch kommen meist viele tausende Programmcodes zusammen, die der Player meist vor der Wiedergabe komplett einliest. Dadurch fällt die Ladezeit deutlich länger aus, als es z. B. von DVDs bekannt ist. Während viele Player meist noch um oder sogar über eine Minute für den Ladevorgang benötigen, schaffen dies neue Geräte durchaus auch in 30 Sekunden.
Antwort auf/zuklappen Was sind die Vor- und Nachteile gegenüber Kabel und Satellit?

Kabel und Satellit sind nur für den stationären Empfang geeignet. Die Anzahl der empfangbaren Programme auf diesen Übertragungswegen ist größer als beim terrestrischen Fernsehen. Auch die Bildqualität ist weitaus besser. Außerdem gibt es HDTV bislang exklusiv via Sat und Kabel. Je nach Region kann man in Deutschland zwischen 8 und annähernd 30 Programme via DVB-T empfangen. Im Gegensatz zu Kabel und Satellit lässt sich jedoch DVB-T überall nutzen, ob im Haus in verschiedenen Räumen, draußen portabel oder mobil. Der technische Aufwand für den Nutzer auf der Empfangsseite ist gering und sehr einfach.
Antwort auf/zuklappen Wie viel kostet ein guter AV-Receiver?

Günstige Modelle sind bereits ab etwa 400 Euro erhältlich, bieten dann aber vergleichsweise wenig Funktionen und Leistung. Die Einstiegsklasse verzichtet zum Beispiel auf einen hochwertigen Videochip, der Bildsignale qualitativ aufwertet. In Mittelklasse-AV-Receivern finden Sie neben diesem Chip auch leistungsfähigere Bauteile vor, die den Klang verbessern und die Leistung erhöhen. Außerdem bieten sie Netzwerk- und Internetfunktionen, über die Sie Medien von Ihrem Computer und Musik aus  Internetradios wiedergeben können. Echte Alleskönner sind bereits ab 1 000 Euro erhältlich, wer zusätzlich nach großzügiger Endstufenleistung und Klangtreue strebt, sollte 2 000 Euro einplanen. Die Königsklasse der AV-Receiver, die auch anspruchsvolle Stereoliebhaber zufrieden stellt, beginnt bei ca. 3 000 Euro.
Antwort auf/zuklappen Was sind die Vorzüge der HD-Tonformate?

DTS-HD Master Audio und Dolby True HD werden verlustfrei komprimiert. Die Komprimierung bei den Vorgängerformaten war immer verlustbehaftet und ging auf Kosten der Klangtreue. Die HD-Formate finden Sie ausschließlich auf der Blu-ray Disc und für die Wiedergabe brauchen Sie einen geeigneten AV-Receiver oder Blu-ray-Player mit integriertem Decoder. Das Vorhandensein einer HD-Tonspur impliziert aber nicht automatisch einen besseren Sound, so spielt die Abmischung und die Qualität der Aufnahme und das Potential Ihres Wiedergabe-Equipments eine große Rolle. Verfügen Sie über hochwertige Lautsprecher und Verstärker, erwartet Sie ein klareres und dynamischeres Klangerlebnis.
Antwort auf/zuklappen Ich besitze einen etwas älteren AV-Receiver. Was können die neuen Geräte, was mein alter nicht kann?

Momentan können Sie zuhause bis zu elf Lautsprecher plus drei Subwoofer in einem Raum zur Tonwiedergabe nutzen. Aktuelle AV-Receiver bieten dafür genügend Anschlüsse und über Dolby Pro Logic IIz und Audyssey DSX werden die Lautsprecher oberhalb der 7.3-Konfiguration angesprochen. Das Klangfeld erweitert sich so vertikal und seitlich. Mittelklasse Geräte streamen bereits Musik aus Ihrem Heimnetzwerk und nehmen per Internet Kontakt zu Radiosendern auf. Nahezu alle aktuellen Modelle verfügen über HDMI-Ein- und Ausgänge, um digitale Bild- und Tonsignale weiterzuleiten. Mittelkalsse-Receiver veredeln zudem das Bild mit hochwertigen Videochips, so wandeln sie Interlaced-Material in progressive Bilder um und skalieren analoge Zuspielungen auf bis zu 1 920 x 1 080 Bildpunkte.
Antwort auf/zuklappen Ersetzt eine Autoeinmessung die Raumoptimierung?

