Privatsender planen 2017 mit Rekordeinnahmen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Deutschlands private Rundfunkanbieter erwarten im laufenden Jahr Umsatzerlöse von erstmals etwa sechs Milliarden Euro.

Der Branchenverband VPRT prognostiziert einen Anstieg von bis zu 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 5,7 Milliarden, wie er am Donnerstag in Berlin mitteilte. Damit haben die audiovisuellen Medien laut VPRT rund 38 Prozent Anteil am Gesamtwerbemarkt.
 
Die Werbeumsätze des Fernsehens in Deutschland werden laut VPRT-Prognose um 2,0 bis 2,5 Prozent auf rund 4,7 Milliarden Euro (Umsatz 2016: 4,6 Milliarden Euro) steigen. Hinzu kommen die Werbeumsätze bei Videowerbung im Netz. Für sie wird für 2017 ein Wachstum um 20 bis 25 Prozent auf rund 0,5 Milliarden Euro (2016: 0,4 Milliarden Euro) erwartet.

Auch im Hörfunk wird etwas mehr verdient: Für die Werbeumsätze Radio wird für 2017 ein Anstieg um 1,5 bis 2,0 Prozent auf rund 780 Millionen Euro (2016: 768 Millionen Euro) erwartet. Zusätzlich geht der VPRT von einem Plus der Werbeumsätze im Segment der Audiowerbung im Netz von 25 bis 30 Prozent auf 26 bis 27 Millionen Euro (2016: 21 Millionen Euro) aus.
 
Die Prognosen des VPRT beruhen auf Befragungen der Verbandsmitglieder, aber auch anderer Medienunternehmen sowie Experteninterviews. Wie viele Firmen zu der Analyse beitrugen, wurde nicht mitgeteilt. [dpa]

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53 Kommentare im Forum

  1. Bei den Zahlen wird schnell klar warum man auf die HD+ und Freenetgebühren angewiesen ist um zu überleben. Nur von den Werbeeinahmen können die wirklich nicht leben, damit wären die längst pleite. Sie sollten vielleicht auch mal über ein Spendenkonto nachdenken, für notleidende Privatsender.
  2. Das ist nun mal Privatwirtschaft. Auch Apple macht hin und wieder etwas Gewinn Die denken jedoch nicht mal daran ihre Handys günstiger zu machen....
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