Mehrzahl der deutschen Smartphone-Nutzer nur mit 3G unterwegs

07.11.2019, 13:16 Uhr, jrk

Weltweit soll der neue Mobilfunkstandard 5G eingeführt werden. Auch in Deutschland soll ein entsprechendes Netz aufgebaut werden, die Lizenzen dafür sind bereits versteigert – währenddessen surft man hierzulande größtenteils noch mit 3G.


81,4 Prozent der Mobilfunkkunden in Deutschland haben kein 4G-Abonnement oder die LTE-Dienste auf ihrem Smartphone deaktiviert. Dies hat eine Untersuchung von Opensignal ergeben.


Laut der Bundesnetzagentur existierten in Deutschland bis Ende 2018 107.5 Millionen aktive SIM-Karten. Davon waren lediglich 50.5 Millionen 4G/LTE SIM-Karten. Also nutzt ungefähr die Hälfte der Besitzer schon jetzt nicht den schnelleren 4G/LTE-Zugang.

Dabei wohnt die Mehrzahl der Nichtnutzer in Gebieten, in denen es eine gute 4G-Abdeckung gibt. Nur drei Prozent haben keinen LTE-Empfang. Diese reinen 3G-Nutzer erlebten eine langsamere Download-Geschwindigkeit und waren häufig überhaupt nicht mit einem mobilen Datennetz verbunden.

Dagegen verbrachten 4G-Nutzer laut der Opensignal fast 90 Prozent ihrer Zeit damit, entweder mit 4G oder 3G verbunden zu sein.

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