Nein, allerdings können Einmessungen die Klangqualität am Hörplatz ohne den Einsatz von Resonatoren, Diffusoren oder Absorbern verbessern. Da der Raum den Klang durch Reflexionen maßgeblich beeinflusst, ist der Effekt bei akustisch kritischen Räumen umso stärker hörbar. Die Autoeinmessung versucht Spitzen und Einbrüche im Frequenzgang auszubügeln und das Klangbild neutraler abzubilden. Bei einem Worst-Case-Szenario in einem Raum mit schallharten, parallelen Wänden (etwa Steinwände) geht die Autoeinmessung in die Knie. Es bringt immer mehr, den Raum zu optimieren. Sei es mit dicken Vorhängen und Teppichen Reflexionen vorzubeugen oder mit Bücherwänden und Pflanzen dominante Frequenzen zu "zerstreuen".
Antwort auf/zuklappen Weshalb werden kleine Lautsprecher nach der Einmessung als Large deklariert?

In diesem Fall stehen die Lautsprecher meist ungünstig und das Messmikrofon interpretiert ein tiefrequentes Spektrum, das aufgrund von Raummoden entsteht, fehlerhaft. Kontrollieren Sie also immer die Einstellungen nach der Autoeinmessung und regeln Sie gegebenenfalls nach.

Antwort auf/zuklappen Weshalb zeigt der AV-Receiver eine falsche Polung der Lautsprecher an?

Häufig stecken die Kabel einfach falsch im Lautsprecher oder AV-Receiver. Achten Sie also immer darauf, eindeutig markierte Kabel zu kaufen. In Einzelfällen kann es auch vorkommen, dass die Autoeinmessung für die Anzeige verantwortlich ist. Prüfen Sie gegebenenfalls die Anschlüsse. Es gibt Ausnahmefälle bei denen die Endstufen sogenannte "Invertierente" sind, hier haben die Lautsprecherausgänge eine umgekehrte Polung zum Eingang. Aber in der Regel ist ihr AV-Receiver darauf eingestellt, nur zusätzlich angeschlossene Endstufen kennt er nicht.
Antwort auf/zuklappen Was machen Dolby Pro Logic IIz und Audyssey DSX?

Diese Verfahren steuern zusätzliche Lautsprecher an, Boxenkonfigurationen bis zu 11.3 sind so möglich. Dolby Pro Logic IIz spricht dabei zwei Höhenkanäle an, die über den Frontlautsprechern montiert werden. Audyssey DSX versorgt zudem noch zwei weitere Seitenkanäle. Beide Verfahren erweitern das Klangfeld spürbar.
Antwort auf/zuklappen Kann ich Stereo-Musik auch in Surround genießen?

Fast jedes Stereo-Material wird so abgemischt, dass Sie über Verfahren wie Dolby Pro Logic oder Neural Surround Musik oder Videospiele in Mehrkanalton verwandeln können. Die Verfahren arbeiten qualitativ unterschiedlich, hier entscheidet Ihr Geschmack – Musikliebhaber schwören nach wie vor auf die Zweikanalabbildung.
Antwort auf/zuklappen Was hat es mit der Beschallung verschiedener Zonen auf sich?

An aktuelle AV-Receiver können Sie eine Vielzahl von Lautsprechern anschließen. Wenn Sie sich im Wohnzimmer mit einem 5.1-Aufbau begnügen, können Sie bei einem 7.1-Verstärker etwa in der Küche noch ein Stereo-Set aufbauen. Praktisch: Oft ist im Lieferumfang des AV-Receivers noch eine Zweitfernbedienung für die Zonen enthalten.
Antwort auf/zuklappen Was ist BD-Java?

Bei BD-Java handelt es sich um eine Programmiersprache, die auf der Java-Technik basiert und für Blu-ray modifiziert wurde. Sie ermöglicht eine deutlich interaktivere Bedienung im Gegensatz zu DVDs, dynamische Inhalte und mehr Funktionen. Die Realisierung dieser Features ist aber auch sehr aufwendig, sodass nicht selten viele tausende Programmierzeilen erstellt und später vom Player eingelesen werden müssen. Dies ist auch ein Grund für die teils langen Ladezeiten von Blu-rays.

Antwort auf/zuklappen Was hat es mit den Blu-ray-Profilen auf sich?

Die neuen Möglichkeiten der Blu-ray wurden erst über verschiedene Player-Generationen ausgeschöpft und hardwaretechnisch durch verschiedene Profile spezifiziert. Allererste Wiedergabegeräte hatten das Profil 1.0, mit dem die Wiedergabe ohne Einschränkungen möglich war, aber auf Features wie Bild-in-Bild und BD-Live verzichtet werden musste, auch wenn die Disc dies eigentlich unterstützte. Es folgten Geräte mit Profil 1.1, in dem die Bild-in-Bild-Wiedergabe, z. B. für Videokommentare, implementiert wurde. Einige dieser Player ließen sich mit einem Update auch auf das Profil 2.0 nachrüsten, für das der Spieler einen Netzwerkanschluss benötigt. Mit dieser Version sind dann auch internetgestützte Features über BD-Live realisierbar.

