Heimkino-Installation: So finden Sie den richtigen Beamer

17.06.2017, 14:14 Uhr, red

Die unglaubliche Weite der Kinoleinwände beeindruckt über maximale Größe. Wenn ein Bild das Blickfeld umfassend einnimmt, ist es in der Lage, seinen Betrachter in den Bann zu ziehen.


Wer träumt nicht davon, im heimischen Wohnzimmer echte Kinoatmosphäre zu erleben? Dank Leinwand, Dolby Surround und Beamer ist das alles zum Greifen. Auch wenn die Flatscreens scheinbar jährlich an Größe und Auflösung zulegen, stellt eine Leinwand noch einmal einen enormen optischen Zugewinn dar. Wobei die einzelnen Komponenten auf die Lichtverhältnisse, den Abstand und die Raumgröße anzupassen sind, um das Optimum im eigenen Zuhause zu erreichen.

Der passende Raum und die Lichtverhältnisse


Viele Verbraucher vermuten hinter der Installation von Leinwand und Beamer einen enormen Aufwand. Dabei gilt es, sich einfach an ein paar Grundregeln zu halten und in ein paar Schritten steht das eigene Heimkino. Zunächst spielen die Lichtverhältnisse eine ausschlaggebende Rolle, da weder Zuschauer noch Gegenstände auf der Leinwand reflektieren sollen. Infolgedessen kann eine Leinwand nicht zwischen dem Licht des Beamers, Kunstlicht und Sonnenlicht unterscheiden. Werden die Lichtquellen auf ein Minimum zurückgefahren, ist dieses Problem eingedämmt. Für die Bildqualität gilt eine einfache Grundregel: Je weniger Licht in einen Raum trifft, desto besser fällt das Bild aus. Oftmals reicht es, die Fenster mit Jalousien zu verdunkeln.

Leinwand und Beamer auswählen


Neben der Leinwand spielt der passende Beamer eine ausschlaggebende Rolle für die Qualität der Ergebnisse. Das Gerät ist eigentlich ein Projektor, der in der Lage ist, eine passgenaue Raumintegration zu kreieren. So sollte sich das Gerät der Wahl nicht nur einfach handeln, sondern auch flexibel aufstellen lassen. In diesem Zusammenhang gehören auch die Größe und das Design zu einem nicht unerheblichen Faktor. Schließlich mutieren Beamer zum festen Möbelstück. 
 
Besonders praktisch sind ein komfortabler Zoom sowie eine zuverlässige Belüftung. Bestenfalls lässt sich der Beamer auch an der Decke positionieren und fällt so nicht weiter ins Auge. Verbrauchern ist anzuraten, sich auf Portalen, wie beamer24.de, einen  objektiven und kompakten Überblick über die verschiedenen Projektoren, ihre Extras, Funktionen und Qualitäten zu verschaffen. Nur dann ist davon auszugehen, ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis in der Tasche zu haben. 
 
Mittlerweile gibt es Full HD Beamer, die atemberaubende breite Kinobilder von hervorragender Qualität liefern.
 
Zunächst steht die Leinwand gegenüber vom Projektor. Besonders praktische Leinwände lassen sich aufrollen, so dass kein Raum eine leere weiße Wand gewährleisten muss. Hier bieten sich zwei verschiedene Installationsvarianten: an der Decke und als Tischaufstellung. Die Projektoren haben keinen integrierten TV Tuner, sondern analoge und digitale Bildeingänge. So muss der Projektor in Verbindung mit Kabel Receiver oder DVD-Player, Computer oder BluRay Player stehen, um ein Bild wiederzugeben. Diese Komponenten sind in die Anschaffung einzukalkulieren.

Der Ton macht die Musik: Lautsprecher für das Heimkino


Zu guter Letzt sind der Ton und die damit verbundene Qualität der Raumkulisse nicht zu unterschätzen. Der Projektor selbst besitzt zumeist keinerlei Lautsprecher. Die Qualität wäre im Gegensatz zu externen Lautsprechern und Verstärkern unzureichend. Mittlerweile gibt es in allen Größen, Formaten, Farben und Stilen edle Lautsprecher und Standboxen, die zumeist im Raum verschwinden und eine atemberaubende Klangkulisse gewährleisten. Hier macht es Sinn, vorab zur Probe zu hören und in Kombination mit einer besonders großen Leinwand entsprechend großzügig in der Auswahl der Lautsprecher vorzugehen. Ideal ist ein quadratischer Raum mit einer kreisförmigen Aufstellung der Lautsprecher. Dabei sollte sich die Größe der Leinwand und der Lautsprecher immer an den Raumkapazitäten orientieren. Hier ist Kreativität gefragt, um die einzelnen Komponenten perfekt aufeinander abzustimmen.
 

Hinweis: Um dreidimensionale Filme anzuschauen, muss der AV Receiver, der Player und der Beamer eben genau diese 3-D Technologie unterstützen.

Die unsichtbare Verkabelung im Heimkino


Ob HDMI, Klinke oder Chinchkabel:  Ein gutes Heimkino verlangt nach einer ordentlichen Verkabelung, die nicht sofort ins Auge fällt. Von daher sind lange Kabel unverzichtbar, denn diese lassen sich individuell und flexibel verlegen. Alle Kabelneurotiker sei der HDMI Funksender wärmstens ans Herz gelegt. Die Geräte können Bildsignale sogar kabellos über mehrere Meter übertragen. Großzügige Kabelschächte oder ein Abhängen der Decke stellt hier das absolute Optimum dar, um die Verbindungen optisch verschwinden zu lassen. 
 

Mit einem AV-Receiver haben Sie die Schaltzentrale in der Hand, an dem alle Geräte zusammenlaufen. Im mittleren Preisbereich kombinieren die Hersteller der Heimkinoanlagen diese Geräte auch mit BluRay Playern.

Bedienung, Installation und Konfiguration in den Griff bekommen


Sind alle Komponenten zuhause eingetroffen, sollten sich die glücklichen Besitzer unbedingt Zeit für die Installation nehmen. Schließlich verlieren Verbraucher bei einer unsachgemäßen Installation nicht nur die Garantieleistungen, sondern riskiert einen erheblichen Schaden der einzelnen Bauteile. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Konfiguration der Geräte, denn hat sich hier ein Fehler eingeschlichen, bleibt das Bild dunkel. Die bequemen Genießer beauftragen Spezialisten mit der Installation und der Einrichtung des Heimkinos. Wobei mittlerweile die führenden Hersteller von Beamer und Leinwand auf fachgerechte und nachvollziehbare Bedienungsanleitungen setzen, um die Inbetriebnahme ihrer Geräte so einfach wie nur möglich zu machen. Schließlich liegt der Fokus auf einer maßgeschneiderten Kinoatmosphäre, die in fast jedes Wohnzimmer passt.

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