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  • Hintergrund • HDTV für Einsteiger

  • Detaildichte durch "Hochauflösendes Fernsehen"

 erstellt am 14.10.2009 von Christian Trozinski

Selbst Jahre nach der Einführung von HDTV wissen nur die wenigsten, was sich hinter den vier Buchstaben verbirgt und selbst Fachleute kommen bei der stetigen Flut an neuen Formaten schnell ins Wanken. Unser Ratgeber frischt Basiswissen auf und gibt Ihnen einen umfassenden Überblick.

 
 

Was bedeutet HDTV?

Vergleich zwischen "herkömmlichen" Fernsehen und HDTV
Bild: Sharp/Buena Vista
Unterschied zwischen Flachbild- und herkömmlichem Röhren-Fernseher
Bild: Samsung/Sharp/Toshiba
HD-Sender empfangen
Bild: Metz

Ausgesprochen steht die Abkürzung für "High Definition Television" oder zu deutsch "hochauflösendes Fernsehen". Die dargestellten Bilder weisen eine höhere Detaildichte und damit eine verbesserte Schärfewirkung auf. Dies ermöglicht nicht nur brillantere, sondern vorrangig größere Bilder.
 
Besaßen Röhrenfernseher noch durchschnittliche Bildgrößen von 82 Zentimetern Bilddiagonale, wächst die Diagonale bei Flachbildfernsehern bereits auf einen Meter und mehr. HDTV bietet genügend Potenzial, um Bilddiagonalen zu ermöglichen, die dem Sitzabstand entsprechen, ohne dass das Bild maßgeblich an Schärfe einbüßt.

Was ist ein Flachbild-TV?


Als Flachbildfernseher bezeichnet man vorrangig LCDs und Plasmas, welche ähnlich eines Bilderrahmens nur noch wenige Zentimeter tief sind. Je nach Modell schwankt die Bautiefe zwischen zweieinhalb und dreizehn Zentimeter.
 
Dies ist deutlich geringer als bei einem Röhrenfernseher, welcher meist eine Tiefe von einem halben Meter aufweist. In naher Zukunft schrumpft die Bautiefe weiter, neue Bildtechnologien wie OLED erlauben rund drei Millimeter flache Displays. Gleichzeitig wächst die Bilddiagonale auf derzeit 50 Zoll und mehr, ohne dass die Bautiefe steigt.

Was kostet der Umstieg?


Ein HDTV-Empfänger schlägt derzeit mit 300 Euro zu Buche, während Fernsehmodelle in der Größe eines Röhrenfernsehers für 1 000 Euro erhältlich sind. Um HDTV allerdings auch auf längere Sicht auszureizen, sollten Sie Fernseher ab den Bildschirmgrößen von 40 Zoll wählen.
 
Gute Modelle kosten im Durchschnitt 2 000 Euro. Wer seine Programme aufzeichnen möchte, benötigt einen HDTV-Receiver mit Festplatte für rund 500 Euro. Somit schwanken die Kosten für den Einstieg zwischen 1 300 und 2 500 Euro – nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

Wie kann ich HDTV empfangen?


Über Satellit und Kabel (je nach Anbieter) ist es bereits möglich, freie sowie kostenpflichtige HD-Sender in angemessener Zahl zu empfangen. Ihre bereits vorhandene Sat-Anlage können Sie beibehalten, falls diese für den digitalen Empfang geeignet ist. Zusätzlich benötigen Sie einen HDTV-Empfänger. Dieser ist für Satellit und Kabel erhältlich und bietet in der neuesten Generation die Möglichkeit, mehrere Sender in hochauflösender Bildqualität aufzuzeichnen.
 
Sender wie Arte bieten neben dem normalen Programm die Möglichkeit, die Sendungen auch in HD zu verfolgen. Dazu müssen Sie Ihren Sendersuchlauf starten und auf den Vermerk Arte HD achten. Die HD-Kanäle sind auf eigenen Frequenzen abgelegt und müssen deshalb nachträglich in die Programmliste übernommen werden.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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Letzte Änderung: Dienstag, 09.11.2010
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