Inzwischen wurde auch ein Profil 3.0 spezifiziert. Dieses richtet sich an Audio-Blu-rays mit reinen Audiospuren. Bis dato sind diese Discs aber Zukunftsmusik. Aktuell haben quasi alle Player mindestens das Profil 1.1, das vor allem bei sehr günstigen Einstiegsgeräten zum Einsatz kommt. Ansonsten ist 2.0 bereits Standard.
Antwort auf/zuklappen Was bedeutet BD-Live?

Bei BD-Live handelt es sich um ein neues Feature, das Zusatzinhalte über das Internet abrufen kann. Mittels Netzwerkanschluss eines Profil-2.0-Players kann bei entsprechend eingebauter Funktion auf der Blu-ray Disc eine Verbindung zum Internet hergestellt werden. Zusatzinhalte wie Trailer, Interviews oder Dokumentationen schaffen so einen Mehrwert und bieten Aktualität gegenüber den bereits enthalten Extras auf der Disc. BD-Live wird immer nur über die jeweilige Film-Disc realisiert, der Player selbst muss nur die technische Möglichkeit dazu bieten.

Antwort auf/zuklappen Was kostet ein guter Blu-ray-Player?

Bereits für rund 150 bis 200 Euro Straßenpreis gibt es Geräte, die eine hochwertige Wiedergabe von Blu-rays gewährleisten und durchaus reichhaltige Ausstattungsfeatures, wie Netzwerk-Streaming oder Internetdienste, bieten. Teurere Geräte ab etwa 300 bis 400 Euro bieten dann oft besseres DVD-Upscaling und mehr Anschlüsse, wie etwa einen analogen Mehrkanalausgang. Deutlich teurere Wiedergabegeräte ab etwa 2 000 Euro bringen dann einen deutlich aufwendigeren technischen Aufbau mit sich, die mit entsprechend hochwertigem Equipment noch mal spürbar bessere Ergebnisse erzielen. Außerdem sind die justierbaren Parameter für Audio und Video meist umfangreicher, wodurch Technikenthusiasten nochmals abgespieltes Material ausreizen können.
Antwort auf/zuklappen Welche Bildgröße sollte mein Fernseher besitzen?

Sitzen Sie zwei Meter vom Fernseher entfernt, reicht bereits eine Bilddiagonale von 32-Zoll aus. Ab drei Metern sind 42-Zoll keinesfalls überdimensioniert. Sind Sie Filmliebhaber und bestaunen bereits HD-Bildquellen wie Blu-rays, sollten Sie bei einem Sitzabstand von dreieinhalb bis vier Metern einen 50-Zoll-Fernseher einplanen.
Antwort auf/zuklappen Warum sieht das normale TV-Programm so schlecht aus?

Nutzen Sie noch eine analoge TV-Zuspielung, hilft einzig ein Umstieg auf Digitalempfang, um die Signalqualität auf ein ansprechendes Niveau zu heben. Strahlen die Sender ihre Programme mit einer angemessenen Datenrate aus, erreichen Sie bereits mit DVB-T eine gute Bildqualität. Aufgrund der begrenzten sowie je nach Empfangsort schwankenden Kapazitäten von DVB-T und DVB-C ist der Empfang über Satellit die qualitativ beste Wahl. Hierbei steht ebenfalls ein großes HDTV-Angebot zur Verfügung, um die optimale Bildqualität im Zusammenspiel mit Ihrem Flachbildfernseher sicherzustellen.
Antwort auf/zuklappen Wie kann ich die Bildhelligkeit justieren?

LCD-Fernseher erlauben die Bildhelligkeit meist über den Eintrag "Hintergrundbeleuchtung" manuell zu justieren, fehlt solch eine Einstellung, können Sie die Bildhelligkeit nur indirekt über den Kontrastregler beeinflussen. Vorsicht: Die Einstellung "Helligkeit" dient nicht zur Einstellung der Bildhelligkeit und sollte deshalb in der Normalstellung verweilen!
Antwort auf/zuklappen Weshalb erscheint das Bild des Fernsehers manchmal zu dunkel?

Viele Flachbildfernseher stimmen ihre Bildhelligkeit automatisch über Lichtsensoren anhand der Raumhelligkeit ab. In den Abendstunden und im dunklen Wohnzimmer dimmt der Fernseher die Bildhelligkeit herab. Sollten Sie sich daran stören, können Sie den Lichtsensor deaktivieren, zugleich sollten Sie Stromsparmodi ausschalten, welche die maximale Bildhelligkeit negativ beeinflussen.

Antwort auf/zuklappen Was sind die optimalen Bildeinstellungen für meinen Flachbild-TV?

