
- Französische Privatsender planen gemeinsame Mediathek
13.02.2012, 11:36 Uhr, ar
Die französischen TV-Sender TF1 und M6 wollen sich mit einem gemeinsamen Videoportal gegen den erwarteten Markteintritt des US-Anbieters Netflix in Frankreich rüsten. Derzeit steckt bei dem geplanten Joint-Venture allerdings noch Sand im Getriebe.
Wie die französische Wirtschaftszeitung "Les Échos" am Montag berichtete, wollten die beiden Partner den Zuschauern gegen eine monatliche Gebühr zwischen 5 und 10 Euro den Zugriff auf beliebte US-Serien wie "The Mentalist", "Dr. House" und "Navy NCIS" ermöglichen. Da beide Sendeanstalten über entsprechende Streaming-Rechte verfügen, erscheine ein Zusammengehen sinnvoll. Entsprechende Gespräche seien allerdings aktuell gescheitert, berichtete das Blatt und Berufung auf Verhandlungskreise.
Gegenwind gibt es außerdem nicht nur vom US-Anbieter Netflix,
Der französische Video-on-Demand-Markt boomt laut aktuellen Marktstudien. Im vergangenen Jahr sei ein Gesamtumsatz von 230 Millionen Euro bei einer Wachstumsrate von rund 50 Prozent mit entsprechenden Angeboten erwirtschaftet worden. Zuletzt habe die
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