Spezial • Für Sie getestet: Der AV-Receiver Sony STR-DA3700ES

Zuhause in der Philharmonie

 erstellt am 23.05.2013 von Torsten Pless
Für seine aktuelle Receivergeneration hat Sony die Berliner Philharmonie als digitalen Fingerabdruck in den STR-DA3700 verpflanzt. Wer seine Lieblingsmusik aus dem großen Konzertsaal hören möchte, hat jetzt die einmalige Gelegenheit dazu.
 
 
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Die Sony App ES Rmote stellt das Menü und die Auswahlmöglichkeiten ansprechend dar
Bild: Auerbach Verlag

Die Netzwerkfähigkeiten eines AV-Receivers sind heute maßgebend für das Kaufinteresse des Kunden, und da ist Sony ganz vorn mit dabei. Dies beschränkt sich nicht nur auf eine ellenlange Ausstattungsliste, sondern beginnt ganz pragmatisch am Anschlussterminal. Sonys STR-DA3700 bietet einen vierfach Hub, der die digitalen Datenströme aus dem Netzwerk an weitere Geräte verteilt.
 
Die wenigsten werden ihren Router mit Telefonanschluss im Heimkinoraum aufbauen. Auf der Habenseite steht weiterhin das Audiodatenstreaming in Form von WAV und FLAC (24 Bit/192 kHz) sowie den verlustbehafteten Codecs MP3 und AAC. Mit dem Sony Entertainment Network hält der Receiver einen weiteren Trumpf in der Hand, der den Benutzer in Sonys eigenen Onlineshop führt.
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Der STR-DA3700ES verzichtet auf die altbewährten analogen Mehrkanalanschlüsse. Mit seinem Netzwerkswitch verteilt der Receiver Signale an weitere Web-basierte Geräte
Bild: Auerbach Verlag
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Das Innere des STR-DA3700 ist bis auf den letzten Winkel ausgefüllt, was sich unschwer an der losen Kabelverbindung erkennen lässt. Der vermeintliche Kabelsalat hat jedoch System
Bild: Auerbach Verlag

In den Kategorien Music und Video Unlimited stehen zahlreiche Songs und Videos zum Verkauf oder Verleih. Einziger Haken: während man sich bei Filmen zwischen SD- und HD-Aufl ösung entscheiden kann, beschränken sich die Musikdownloads auf das einfach komprimierte AAC-Format. Mit dem Zugriff auf Online-Videoplattformen wie von Pro Sieben Sat. 1, Youtube oder Sevenload legt der STR-DA3700 dafür im Bildbereich nach.
 
 
Sein Medienübergreifendes Engagement beweist Sony mit der Zusammenarbeit mit dem Berliner Philharmonie Orchester. Im Abokanal der Digital Concert Hall können Livekonzerte über den Receiver verfolgt oder im Nachhinein angesehen werden - bislang allerdings nur in Stereo (AAC 320 kb/s) anstatt in Surround.
 
 
Nachdem Sony erst einmal seinen Fuß in der Tür zur Philharmonie hatte, hat der Hersteller gleich die Gelegenheit genutzt und den Raum akustisch ausgemessen. Das Ergebnis erhält man in Form eines DSP-Klangprogramms, das die von Hi-Fi-Enthusiasten meist unbeachteten Klangräume wie "Jazz Club" und "Stadion" übersteigt.
 
 
Mit einem natürlichen Klangeindruck überzeugten uns die Konzertaufnahmen, die nach der DSPBearbeitung über alle sieben Endstufen wiedergegeben wurden. Die Erweiterung auf 7.2 gelingt über Dolby Pro Logic IIz und die beiden Subwooferausgänge. Die berechneten Front-High-Kanäle ersetzen dann allerdings die Surround Backs, die der Receiver in Form von Mehrkanalausgängen nicht zur Verfügung stellt.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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