"Live Sport"-Kampagne beschert Sky Rekordzahlen

01.12.2018, 12:00 Uhr, rs/red

Sky zeigte diesen Herbst "Live Sport jeden Tag" und machte damit Quote: Reichweitenrekorde gab es gleich mehrere unter anderem beim Bundesliga-Klassiker FC Bayern gegen Borussia Dortmund.


Seit dem 21. Dezember bot Sky Sport einen Marathon der Live-Sportübertragungen und Millionen schalteten ein: 160 Begegnungen der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga, 64 Spiele der europäischen Königsklasse in Konferenz, 16 mal DFB-Pokal - doch allein der Fußball reicht nicht aus, um jeden Tag Live-Sport senden zu können.


Abseits des runden Leders liefen bei Sky diesen Herbst fast 100 Handball-Spiele, acht Tennis- und 20 Golf-Turniere wurden ausgestrahlt. Insgesamt gab es damit 2.000 Stunden Live-Übertragungen bei Sky Sport. Höchste Einschaltquoten gab es dabei nicht nur für den Bundesliga-Hit Bayern gegen Dortmund, für den 2,05 Millionen Zuschauer ins lineare Programm einschalteten.

Auch bei Übertragungen der Champions League konnten ebenfalls Rekordzahlen verzeichnet werden: Am zweiten Spieltag der Königsklasse dieser Saison am 2. und 3. Oktober erreichte Sky beispielsweise mit 3,26 Millionen Zuschauern den höchsten Spieltagswert im Kontext des Wettbewerbs.

Zudem war das 2. Liga-Spiel Hamburger SV gegen 1. FC Köln am 5. November mit 500.000 Zuschauern das beste Montagsspiel auf Sky überhaupt. Auch abseits des Fußballs war der Herbst rekordträchtig. Am 18. November 2018 schauten 150.000 Zuschauer das ATP-Finale Alexander Zverev gegen Novak Djokovic - was einen Bestwert für ein ATP-Spiel auf Sky markierte. Das Handball-Bundesligaspiel SG Flensburg-Handewitt gegen Rhein-Neckar Löwen erzielte am 19. November mit 160.000 Zuschauern die beste Einzelspiel-Reichweite auf Sky. Auf einem Allzeithoch war im Oktober auch Sky Sport News HD. Im Oktober wurde erstmalig die Millionen-Marke im Oktober geknackt.

So ist es nachvollziehbar, dass der Pay-TV-Sender seine Kampagne als geglückt bezeichnet. Über den Jahreswechsel lässt sich der Live-Sport-Marathon aufgrund von Feiertags- und Winterpausen aber nur schwerlich fortsetzen - außer man sicherte sich noch eine Hand voll Wintersport-TV-Rechte.

Erhoben wurden die Daten von der AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK.

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