MDR-Rundfunkrat begrüßt Rechteerwerb für Fußball und Olympia

12.09.2017, 13:09 Uhr, jrk

Die Mitglieder des MDR-Rundfunkrates haben den Erwerb von Sportrechten für die Übertragungen von Fußball und den Olympischen Spielen begrüßt.


Tagesordnungspunkt sechs der gestrigen Sitzung des MDR-Rundfunkrates lautete Sportrechte. Unter anderem ging es um den Erwerb der Fußball-Übertragungsrechte an Spielen der 3. Liga der Herren, den Länderspielen der Frauen und Spielen der Frauen-Bundesliga für die Spielzeiten 2018/19 bis 2021/22. SportA, die Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, hat den entsprechenden Vertrag abgeschlossen.
 
Vor allem die Übertragung der Spiele der dritten Liga wurde begrüßt, da ostdeutsche Vereine dort besonders stark vertreten sind und die Derbys der Traditionsvereine auf ein besonderes Zuschauerinteresse stoßen. 


Zustimmung gab es auch für den Erwerb der Verwertungsrechte an den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyoenchang und 2022 in Peking sowie an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio und 2024 in Paris oder Los Angeles. Dabei können die Spiele auch im Hörfunk und im Internet verbreitet werden.

Speziell die Winterspiele in Südkorea haben für den MDR einen großen Stellenwert. Nachdem bereits die Winterspiele 2010 in Vancouver vom MDR federführend in Radio, Fernsehen und Online übertragen wurden, übernimmt der Sender auch in PyoenChang die Leitung bei den Übertragungen. Dazu wurde am Sitz in Leipzig das zentrale Olympiabüro der ARD eröffnet. Da die Rechte erst kürzlich erworben werden konnten, bleibt dem MDR nicht viel Zeit, um sich technisch, organisatorisch und redaktionell auf die kommenden Winterspiele vorzubereiten.

Nach der Einigung der Europäischen Rundfunkunion mit dem Welt-Leichtathletik-Verband können ARD und ZDF die drei Freiluft-Weltmeisterschaften 2019, 2021 und 2023 sowie weitere IAAF-Weltmeisterschaften übertragen.

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