Interview • Heimkinobau in der Praxis

Kinobau im Verlagsgebäude

 erstellt am 10.10.2014 von Christian Trozinski
Der Traum vom eigenen Kino wird wahr: Das Verlagsgebäude hat ein eigenes Kino mit 24 Plätzen, einer 7.2-Sound-Anlage und einer vier Meter breiten Leinwand im 21:9-Format. Das Team der HDTV hat den Bau verfolgt und festgehalten.

Ob Dachboden oder Keller: Wer über ein Eigenheim verfügt, liebäugelt nicht selten mit einem opulenten Heimkino. Das Team der HDTV konnte stattdessen im eigenen Verlagsgebäude den Kinobau verfolgen. Der Plan: Auf knapp 70 Quadratmetern sollen 24 Zuschauer Platz finden und eine fast vier Meter breite Leinwand im 21:9-Format bestaunen. Die Elektronik soll derweil aus dem Blickfeld verschwinden: Technik- und Kinoraum werden strikt getrennt, sodass nichts vom Filmvergnügen ablenkt. Ein klangstarkes THX-Lautsprecherset in 7.2-Anordnung soll nicht nur das Trommelfell massieren: Zwei Subwoofer transportieren tiefe Töne gefühlsecht zum Zuschauer. Doch bis zur Fertigstellung des Kinos sollte es noch ein langer Weg sein und nur mit echten Bauspezialisten war es möglich, alle Ideen umzusetzen.
Bild: Auerbach Verlag

Vorsicht Falle: HDMI-Kabel:
 
Während bei einem günstigen Lautsprecherkabel im schlimmsten Fall die Tonqualität leidet, heißt es im Falle von HDMI: Macht die Verbindung schlapp, sehen Sie kein Bild. Unser Kino war deshalb der Härtetest: Ganze 15 Meter wollten vom Blu-ray-Player zum Projektor überbrückt werden. Unser erstes Kabel von Hama für 70 Euro schaffte den Leistungstest nicht: Bereits mit Full-HD-Signalen kam es zu Bildstörungen. Hochwertige HDMI-Kabel von Inakustik kosten mit 295 Euro zwar einen satten Aufpreis, meistern aber selbst 4K-Signale. Wer seine Kabel nur einmalig verlegen kann, sollte deshalb vorab überprüfen, ob diese den Anforderungen gewachsen sind. Tipp: Stellen Sie Ihren Blu-ray-Player auf maximale Auflösung und Farbtiefe, um die Datenrate in die Höhe zu schrauben und das Kabel maximal zu belasten. Umgekehrt kann eine reduzierte Auflösung und Farbtiefe helfen, wenn durch das Kabel Darstellungsprobleme auft reten und Sie es nicht mehr auswechseln können.

Der Traum vom eigenen Kino

Bretter, die die Kinowelt bedeuten: Ein Podest soll später auch auf den hinteren Sitzreihen den Blick auf die XXL-Leinwand ermöglichen.
Bild: Auerbach Verlag

Das Interview gibt die Meinung des Interviewpartners wieder. Diese muss nicht der Meinung des Verlages entsprechen. Für die Aussagen des Interviewpartners wird keine Haftung übernommen.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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