Hintergrund • LCD-Technik: IPS vs. VA, Teil 3

Vergleich IPS und VA

 erstellt am 31.01.2013
 
 

Funktionsweise IPS-LCD-Technik

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Bild: Auerbach Verlag

 
Im Gegensatz zur VA-Technik richten sich bei der IPS-Technik die Flüssigkristalle immer parallel zu den Glasplatten aus und rotieren im aus- bzw. eingeschalteten Zustand in derselben Ebene, was eine exzellente Blickwinkelstabilität garantiert.
 
 
Die Elektroden zur Ansteuerung sind aber nur auf einer Seite angebracht, weshalb die Ausrichtung der Flüssigkristalle im Feld nicht immer homogen erfolgt und die Schwarzdarstellung bei frontaler Betrachtung nicht das Niveau eines VA-Panels erreicht.

IPS-Technik im Testcheck

   
Betrachtungsweise seitlich frontal  
LCD-Technik IPS (Panasonic WT50E) IPS (Panasonic WT50E)  
Helligkeit (höher = besser) 200 cd/m2 300 cd/m2  
Schwarzdarstellung (niedriger = besser) 0,32 cd/m2 0,3 cd/m2  
Bildkontrast (nativ) 625:1 1000:1  
Farbtemperatur  
  Farbtemperatur nahezu gleichwertig zur frontalen Betrachtung Blauschimmer im Tiefschwarz stärker sichtbar als bei VA-Panel  
Tonwertverteilung  
  Keine künstliche Aufhellung dunkler Bereiche bei seitlicher Betrachtung Ausgeglichene Durchzeichnung, minimale Unterbelichtung bei Testgerät  

Funktionsweise VA-LCD-Technik

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Bild: Auerbach Verlag

Im ausgeschalteten Zustand stehen die Flüssigkristalle nahezu senkrecht zu den, auf beiden Seiten angebrachten Elektroden.
 
Eintreffendes polarisiertes Licht gelangt nahezu vollständig durch die Flüssigkristallschicht hindurch, da der nachfolgende Polarisator um 90 Grad zum ersten Polarisator verdreht ist, werden die Lichtwellen effektiv abgeblockt - ein sattes Schwarz ist die Folge.
 
Liegt Spannung an, drehen die Flüssigkristalle und die Lichtwellen können den zweiten Polarisator passieren - der Bildpunkt erscheint hell.

VA-Technik im Testcheck

 
Betrachtungsweise frontal seitlich
LCD-Technik VA (Samsung ES7090) VA (Samsung ES7090)
Helligkeit (höher = besser) 270 cd/m2 100 cd/m2
Schwarzdarstellung (niedriger = besser) 0,09 cd/m2 0,4 cd/m2
Bildkontrast (nativ) 3000:1 250:1
Farbtemperatur
  Blauschimmer im Tiefschwarz in er Praxis durch guten Schwarzwert kaum sichtbar Bild erscheint kühler als bei frontaler Betrachtung
Tonwertverteilung
  Ausgeglichene Durchzeichnung, minimale Unterbelichtung bei Testgerät Dunkle Bereiche sowie Mitteltöne bleichen komplett aus

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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