Hardwareablösung bei Unitymedia

02.09.2019, 13:00 Uhr, rp

Mit der Übernahme von Unitymedia durch Vodafone wird die Technik sukzessive ersetzt. Bereits im Juli wurde bekannt, dass die Horizon-Plattform bei Vodafone keinen Platz mehr hat. Nun trifft es ein weiteres Gerät.


Auch der von Unitymedia eingesetzte Internetrouter Connect-Box wird nach der Unitymedia-Übernahme durch Vodafone keine Überlebenschance haben. Wie am Rande einer Pressekonferenz am Montag bekannt wurde, wird der Vodafone-Gigabit-Router schon in den kommenden Wochen die Connect-Box von Unitymedia ersetzen. Dies bedeutet, dass Neukunden dann zum Vertrag nicht mehr das Unitymedia-Gerät gestellt bekommen, sondern den Vodafone Router.


Der neue Router ist DOCSIS 3.1 fähig und somit optimal für die neuen Gigabit-Netze geeignet. Vorerst ist allerdings kein Tausch bei den Bestandskunden vorgesehen. Mittelfristig wäre es aber aufgrund der DOCSIS 3.1-Unterstützung sinnvoll auch bei den Bestandskunden den neuen Router einzusetzen. Immerhin wird bis Ende 2019 das gesamte Netz von Unitymedia mit DOCSIS 3.1 Technologie ausgestattet sein. Ab 2020 ist geplant im kompletten Unitymedia-Netz Gigabit zu vermarkten. Aktuell sind bereits sechs Gigabit-Citys (Bochum, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Heilbronn und Mannheim) und somit rund 1,5 Millionen Kabelhaushalte in die Lage versetzt, Gigabit-Geschwindigkeiten im Unitymedia-Netz zu buchen. Hagen mit 144.000 Haushalten wird demnächst hinzukommen und die siebente Gigabit-City im Netz von Unity Media.

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