Kostenloses WLAN: Start in Berlin verzögert sich

29.03.2016, 10:58 Uhr, buhl

Der für Anfang 2016 vorgesehene Start des kostenlosen WLAN-Netzes in Berlin muss aufgeschoben werden. Wie der zuständige Betreiber Social Federation mitteilte, sollen die ersten Hotspots jetzt erst im Sommer freigeschaltet werden.


Um auch mobil online gehen zu können und dabei auch noch das Datenvolumen zu schonen, werden in vielen Städten kostenlose Zugänge zum WLAN eingerichtet. Zuständig sind dabei in vielen Fällen die Kabelnetzbetreiber wie Unitymedia, Tele Columbus und Vodafone. Letztere wollen in Berlin künftig Gigabit-Hotspots starten. Ein komplettes WLAN-Netz, noch dazu kostenlos nutzbar, soll nach dem Willen des Senats der Hauptstadt in naher Zukunft den Bewohnern und Besuchern Berlins zur Verfügung stehen. Doch der Start des Netzes musste jetzt durch den Betreiber ABL Social Federation verschoben werden, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) berichtet.


Das Unternehmen aus Fürth, das vom Senat beauftragt wurde, 650 Zugangspunkte zu errichten,  wollte ursprünglich im Sommer 2016 die Arbeiten am WLAN-Netz beendet haben. Nun werden zu diesem Zeitpunkt wohl erst die ersten 100 WLAN-Spots freigeschaltet werden. Der Ausbau des Netzes wird mit 170.000 Euro gefördert, der Rest der Kosten will der Dienstleister über Werbung finanzieren.
 
Gründe für die Verzögerung sollen eine noch nicht abgestimmte Liste der ersten WLAN-Standorte, die bereits im Dezember 2015 angefertigt sein sollte und nun erst im April vorgelegt werden soll, sowie die fehlende Zustimmung der untersten Denkmalschutzbehörde für einige zentrale Standorte in Berlin-Mitte sein, wie der RBB unter Berufung auf einen Sprecher der Senatskanzlei berichtet.

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