Mehr Kontrolleure: Bibel TV stockt Programmbeirat auf

04.05.2011, 17:41 Uhr, rh

Religion und Fernsehen - das scheint auch immer mehr Zuschauern in Österreich und der Schweiz zu gefallen, denn Bibel TV erfreut sich dort immer größerer Beliebheit. Der deutsche Spartensender erweitert als Konsequenz seinen Programmbeirat um mehrere Mitglieder.


Wie der Sender am Mittwoch bekannt gab, werden ab sofort Erich Leitenberger, bei der Erzdiözese Wien für Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, und Samuel Moser, ehemaliger Präsident des Verbandes der Evangelischen Freikirchen und Gemeinden der Schweiz, im Programmbeirat tätig sein. Aus Deutschland stoßen Ulrich Heckel und Hans-Peter Mummsen zum Gremium. Heckel ist Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Mummsen vertritt als Pastor die Vereinigung Evangelischer Freikirchen.


Der Programmbeirat von Bibel TV umfasst somit aktuell elf Mitglieder. Das Gremium berät den Sender bereits seit Sendestart in der Gestaltung seines Programms. Oberkirchenrat und Vorsitzende des Programmbeirates Udo Hahn freut sich über die Mitgliedserweiterung: "Durch die neuen Mitglieder wird das ökumenische Profil des Senders unterstrichen und der gestiegenen Resonanz in Österreich und in der Schweiz Rechnung getragen".
 
Auch der Geschäftsführer von Bibel TV Henning Röhl zeigt sich begeistert: "Der Programmbeirat begleitet die Arbeit von Bibel TV. Wir verdanken ihm wesentliche Anmerkungen zum Programm, auch kritische Hinweise, die uns sehr geholfen haben. Ein großer Gewinn ist dabei auch die Herkunft der Beiratsmitglieder: aus beiden großen Konfessionen, aus Kirchen und Freikirchen. Trotz unterschiedlicher Auffassungen auch theologischer Art  kommen wir immer zu einem einheitlichen Ergebnis, weil es allen um die Sache, um die Umsetzung der biblischen Botschaft ins Fernsehen geht."
 
2010 konnten nach Angaben des Senders 27 Millionen Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz Bibel TV empfangen. Für 2012 wird eine Steigerung auf 30 Millionen erwartet. Das Angebot wird über Astra europaweit verbreitet, in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch im digitalen TV-Kabel und über IPTV, in Deutschland zusätzlich regional über DVB-T.

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