Um alles aus einem Flachbildfernseher herauszuholen, müsste man jedes Gerät einzeln kalibrieren, was leider nur wenige Fachhändler ermöglichen. Generelle Tipps zur Einstellung lauten: Den Helligkeitsregler und Farbregler auf Mittelstellung belassen, den Kontrastregler nicht maximal ausreizen. Die Farbtemperatur sollte mit "Warm" angegeben sein, Nachbearbeitungen wie "Maximum Kontrast" oder erweiterter Farbraum deaktivieren. Liefert der Hersteller Voreinstellungen mit, wählen Sie am besten "Film" oder "Standard", unter keinen Umständen "Dynamik".
Antwort auf/zuklappen Ist LCD besser als Plasma?

Beide Technologien sind gleichwertig, besitzen aber eigene Stärken und Schwächen. LCDs besitzen die bessere Bildhelligkeit und verfügen standardmäßig über Kontrastfilterscheiben, die einfallendes Licht "schlucken". Zudem arbeiten Sie flimmerfrei, was für Computer- und Videospielanwendungen ideal ist. Plasmas eignen sich für Filmliebhaber, die im höheren Stromverbrauch kein KO-Kriterium sehen. Plasmas bieten über eine exzellente Bewegtbildschärfe und hohe Bildkontraste unter verminderter Restlichteinwirkung, der Bildeindruck wirkt aber nicht flimmerfrei. Der größte Plasma-Vorteil: Der Blickwinkel ist uneingeschränkt, bei LCDs sollten Sie immer frontal vor dem Fernseher sitzen.

Antwort auf/zuklappen Sind LCDs stromsparender als Plasmas?

Unter typischen Fernsehbedingungen ja. Hersteller von LCD-Fernsehern können den Stromverbrauch massiv senken, wenn eine geringere Anzahl an Leuchtstoffröhren oder LEDs zur Lichterzeugung verwendet werden. Im Extremfall verbrauchen Plasmafernseher die dreifache Energie von LED-LCD-TVs, allerdings schwankt der Stromverbrauch bei Plasmas beträchtlich. Je mehr Helligkeit im Bild vorherrscht, desto höher ist der Energieverbrauch. Bei Kinofilmen im 21:9-Format (erkennbar an den schwarzen Balken oben und unten) arbeiten Plasmas deutlich stromsparender als bei einheitlich leuchtstarken TV- oder Videospielinhalten.
Antwort auf/zuklappen Wie kann ich die Bildqualität vor dem Kauf beurteilen?

Eine objektive Beurteilung ist meist nicht möglich, da in Großmärkten abweichende Lichtverhältnisse vorherrschen und die Bildquelle nicht kontrollierbar ist. Zunächst sollten Sie den Fernseher ausschalten um zu beurteilen, ob die Scheibe stark spiegelt oder sich aufhellt. Danach gilt es im Betrieb eine neutrale Voreinstellung zu suchen (z. B. Film) und verschiedene Fernseher bei gleicher Quelle und Voreinstellung zu beurteilen. Vorsicht: Plasma-Fernseher wirken aufgrund der begrenzten Bildhelligkeit meist kontrastschwächer als LCDs, im Wohnzimmer kann sich dieser Eindruck schlagartig wandeln.

Antwort auf/zuklappen Welche Summe muss ich mindestens für einen guten Flachbild-TV investieren?

Die Preise schwanken je nach Technologie (Plasma oder LCD), Bildgröße und Tagesangeboten. Gute Plasmas in 37 Zoll und LCDs in 32 Zoll sind bereits ab 600 Euro erhältlich. Hochwertige 42-Zoll-Plasmas und 37-Zoll-LCDs schlagen mit rund 1 100 Euro zu Buche. Kostspielig fallen Bilddiagonalen von 46-Zoll und mehr aus, hier beginnt der qualitätsbewusste Einstieg bei rund 1 800 Euro. Nach oben sind wie immer keine Grenzen gesetzt.
Antwort auf/zuklappen Sind Röhrenfernseher tatsächlich veraltet?

Röhrenfernseher besitzen nach wie vor Stärken: Die Bildschärfe ist auch bei schnellen Bildabläufen exzellent, die Farbdarstellung meist neutral und ohne störende Abstufungen und der Bildkontrast unter abgedunkelten Bedingungen hervorragend. Gute Röhrenfernseher sind allerdings seit mehreren Jahren nicht mehr erhältlich, die Qualität der noch verfügbaren Röhren ist meist miserabel. Somit führt beim Neukauf kein Weg am Flachbildfernseher vorbei, für HDTV und Blu-ray kommt ebenfalls nur ein Flachbild-TV in Frage.
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DIGITAL FERNSEHEN 03/2012
DIGITAL TESTED 01/2012
HD+TV 02/2012
BLU-RAY MAGAZIN 02/2012
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AUDIO TEST 01/2012
3D+TV 01/2012
BLU-RAY TEST 01/2012


 
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