Kontraste, Pixelraster und Co.: So entwickelt sich der TV-Sektor

20.03.2019, 07:09 Uhr, PMa

Es gibt unzählige Möglichkeiten Medien auf Bildschirmen zu konsumieren. Hat der Fernseher bereits ausgedient? Nein, findet die gfu und gibt einen Ausblick auf die Entwicklungen im TV-Sektor.


Bildschirme werden nicht nur immer größer, sondern entwickeln sich auch in ihrer Qualität. Laut gfu zeigen sich dabei erhebliche Fortschritte rund um neue Technologien. Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des IFA-Veranstalters sagt dazu: "Viele Details der technischen Weiterentwicklungen machen die jüngste Generation der TV-Geräte attraktiver denn je. Wir sehen auch 2019 das Potential für eine Reihe spannender Entwicklungen."


So liegt der Trend 2019 ganz klar in großen Flächen, ist man sich bei gfu sicher. Während noch vor zehn Jahren, die Vielzahl der Konsumenten einen Fernseher mit einem Diagonalmaß von unter 36 Zoll bedienten, bilden Geräte mit Bildschirmen von 45 Zoll (94 cm) und größer mit 2,9 Milliarden Euro mittlerweile den größten Umsatzanteil (71 Prozent).
 
Mit immer größer werdenden Bildschirmen pfeilen Entwickler auch stets an der Qualität der Geräte. So wird das Pixelraster immer weiter verfeinert. 8k-Bildschirme sieht die gfu als DEN Trend für 2019. Dabei wird jede Bildzeile mit fast 8.000 Bildpunkten abgebildet. Bewegte Bilder werden mit über 33 Millionen Pixeln dargestellt. Momentan ist diese Technologie vor allem in Filmstudios und anderen Produktionsumgebungen zu finden. 
 
Auch HDR sieht der IFA-Veranstalter voll im Trend. Die Ausweitung des Kontrastumfangs von Bildschirmen und bewegten Bildern ist demnach mittlerweile in der Welt des Streamings angekommen. Damit ist aber noch lange kein Ende der Entwicklung im TV-Sektor in Sicht.
 
Laut gfu bereiten sich die TV-Hersteller heute schon auf die Märkte von morgen vor. Mit dazu gehören die Weiterentwicklung flexibler Displays und die Technik der Micro LED.

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