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  • Hintergrund • Kombiempfang – Satellit und DVB-T parallel sehen

  • Fernsehen aus zwei Quellen

 erstellt am 18.02.2010 von Thomas Riegler

Mit der Einführung von DVB-T haben viele Haushalte auf digitalen Satellitenempfang umgerüstet und freuen sich seitdem über eine bislang nicht gekannte Programmvielfalt. Es gibt aber auch Fälle, in denen DVB-T von Interesse ist, denn nicht alle Programme, die terrestrisch ausgestrahlt werden, sind auch über Satellit verfügbar.

 
 

Dabei kann es sich um kleine Lokalsender, aber auch Kanäle aus Nachbarstaaten, wie der Schweiz oder Österreich, handeln. Diese Länder strahlen ihre Programme zwar auch über Satellit aus, müssen sie aber aus urheberrechtlichen Gründen verschlüsseln, weshalb man in Deutschland vor einer schwarzen Mattscheibe sitzt. Lediglich über DVB-T sind diese Programme frei und somit ganz legal zu empfangen.

Somit rückt die gleichzeitige Verwendung von DVB-T und Satellit vielerorts in den Blickpunkt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn man verschiedene Sender ausschließlich auf terrestrischem Wege sehen kann oder der Fernsehempfang abgesichert werden soll. Ist die Antenne schwer zugänglich, kann sie im Winter wegen starken Schneefalls manchmal auch ausfallen.

Die komfortable Lösung: Kombireceiver

HD-Sat-Receiver und DVB-T-Box in einem: der Toshiba HD-S2

Bild: Auerbach Verlag

Diese Geräte sind Sat-Receiver und DVB-T-Box in einem. Mit der preiswerten Einsteigerversion können lediglich freie Sat-Kanäle und digitales Antennenfernsehen empfangen werden, mit den komfortableren HDTV-Boxen mit CI-Schnittstellen sowohl freie als auch codierte Programme. In ihnen sind zwei Tuner eingebaut, mit denen die über Satellit und terrestrisch ausgestrahlten Stationen empfangen werden.
 
Praktisch: Alle Kanäle sind über eine gemeinsame Senderliste abrufbar, es wird außerdem nur eine Fernbedienung benötigt. Technikmuffel profitieren des Weiteren davon, dass sie sich nur mit einem Gerät auskennen müssen, da der Kombireceiver beide Empfangswege bedient. Gewöhnungsbedürftig ist lediglich der Umstand, dass man zwei Sendersuchläufe durchführen muss, nämlich je einen für Sat-TV und DVB-T.

Die Installation eines solchen Receivers ist simpel. Er ist einfach per Scartkabel mit dem Fernseher und dem DVD-Rekorder zu verbinden, das war’s schon. Dazu sind nur drei Scartleitungen vonnöten. Mit der ersten ist die Verbindung zwischen der TV-Scartbuchse des Receivers und dem AV1-Eingang des Fernsehers herzustellen.
 
Scartkabel Nummer zwei wird zwischen dem VCR-Scartausgang des Receivers und dem AV1-Scarteingang des DVD-Rekorders verlegt. Zuletzt schließen wir den Rekorder über dessen AV2-Scartbuchse am AV2-Scarteingang des Fernsehers an.
Zum Fernsehen ist am TV-Gerät AV1 zu wählen, worüber man alle Sat- und DVB-T-Kanäle anschauen kann.
 
Zum Aufzeichnen einer Sendung muss am Videogerät ebenfalls AV1 eingestellt werden. DVDs kann man sich am Fernseher ansehen, wenn dieser auf AV2 geschaltet ist. Eine komfortablere gemeinsame Nutzung von Sat-TV, DVB-T und DVD-Rekorder ist kaum möglich.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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Letzte Änderung: Dienstag, 09.11.2010
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