Hunderte demonstrieren gegen "Lindenstraße"-Ende

21.01.2019, 13:16 Uhr, PMa

In Köln gingen Fans der ARD-Serie auf die Straße, um gegen die Absetzung der "Lindenstraße" zu demonstrieren. Was ist der Grund für das Ende des Kult-Programms?


Bereits seit 1985 flimmert die "Lindenstraße" über die Bildschirme der ARD-Zuschauer. Nun soll die Serie abgesetzt werden. Hunderte zeigten bei einer Demonstration in Köln ihren Missmut über die Entscheidung.


Laut "taz" gingen 300 der härtesten Anhänger am Samstag auf die Straße und forderten, die Sendung fortzusetzen. Wie Spiegel online berichtet, seien es rund 200 Menschen gewesen, die "Frankfurter Allgemeine" schreibt von 500 Demonstrierenden. 
 
Bei der Demonstration wurden demnach Reden gehalten, getanzt und vorgelesen. Viele Teilnehmer hielten Schilder in der Hand. Dort seien Aufschriften wie "Ein Sonntag ohne Lindenstraße? Nein!" oder "Mit der Lindenstraße habe ich gelernt, für Menschen zu kämpfen, die am Rand stehen." zu lesen gewesen.
 
Die vom WDR verantwortete Serie läuft immer sonntags im Ersten. 2020 soll die letzte Episode der "Lindenstraße" zu sehen sein. Aber warum will der Westdeutsche Rundfunk (WDR) die Serie nach 35 Jahren einstellen? Laut "Spiegel Online" seien die gesunkenen Einschaltquoten der Grund. Eine WDR-Sprecherin sagte demnach: "Fest steht, dass die Zuschauerzahlen von Jahr zu Jahr abgenommen haben." Die Entscheidung der ARD sei außerdem in "sorgfältiger Abwägung getroffen" worden.
 
Am 2. Februar soll wieder demonstriert werden. Dann treffen sich die "Lindenstraße"-Fans in München, um gegen das Absetzen ihrer Lieblings-Serie auf die Straße zu gehen.

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