Jugendkanal von ARD und ZDF geht online

17.03.2016, 13:53 Uhr, kw

Nach den jahrelangen Planungen des Jugendkanals von ARD und ZDF geht es nun mit großen Schritten auf die Zielgerade. Das öffentlich-rechtliche Angebot ging im Internet online.


Seit Jahren ist er geplant, Ende letzten Jahres gelang es ihm endlich, die Gremien der Verantwortlichen erfolgreich zu durchlaufen - am 1. Oktober soll der gemeinsame Jugendkanal von ARD und ZDF als reines Online-Angebot auf Sendung gehen. Nun startete das öffentlich-rechtliche Gemeinschaftsprojekt, das das Publikum zwischen 14 und 29 Jahren ansprechen will, im Netz - zumindest ging jetzt der Blog Jungesangebotvonardundzdf.de online.


Im Editorial kommt dabei der Chef des Jugendkanals selbst zu Wort. Florian Hager passt sich seiner Zielgruppe an und kommt mit "Scheiße" recht jugendsprachlich daher, wenn er der angepeilten Zielgruppe die geplanten Inhalte des Jugendkanals näher bringt. Im Blog erfährt der Leser auch, dass der Name nicht "Junges Angebot von ARD und ZDF" lauten soll, vielmehr befinde man sich gerade auf der Suche nach einem passenden Namen, bei dem die Öffentlich-Rechtlichen gleich einmal auf Interaktivität mit den Nutzern setzen: Denn Namensvorschläge von den Nutzern sind willkommen - und werden gesucht.
 
Auch inhaltlich tut sich etwas bei dem öffentlich-rechtlichen Langzeitprojekt. So kündigte Radio Bremen nun das erste Webformat des Jugendkanals an. Dafür holt sich Radio Bremen den Youtuber Dailyknödel. Der 19-Jährige Fabian Nolte soll künftig in "Was mit Fabian" aktuelle Themen aus seiner Sicht beleuchten. "Wir machen was mit Nachrichten, manchmal was mit Politik. Was mit Meinung, was mit Ironie, was mit Satire", erklärt Nolte das Format, das als eines der ersten für den Jugendkanal entwickelt und produziert wird. Laufen soll die Sendung auf YouTube, Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat, auf denen auch die Zuschauer mitdiskutieren können.

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