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  • Medienhüter warnt vor Schieflage zwischen ARD/ZDF und Privaten

10.09.2010, 15:50 Uhr, mw

Der neue Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), Jürgen Brautmeier, hat vor einer Schieflage des dualen Systems gewarnt. Brautmeier sorgt sich um die Privaten, die wegen ihrer geringeren Finanzen nicht so wirtschaften könnten wie die Öffentlich-Rechtlichen.


In einem Interview mit dem Kölner "Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe) sagte er: "Wir müssen schauen, ob das duale System funktionsfähig bleibt." Wenn die eine Seite zu stark werde und alles mache, was die andere Seite aus wirtschaftlichen Gründen nicht machen könne, dann gebe es irgendwann eine Schieflage. Brautmeier forderte faire Spielregeln, damit das System funktionieren könne.
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Als besonderes Problem für die Medienlandschaft sieht Brautmeier die Digitalisierung. "Weil wir solch einen epochalen Umbruch erleben, müssen wir darauf achten, dass unsere vielfältigen Strukturen nicht von den Googles und Apples dieser Welt ausgehebelt werden." Ein Problem dabei sei, dass das Medienrecht den Entwicklungen immer nur hinterher laufe. Deshalb will Brautmeier das System deregulieren. "Wenn man ein zu starres Regelwerk hat, ist man oft aufgeschmissen". Er wolle den Dialog mit den gesellschaftlichen Gruppen und der Branche intensivieren und mehr vernetzen, mehr Plattform sein und mehr moderieren.
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teletextteletext

#1 AW: Medienhüter warnt vor Schieflage zwischen ARD/ZDF und Privaten

geschrieben am 11.9. 2010 um 9:33
Gähn...

Sollte ich mal Zeit dazu haben werde ich die Privaten ein wenig bedauern. Vielleicht liegt es aber auch nur an deren Programm dass denen die Zuschauer davonlaufen und dadurch die Werbeeinnahmen ausbleiben.
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GorconGorcon

#2 AW: Medienhüter warnt vor Schieflage zwischen ARD/ZDF und Privaten

geschrieben am 11.9. 2010 um 9:37
Wenn man die Meldungen ließt wieviel die Privaten Plus machen (RTL Group glänzt mit Rekordgewinn) können die Finanzen doch garnicht so gering sein, man steckt sie nur nicht ins Programm sondern nur in die Tasche.
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KalleKalle

#3 AW: Medienhüter warnt vor Schieflage zwischen ARD/ZDF und Privaten

geschrieben am 11.9. 2010 um 9:37
Und wieder wird eine Sau durchs Dorf getrieben. Wenn die Privaten trotz der massiven Werbung (ich nenne es mittlerweile Werbeterror) nicht mit Ihrem Geld hinkommen, dann sollen sie den Sendebetrieb einstellen. Auf der anderen Seite liest man von den hohen Gewinnen, die erzielt worden sind. Irgendwer biegt sich da etwas hin, wie er es will.
Jammern nichts als jammern - mehr können die Privaten nicht. Wenn lamentiert wird dass SAT.1 oder RTL die Bundesligarechte nicht refinanzieren kann, dann erinnere ich einmal daran wer die Preise in astronomische Höhen getrieben hat nur um seinerzeit die Sportschau auszubooten; das waren eben diese Sender.
Die nächste Niederlage für die Privaten wird HD+; wahrscheinlich sind dann auch ARD und ZDF daran schuld, das diese dreiste Abzocke nicht funktioniert.
Die Privaten sind einfach nur noch peinlich.
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teletextteletext

#4 AW: Medienhüter warnt vor Schieflage zwischen ARD/ZDF und Privaten

geschrieben am 11.9. 2010 um 9:45
Die Gebühren für HD+ wurden ja teilweise damit begründet dass die Werbeeinnahmen gesunken sind. In den letzten Monaten liest man aber nur Berichte über immer höhere Gewinne. Das passt alles irgendwie nicht mehr zusammen.
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GorconGorcon

#5 AW: Medienhüter warnt vor Schieflage zwischen ARD/ZDF und Privaten

geschrieben am 11.9. 2010 um 9:50
Das passt schon zusammen, die Aufsichtsräte der Privaten verlangen nur immer höhere Gewinne damit sie ihren Luxus auch steigern können, Geld macht nun mal Langeweile.
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