
- [IFA 2010] ARD/ZDF ehren Medienwissenschaftlerinnen
04.09.2010, 11:37 Uhr, mw
Im Rahmen der Medienwoche auf der IFA haben ARD und ZDF am Freitagabend den Förderpreis "Frauen + Medientechnologie" 2010 vergeben. Ausgezeichnet wurden besonders bemerkenswerte Magister- und Diplomarbeiten.
Ausgezeichnet mit dem ersten Preis wurde Katrin Tonndorf (25) für ihre im Fach Medienwissenschaften an der Technischen Universität/Hochschule der Künste Braunschweig entstandene Magisterarbeit "Entwurf TV-naher mobiler interaktiver Rundfunkdienste mit neuartigen Bedienkonzepten". Den ersten Preis, dotiert mit 5 000 Euro, übergab Bettina Schausten, Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios in Vertretung des Schirmherren, ZDF-Intendant Markus Schächter.
Den zweiten Preis erhielt Larissa Görner (28) für ihre Diplomarbeit "Untersuchung und Implementierung von Verfahren zur Zuführung von Zusatzdiensten für HDTV", die an der Hochschule für angewandte Wissenschaft München im Studiengang Nachrichtentechnik entstand. Der Preis, mit einer Prämie von 3 000 Euro verbunden, wurde von Sabine Knor überreicht, in der Intendanz des Norddeutschen Rundfunks zuständig für Chancengleichheit.
Yvonne Klein (26) wurde der dritte Preis verliehen, verbunden mit einer Prämie von 2 000 Euro. Ihre an der Fachhochschule Düsseldorf entstandene Diplomarbeit im Fach Medientechnik befasst sich mit "3D-Fernsehen als Weiterentwicklung von HDTV". Den Preis erhielt sie aus der Hand von Bertram Bittel, Vorsitzender der Produktions- und Technik-Kommission von ARD und ZDF sowie Direktor Technik und Produktion des SWR. Die Preisverleihung fand vor rund 100 geladenen Gästen aus Medien, Hochschulen und Verbänden statt. Durch die Veranstaltung führte MDR-Moderatorin Anja Koebel.
Der ARD/ZDF-Förderpreis "Frauen + Medientechnologie" richtet sich an Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Abschlussarbeiten, die sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audio-visuellen Medien befassen. Mit dem Förderpreis wollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten seit vergangenem Jahr mehr Frauen motivieren, sich im Rahmen ihrer Praktika, Studienschwerpunkte und Abschlussarbeiten mit technischen Fragestellungen der audio-visuellen Medienproduktion und -distribution auseinanderzusetzen.
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