ORF will Onlinedienste weiter ausbauen

01.12.2016, 14:06 Uhr, kw

Nach der TVthek will sich der ORF im kommenden Jahr dem Radio annehmen und seine Radiothek starten, in der die Radiosender gebündelt zur Verfügung gestellt werden. Neuerungen plant der ORF aber auch für Mediathek.


Im kommenden Jahr will der ORF seine digitalen Aktivitäten weiter ausbauen. So soll endlich die lang angekündigte Mediathek für Radiosender auf die Beine gestellt werden. Gegenüber dem österreichischen Mediendienst Extradienst hat Thomas Prantner, der beim ORF Online und Neue Medien verantwortet, den Start der Radiothek in Aussicht gestellt. Dazu muss zunächst jedoch noch die Freigabe durch die zuständige Behörde abgewartet werden.


Die Radiothek ist als Pendant zur TVthek des öffentlich-rechtlichen Senders gedacht, in der das Videoangebot den Zuschauern zur Verfügung gestellt wird. In der Radiothek soll nun das Radioangebot gebündelt werden. Auf der Plattform sollen Live-Streams sowie on-Demand-Angebote der ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 sowie der neun ORF-Regionalradios den Hörern sieben Tage zur Verfügung gestellt werden.
 
Mit diesem Schritt soll die Radiolandschaft  fit für die Zukunft gemacht werden. "Die Zukunft des Radios ist eine App", so Prantner gegenüber Extradienst. Im kommenden Jahr werde der ORF die Gelegenheit nutzen, um mit Ö1 und FM4 zu zeigen, "was derzeit technisch möglich ist". "Spannende Weiterentwicklungen" stellt Prantner auch für Ö3 in Aussicht.
 
Neben dem Radio behält der ORF auch seine Mediathek im Blick. Die TVthek soll Prantner zufolge im kommenden Jahr mit zahlreichen Neuerungen ausgestattet werden. So können sich die Nutzer auf einen Ausbau der Restart-Funktion, des "MyTVthek"-Services sowie auf weitere Videoarchive freuen. Zudem ist für 2017 eine technische Aufrüstung geplant.

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