Neuer Free-TV-Sender TLC startet auf altem Sendeplatz von iM1

11.03.2014, 09:02 Uhr, ps

Der neue Free-TV-Sender TLC hat einen Sendeplatz über Astra 19,2 Grad Ost. Am Montag wurde der Kanal auf der alten Position von iM1 aufgeschaltet, nur einen Tag nachdem dieser seine Frequenz gewechselt hat. Viele Zuschauer dürften TLC damit bereit in ihren Kanallisten haben.


Am 10. April soll mit TLC ein weiterer Free-TV-Sender in Deutschland starten. Wie immer wird es für den neuen Kanal dabei nach dem Start zunächst einmal darum gehen, vom Publikum gefunden zu werden. Besonders über Satellit, wo hunderte Programme um die Gunst der Zuschauer buhlen, ist dies gar kein so leichtes Unterfangen.


Um auch über Astra 19,2 Grad Ost bereits zum Start in möglichst vielen Senderlisten aufzutauchen, hat man sich beim Veranstalter Discovery Networks nun einen einigermaßen prominenten Sendeplatz gesichert: Seit dem gestrigen Montag, also genau einen Monat vor dem anberaumten Starttermin, ist TLC mit seiner Senderkennung auf dem ehemaligen Programmplatz des Musiksenders iM1 aufgeschaltet. iM1 selbst hatte diesen erst in der Nacht von Samstag auf Sonntag geräumt.
 
Viele Zuschauer, die den alten, leeren Kanal am Wochenende nicht direkt aus ihren Senderlisten gelöscht haben, dürften TLC nun direkt an einer mehr oder weniger prominenten Position in ihren Kanallisten finden. Alle, die den neuen Sender noch nicht angezeigt bekommen, sollten einen manuellen Suchlauf an ihrem Empfangsgerät durchführen. Die Empfangsparameter lauten: 12 460 MHz horizontal (DVB-S, Symbolrate SR 27 500, Fehlerkorrektur FEC 3/4).
 
Bislang ist auf TLC allerdings wenig zu sehen. Derzeit weist lediglich ein Platzhalter-Banner auf den Sendestart des Kanals in knapp einem Monat hin. Geplant ist TLC als eine Art Gegenpol zum Sender DMAX, der ebenfalls von Discovery Networks veranstaltet wird. Die Hauptzielgruppe sollen Frauen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren sein. Siehe auch: TLC stellt sein Programm vor
 
Einen Überblick über die Sat-Frequenzen der für Deutschland wichtigsten Satelliten erhalten Sie in der täglich aktualisierten DF-Frequenzliste, die parallel auch als App für iOS und Android verfügbar ist.

Bild: Screenshot TLC / Auerbach Verlag
  • Gefällt mir