
- Rätseln um Mehreinnahmen von ARD/ZDF durch Gebührenreform
19.11.2010, 13:02 Uhr, mw
Die zuständige Gebührenkommission KEF kann selbst nicht abschätzen, wie viel Geld die geplante Haushaltsabgabe ab 2013 in die Kassen von ARD und ZDF spült.
KEF-Vorsitzender Heinz Fischer-Heidlberger sagte in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe), man wäre "viel glücklicher", wenn ein Experte zuverlässig berechnen könnte, welche Summen die Haushaltsabgabe einspiele. Dem Blatt zufolge winken ARD, ZDF und Deutschlandradio Zusatzeinnahmen von bis zu 800 Millionen Euro durch den Umstieg vom bisherigen GEZ-Modell auf eine Pauschalzahlung pro Haushalt.
"Es könnte sein, dass sie [ARD und ZDF, die Red.] mehr einnehmen. Dass es enorme Summen sein werden, halte ich aber für ausgeschlossen. Im übernächsten KEF-Verfahren wird das geprüft. Falls die Anstalten dann überfinanziert sind, wird die Abgabe gesenkt", sagte der Vertreter der Gebührenkommission der "SZ". Damit wäre frühestens 2016 eine Anpassung des auf 17,98 Euro monatlich festgelegten Betrags möglich.
Die Ministerpräsidenten der Länder wollen den Gesetzesentwurf am 15. Dezember in geltendes Recht umwandeln. In Mecklenburg-Vorpommerns gibt es starke Vorbehalte seitens CDU und Linken. Der Antrag, eine Schlechterstellung von Behinderten zu vermeiden, scheiterte allerdings im ersten Anlauf. Auch eine reduzierte Gebühr für Blinde und Gehörlose gilt als politisch umstritten.
Fischer-Heidlberger betonte unterdessen, dass ohne den Systemwechsel massive finanzielle Einbußen bei den Sendern drohten. Die GEZ-Einnahmen waren in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Entsprechend hätten die Öffentlich-Rechtlichen "ein großes Interesse daran, dass diese Reform gelingt."
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Vodka-Redbull · Senior Member · DF-Forum
ja, erst mal schön hoch festlegen und wenns dann doch zu viel ist kann man es ja um ein paar Cent senken! Wieso nicht gleich eine geringere Gebühr, man kann sie doch auch dann zur Not anheben?
Vorallem gleich für 3 Jahre? Wieso kann die Höhe nicht direkt nach einen Jahr angepasst werden? Ah stimmt, das wäre ja schlecht für die ÖR!
Vorallem gleich für 3 Jahre? Wieso kann die Höhe nicht direkt nach einen Jahr angepasst werden? Ah stimmt, das wäre ja schlecht für die ÖR!

Was ist denn da so kompliziert,dieses auszurechnen.Es wird pro Haushalt,bzw. Wohnung gerechnet.Man kann ja peer Anwohner Meldeamt wirklich ermitteln wie viel Wohnungen es in jeden Ort gibt.Also bis dieses Gesetz in Kraft tritt,haben die genügend Zeit dieses heraus zu finden.Schönen Gruß an die Abzocker von Deutschland.

fernsehopa · Senior Member · DF-Forum
ard und zdf wissen genau wieviel
nur mit dem schönrechnen klappt es noch nicht
der fernsehopa
nur mit dem schönrechnen klappt es noch nicht
der fernsehopa

"...Fischer-Heidlberger betonte unterdessen, dass ohne den Systemwechsel massive finanzielle Einbußen bei den Sendern drohten. Die GEZ-Einnahmen waren in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Entsprechend hätten die Öffentlich-Rechtlichen "ein großes Interesse daran, dass diese Reform gelingt."
Das sollte doch für alle genug Klartext sein! Man will (?braucht?) mehr Geld und holt es sich.
Sollte man später meinen, es sei noch immer nicht genug, verlangt man Nachschlag -Begründung beliebig- und bekommt, was man fordert.
Man kann/wird mehr fordern und kann dann mit groooßen Bedenken mit etwas weniger auch gut leben.
Das sollte doch für alle genug Klartext sein! Man will (?braucht?) mehr Geld und holt es sich.
Sollte man später meinen, es sei noch immer nicht genug, verlangt man Nachschlag -Begründung beliebig- und bekommt, was man fordert.
Man kann/wird mehr fordern und kann dann mit groooßen Bedenken mit etwas weniger auch gut leben.
Gibt es eigentlich eine Partei, die man wählen kann, die für die Abschaffung der Zwangsfinanzierung ist? Die ÖR werden ja dank zunehmender Entfernung vom normalen Zuschauer durch Einblendungen und Kürzungen immer unschaubarer und gehören daher abgeschafft bzw. privatisiert.






























