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  • IFA Media Briefing: SES Astra erläutert die Sat-IP-Technik

13.07.2012, 10:01 Uhr, ps

Satellitenbetreiber SES Astra hat auf dem IFA Innovations Media Briefing in Berlin über Funktionsweise und Vorteile der neuen Sat-IP-Technologie gesprochen. Besonders die Tatsache, dass für die Nutzung der Technik keine zusätzliche Infrastruktur nötig sei, biete dem Nutzer zahlreiche Vorteile.


Auf dem IFA Innovations Media Briefing, dass am gestrigen Donnerstag in Berlin stattfand, hat Satellitenbetreiber SES Astra seine Sat-IP-Technik erneut vorgestellt. Das Sat-IP-Kommunikationsprotokol übersetzt digitale Fernsehsignale von Satelliten in IP-Signale für die Nutzung auf internetbasierten Endgeräten. Das kann laut Astra direkt in der Antenne oder dannach in einem Converter oder der Set-Top-Box geschehen. Mit Hilfe dieser Technik ließe der gesamte Haushalt über PCs, Laptops, Connected TVs, Spielekonsolen, Tablets und Smartphones mit TV-Programmen versorgen. Vorteilhaft sei, dass die Satellitensignale über jede mögliche IP-Infrastruktur, also auch über kabellose Übertragungswege transportiert werden können.

Wie viele Programme gleichzeitig über die IP-Netzwerke übertragen werden können, ist laut Astra abhängig von der jeweiligen Bandbreite. Über Ethernet mit 100 Mbit/s ließen sich immerhin acht HD-Programme oder 25 bis 30 SD-Programme gleichzeitig übertragen. Über WLAN steht naturgemäß weniger Bandbreite zur Verfügung.

Vorteilhaft für den Zuschauer sei laut Astra, dass bei der Nutzung von Sat-IP, abgesehen von der nötigen Hardware, keine zusätzlichen Kosten für den Nutzer anfallen würden. So würde sich die Technik problemlos mit allen Free-to-Air-Sendern über Astra funktionieren und ließe sich theoretisch auch für Pay-TV-Sender nutzen, vorausgesetzt die Betreiber bieten Endgeräte
oder Clients an, die Sat-IP unterstützen.

Funktionsweise, Vorteile und Einsatzgebiete der Sat-IP-Technologie sind auch Thema in der aktuellen Ausgabe der DIGITAL FERNSEHEN 8/2012, die seit dem 6. Juli 2012 am Kiosk erhältlich ist.
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Zodac
Zodac · Wasserfall · DF-Forum
Das was hier beschrieben wird, kann meine Dreambox schon seit Jahren. Allerdings ist die Anzahl der übertragbaren Sender (SD/HD) bei 100 Mbit reine Theorie. In der Praxis gibt's bei 100 Mbit bei mehr als zwei HD Sendern schon Probleme. Bei SD dürften vielleicht acht bis zehn gleichzeitig übertragene Sender möglich sein. Bei einer WLAN Übertragung muss man ehrlich gesagt froh sein, wenn überhaupt ein HD Sender flüssig übertragen wird.

Die Technik sollte also unbedingt auf Gigabit-LAN basieren. Dann ist sie wirklich auch für mehrere Menschen im Haushalt problemlos nutzbar.

Greets
Zodac
 
chrissaso780
chrissaso780 · Talk-König · DF-Forum
Wer hat im Haus schon ein Komplettes Ethernet Kabelnetzwerk Verlegt.
Wenn ich schon ein Kabel Verlege dann kann ich auch gleich ein Koaxkabelverlegen.

WLan da stimme ich zu das ist ziemlich Instabil je nach Umgebung.

Sollen sich lieber mal Gedanken machen wie man über Sat mehr Bandbreite raus hollen könnte. Es könnte ein bischen Eng werden in der Zukunft.
 


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