Neue Kopfstelle von Televes wandelt Sat-Signale in IPTV

27.05.2019, 10:21 Uhr, fp

Mit der neuen IPTV-Kompaktkopfstelle Arantia ASK4-xx von Televes, die über eine HTML-Bedienoberfläche programmiert werden kann, lassen sich DVB-S/S2-Kanäle in LAN-Netzwerken verteilen.


Die Lizenzen für die IP-Ausgangskanäle sind im Anschaffungspreis enthalten, informierte Televes am Montag. Insgesamt stehen drei komplett konfigurierte Ausführungen bereit, die flexible Lösungen für den Hospitality-Bereich ermöglichen, in dem immer häufiger TV-Programme ohne Zusatzdienste über eine strukturierte Verkabelung gestreamt werden sollen.


Die Kompaktkopfstellen haben zwei, drei oder vier Sat-Eingangsmodule, mit denen acht, zwölf oder 16 Sat-Transponder (ca. 31, 51 oder 68 Programme) in SPTS- und MPTS-IP-Datenströme einschließlich sämtlicher Informationsangebote wie EPG oder Teletext umgewandelt werden können. Das IPv4/IPv6-fähige Ausgangsmodul unterstützt mit Datenraten von bis zu 500 Mbit/s sowohl UDP und RTP als auch Multicast und Unicast sowie die Videoformate MPEG-2, MPEG4-4/H.264 und SD/HD/4K. Da die Kompaktkopfstelle außerdem mit Ultra HD und HEVC/H.265-Codec kompatibel ist, bietet sie hohe Zukunftssicherheit. Hochwertige Komponenten samt Kühlsystem sorgen laut Hersteller für eine lange Lebensdauer.
 
Das Sat-Eingangsmodul, das den Frequenzbereich von 950 MHz bis 2150 MHz abdeckt, hat vier DVB-S/S2-Eingänge. Der Eingangspegel reicht von -69 dBm bis ca. -23 dBm. Die Eingangssignale werden mit 8PSK oder QPSK und einer Symbolrate von 1 bis ca. 45 Msps moduliert. Der HF-Trägerbereich beträgt ±10 MHz.
 
Für Management und IP-Streaming sind zwei RJ45-Ports vorhanden, die 10/100/1000 Mbit/s unterstützen. Außerdem gibt es einen seriellen Anschluss, einen IPMI-Netzwerkanschluss, zwei USB 2.0- und USB 3.0-Anschlüsse sowie einen VGA-Anschluss. Der Status der Kompaktkopfstelle und der Netzwerk- und HDD-Verbindungen wird über LEDs an der Frontseite angezeigt.

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