"Quizduell": ARD findet erste Fehler

15.05.2014, 09:47 Uhr, fm

Drei Folgen, drei mal nur Plan B: Seit Montag sucht die ARD mit Hochdruck an den Problemen, die verhindern, dass das "Quizduell" wie ursprünglich geplant ablaufen kann. Nun vermeldet der Sender erste Erfolge bei der Fehler-Suche.


Beim "Quizduell" kommt offenbar langsam Licht ins Dunkel: Nachdem die interaktive Rate-Show nun drei Tage lang wegen technischer Probleme nur auf Sparflamme gelaufen ist, kann die ARD nun erste Ergebnisse bei der Fehlersuche vermelden. Wie der Sender am Donnerstagmorgen mitteilte, waren mögliche Aktivitäten von Hackern nicht - wie von Moderator Jörg Pilawa noch in der ersten Sendung genannt - ausschlaggebend für den Ausfall der App. Da man allerdings vorm Start der Live-Sendung Drohungen bekommen und auch entsprechende Versuche registriert habe, in das System einzudringen, habe dieser Verdacht nahe gelegen.


Bei der Premiere des "Quizduell" hatten technische Probleme die Show fast lahmgelegt. Das eigentlich innovative Element, dass die Kandidaten in Echtzeit gegen tausende App-Nutzer antreten können, kam nicht zum tragen. Verantwortlich dafür war eine massive System-Überlastung, dem die Technik einfach nicht stand halten konnte, so die ARD.
 
Eine mögliche Erklärung für die Probleme sieht der Sender auch in den zusätzlichen Ergebnissen, die den Nutzern der App während der Sendung angezeigt werden sollten. Denn neben der reinen Abstimmung sollten diese beispielsweise auch Infos darüber bekommen, aus welchem Bundesland die meisten richtigen Antworten zu der jeweiligen Frage kamen. Auch diese Zusatz-Dienste könnten laut der ARD für den Ausfall gesorgt haben.
 
Der öffentlich-rechtliche Sender will die Technik nun weiter unter die Lupe nehmen. Bis die Probleme gelöst sind, soll die App auch nicht in der Show zum Zug kommen, bis dahin soll weiterhin das Studio-Publikum als Gegenspieler für die Kandidaten einspringen. Dass die ARD nun aber erste Ansatzpunkte gefunden hat, um der Technik Herr zu werden, lässt hoffen, dass die Zuschauer das "Quizduell" bald doch noch so zu sehen bekommen, wie es eigentlich konzipiert war.

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